Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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1RR: deal 30 damage to target creature or player

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So, heute geht es mal wieder um Magic („mal wieder“? Weil es schliesslich aber auch immer um Magic geht hier!) -und ja, eine unangemessene Aneinanderreihung von Bindewörtern gilt im Magic-Slang als schick. Live with it. Anglizismen… same.

Am Mittwoch war ich nach längerer Abwesenheit, die sich entweder auf die 14 Tage ohne Magic oder auf die 14 Stunden, die ich mit einer Veranstaltung in Frankfurt verbrachte, bezieht, mal wieder im Litfass. Es gäbe eigentlich nichts zu erzählen, würde mir nicht diese attraktive Überschrift einen Strich durch die Rechnung, aka „I’ve got to tell smeone“, äh… machen.

Irgendwie spielten wir beide Matches in denselben Teams. Ah, dazu muss ich ausführen, dass wir in den Nischen so oft es geht 2HG spielen. Two-Headed Giant. Wer mit wem spielt, wird durch ein etabliertes und komplexes Zufallsprinzip bestimmt (also jeder würfelt und die beiden höheren spielen zusammen gegen die beiden anderen und bestimmen, wer beginnt). So spielten immer EvilBernd und Ingo gegen Tom und mich.

Im ersten Spiel, bzw. in den ersten beiden Spielen ohne zuviel zu verraten, bemühte ich mein Bloodbond March v1.4, das immer noch mit Elvish Visionary (statt Wall of Blossoms) ausgestattet ist. Meine Decks brauchen dringend ein Update. So konnte dieser Elf aber wenigstens gegen den „No’board“-Bundy Fanclub auf der anderen Seite anstürmen. Evil spielte ein Blightning-Standard-Deck, dessen Discard mich nicht sonderlich störte, obwohl er mit Mesmeric Orb natürlich die Keycard des Bloodbond-March-Decks empfindlich traf. Ich grub mit Witness, er fand einfach mehr Discard, das Spielchen hatte aber eben keinen Board-Einfluss. Wir gewannen nach ein paar Angriffen mehr oder weniger problemlos.

In der zweiten Runde wollte mir mein Deck keine vernünftigen Karten zeigen. Mittels Oath of Ghouls und Sakura-Tribe Elder konnte ich eine erstaunliche Anzahl Basisländer auf den Tisch spammen, aber sowohl Karten der Kategorie „Threat“ wie auch Karten aus dem Genre „Combo“ liessen sich nicht blicken. Vielleicht brauche ich mehr Tutor-Effekte. Ich floddete still vor mich hin, leerte ab und an einen Friedhof, um meine beiden Elder immer wieder in Summer Bloom zu verwandeln (oder so ähnlich) aber auch drei Länder pro Runde sind keine Siegbedingung…

Im entscheidenden Spiel packte ich zum Progenitus-Deck (welches ich erstaunlicherweise nicht in meiner Datenbank eingetragen habe). Ich schrieb bereits darüber, dass Progenitus eine so was von unfaire Casual-Karte ist, dass euch vielleicht wundert, warum ich nun genau dieses Konzept umgesetzt habe. Mit den Wölfen heulen, nur eben hier.. statt Wolf mit Progenitus heulen…

Dank Lotus Petal als Ersatz für ein viertes Land bekam ich Sneak Attack auf den Tisch, und Ingo hatte das Naturalize parat. Da ich noch ein zweites Sneak Attack hatte, war ich zwar mit einem Backupplan, aber nicht mit einem vierten Land gesegnet. Dieses zeigte sich auch dann nicht, als Evilbernd mit einem Pristine Angel böse Cockroach-Karten hardcasten und durch sein cycle-Deck auch einfach wieder enttappen konnte (also nicht durch das cyclen, aber durch das finden von instants durch das Cycling).

Durch Regrowth konnte ich schliesslich das Petal reanimieren (so bitter, dieses Play, aber Ingo slowrollte die Vineyards, OBV) und eine Runde später schob ich ein Pandemonium auf den Tisch, damit Tom ein paar Angreifer in den Friefhof casten konnte (sein Metallurgeon tötete eine Feral Hydra – zur Auswahl stand auch noch eine Killer-Bienen-Variante aus Time Spiral, die wir später erledigen wollten, aber das nicht hinbekamen.

Super langsam zog ich dann ein Plateau, mit dem ich immerhin in der siebten Runde (oder vielleicht auch achten) endlich das zweite Sneak Attack auf den Tisch legen durfte. Ausgetappt, versteht sich. Der Plan war relativ simpel: noch eine Runde durchhalten, dann würde ich enttappen, den Progenitus ins Spiel legen, 10 Schaden auf die Gegner schiessen, dann angreifen für 10 Schaden und schliesslich noch das Fling für 10 Schaden hinterher.

Als Tom meine Handkarten bewusst wurden, äusserte er dieses Play zusammengefasst in „Ihr seid sowas von tot!“, was mich mit der „ich tu‘ nix, ich will nur spielen“-Mimik nicht unterstützte, aber Evil und Ingo immerhin dazu brachte, das optimale Play herauszufinden, um unsere 10 Leben komplett zu reduzieren. (Mit Biene und Engel hatte man schon vier bis neun unblockierbare Schaden am Start, wenn ich mich recht erinnere). Doch es kam nicht zum zehnten Schaden und so konnten wir enttappen und nach einseitigem Beschuss und ganz klar gewonnenen scheinenden Spiel der Gegenseite ein

1RR: deal 30 damage to target creature or player

auf die Gegenseite werfen. Huch, ihr seid tot. Eine sehr seltsame Form von Spass…

5 Kommentare

  1. trischai meint:

    Das geht ja gar nicht nicht.
    Erstmal wie kann den Progenitus einen Schleichangriff durchführen bei der Größe!
    Und dann erklär mir mal wer Progenitus werfen kann. 😉

    Aber mal ernsthaft wie hat der Metalurgon die Hydra abgemurkst? Hydra nur für 1 gespielt und keiner hat 3 Mana offen, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

    Wieso bekommt eigentlich EvilBernd immer auf die Mütze. Ich sag ja Fake! Sieht man schon an Mono White Deck. Wo doch alle Welt weiß, dass EB nur whiteboarded Mountains hat.

  2. Teardrop meint:

    Progressive Progenitus Decks contra prominente Opponenten zu spielen wäre mir zu proaktiv.
    Meine Prognose: Gegen prohibitive Decks würde dieser profus profitgierige Haufen ein Problem bekommen.
    Mach‘ mal die Probe, ohne Promotor geht nix! Nicht mal profilieren.
    Ein weitere probate Prozedur ist auch einfach, schneller zu sein. Das würde bei diesem profanen Kombohaufen einfach Proktalgie verursachen!

    Prophezeie: Das wird nur selten klappen mit dem Progenitus Prolaps, meine Proposition: Der Proprietär sollte sich weniger Progesteron gesteuert produzieren und prospektiv nach anderen Perspektiven suchen.

    Word!

  3. Teardrop meint:

    Postscriptum:

    Profundere Kenntnisse der deutschen Sprache wären ein probates Mittel gewesen zur provokanteren Prozessierung obigen Posts.
    Professionelle Produktion von prüden Projekten mit nur geringem Prozentsatz relevanten Programms, proportional mehr Proömium als echte Propositorien, prolongiertes prometheisches Ringen um Relevanz, Prodromalstadium eines prognostizierten prompten Verfalls?
    Proleptisch will ich deshalb Protestieren!

    Prosit!

  4. atog28 meint:

    Four words: E p i c!

  5. Der P-Checker^^ meint:

    will jemand wörter mit p kaufen?

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