Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Chaqun á son goût

atog28

…sagt ein Tattoo auf Robbie Williams Brust…

… 7% der Deutschen sind der Meinung, dass Frauen nicht ausser Haus arbeiten sollen; der Fast-Food-Familie schmeckt das Essen vom Spitzenkoch besser als das vom Smart; Udo Lindenberg hat ein Patent; Takeshi’s Castle hat wieder den Angreifern standgehalten; in der Sahara gibt es 352 Sonnentage; die Roentgengeräte des Zolls gehen auch durch Blaupapier; von den Volksstämmen Großbritanniens gelten als besonders sparsam natürlich die Schotten und nicht die Waliser…

Das ist die Essenz dessen, wenn man dahinvegetiert und ab und an ein Auge aufmacht. Gemeint ist das Fernsehprogramm, dass ich nachmittags nun häufiger frequentiere, als es mir sonst möglich oder – wie ich jüngst feststelle – nötig ist. Man kann also beruhigt sein, wenn man seiner Arbeit nachgeht verpasst man nichts. A pro pos, besonders aufmerksame Leser erinnern sich eventuell an Herrn Kreil und wunderten sich bereits. Hierzu erreichte mich vor Kurzem folgende eMail (man beachte, wie weit man es ohne DIN 5008 bringen kann @wolke^^):

Sehr geehrte Herren !

An vielen Arbeitsplätzen in unserem Bereich erkenne ich keine fachlichen Mängel,
sondern Mängel in der Arbeitsplatzorganisation und in der Zeiteinteilung.

Obwohl wir dieses Thema in Gruppen- und Einzelgesprächen ausreichend behandeln,
ist der Erfolg nicht auf die „Schnelle“ zu erreichen.

Ich würde zu diesem Thema gerne eine externe Hilfestellung annehmen. Herr Kreil ist der Dozent und Ansprechpartner. Das Seminar sollte über 2 Tage laufen.

Und mein erster Gedanke war:

Aaaargh!

Dann sah ich, dass das Seminar an einem Wochenende stattfinden soll.

Aaaargh!²

Das Wochenende, an dem wir in Urlaub gehen…

Aaaargh!

Dazu muss ich feststellen, dass ich mich für Arbeitsplatzmethodik interessiere. Immer schon. Darum habe ich auch schon vor Jahren Bücher zu dem Thema gelesen, als es noch in mein Studiengebiet fiel.

Es ist nun nicht nur so, dass ich bereits 2007 in meiner Fortbildung Herrn Kreil bereits als Dozent in Arbeitsplatzmethodik hatte (Kreil ist BTW nicht sein richtiger Name) und ich daher erwarte, dass wir warscheinlich nicht denselben Inhalt nochmal präsentiert bekommen (dafür ist er zum Einen nicht der Typ, er würde sich auf jeden Teilnehmer individuell vorbereiten, und zum anderen gibt es auch zu viel zu dem Thema, dass man wirklich schon alles im Kopf hätte), aber meine Kosten-Nutzen-Analyse fällt negativ aus.

Denn ich belegte, das fiel mir erst in einem Gespräch letzter Woche mit einem anderen ehemaligen Teilnehmer auf, bereits 2005 dasselbe Seminar. Dies wäre also nur das dritte Mal, dass ich was zur Arbeitsplatzmethodik hören würde (von einer Quelle; in kurzer Zeit). Ist das nicht langsam Spesenreiterei?

Ich wollte damit die Überleitung finden… jetzt habe ich selbst den Faden verloren…

…worauf wollte ich noch mal hinaus?

Ach ja (hier müsst ihr euch ein „Speichern“ und viertelstunde hin- und herklicken vorstellen, auf der Suche nach dem roten Faden).

Dann habe ich meinen Link angeklickt. Na klar! Ich hatte das komische Element in „légèrement pissé“ inklusive der Füllwörter eingesetzt. Und als Überleitung wollte ich das einsetzen, da ich noch einen zweiten Teil schreiben wollte. Da ich momentan dafür keine Energie habe, muss ich das leider noch verschieben. Aber gegen Ende der Woche müsste ich das schaffen. („Ein Ziel ist ein Traum mit einem Termin.“ Checked! Hr. Kreil).

Energie. Das Wort kommt momentan ausschliesslich bei Werbungen von Energieversorgern (aka Stromfirma) vor. Das ist so mein Eindruck. Gibt es niemanden mehr, der das Wort benutzen möchte? Wir könnten doch auch „Energiekurve“ statt „Manakurve“ sagen. Da fällt mir ein lustiger Exkurs ein.

Exkurs

Q: Wenn ich einen Spruch spreche, bei dem ich meinen Energievorrat erhöhe, darf ich dann mein Deck nach einem Kraftwerk durchsuchen?
A: Nein. Kraftwerke geben Energie, aber Energie existiert unabhängig von Kraftwerken.

So oder ähnlich schon in jedem Forum gefragt.

Aber nun zu etwas völlig anderem.

Monthy Python haben bewiesen, dass statt sahneweicher Übergänge auch knallharte Schnitte funktionieren.

Und nun (wieder) zu etwas völlig anderem.

Nachdem ich nicht ausschliesslich TV konsumieren kann (so verbrachte ich bereits das Wochenende im komatösen Delirium des grippalen Infekts, ärgerlich genug), bastele ich wieder an meinen Skripten.

Skripte, für die, die sich gerade erst zugeschaltet haben, sind die kleinen Programme, die aus den Datenbanken die superschönen Webseiten machen. Dabei habe ich heute einen weiteren entscheidenen Schritt getan.

Decks jetzt auch auf Deutsch!

Ok, das mag den einen oder anderen nicht hinter dem Ofen hervorholen, aber vielleicht ist für diese Gruppe folgende Aussage interessanter:

Decks jetzt auch auf englisch!

Hä? Was preise ich denn da an? Eigentlich (JA, EIGENTLICH, HERR KREIL!) ist es ganz einfach. Nachdem ich kürzlich die Kartendatenbank auf Shadowmoor updatete war es fast schon zu einfach die deutschen Kartennamen einzufügen (sogar so einfach, dass ich sie danach alle doppelt hatte, aber das war nur ganz kurz).

Bringen wir es auf einen Nenner – deutsche und englische Kartennamen sind jetzt gleichberechtigt und das auch noch in beide Richtungen. In meiner Deckdatenbank lassen sich die Decks nun in drei Versionen anzeigen lassen. Neben der „wie es eingegeben ist“ (was ja durchaus deutsch und englisch gemischt sein kann, man denke nur an die eingeschummelten deutschen Booster in den Drafts) Variante kann man jetzt auch alles auf deutsch oder alles auf englisch haben.

FunktionHierzu dienen diese beiden kleinen Knöpfchen, die sich jetzt direkt unter dem Energiekeks befinden. Am besten, ihr probiert es einfach mal aus. Und warum nicht mit einem Shadowmoor-Sealed-Pool, denn das ist das momentan sinnvollste.

Letztlich habe ich es auch genau dafür programmiert. Wer will schon diese Pools von Hand übersetzen…

Gut, das sieht jetzt nach einer sehr einfachen Sache aus, aber diese scheinbar kleine Änderung hatte weitreichendere Änderungen zur Folge. Nun ist die Sache aber wesentlich logischer, hoffentlich auch strukturierter und auf jeden Fall um ca. 80 Zeilen Code leichter.

Da ich euch mit dieser euphorisch begrüssten Neuerung nicht mehr lange halten kann, verabschiede ich mich bis morgen.

Morgen stelle ich euch dann die alles entscheidende Frage. Ah, halt. Da mich gerade der Räuber Hotzenplotz mit Material belieferte, werde ich morgen etwas anderes machen. Also muss ich euch die alles entscheidende Frage am Donnerstag stellen.

Grummel… Welttanztag, und wir müssen das Tanzen ausfallen lassen… grummel

2 Kommentare

  1. Keires meint:

    Ja das kenn ich!!
    Krank sein ist schlimm.
    (ich habe durch diverse Krankheiten erfahren das es neben den Teletubbis auch noch so Dinge gibt wie Jeelybees[Nich mekern wenn jemandem auffält das ich die Namen falsch geschrieben habe])

    Aber was soll man machen wenn man das Bett nich mehr verlassen kann irgendwas muss ja im Hintergrund laufen wenn man die Magicmappe sortiert.^^

    Ps: Man kann sich im Fernsehen auch qualitativ hochwertigeren Mistangucken(zum beispiel von Morgens bis Abends N24 oder TerraNova).

  2. Huy Dinh meint:

    Hrm, Marcus hat einen Maennerberuf, mit Migrationen (in irgendeinem Sinne) zu tun und beschaeftigte sich im Studium u. a. mit Arbeitsplatzmethodik.

    Zudem schrieb er seinen Code fuer seine Webseiten mit Notepad++ und kann nach eigenen Aussagen mit den trigonometrischen Funktionen abends einen trinken gehen, so gut kennt er sie.

    Eigentlich (ja, „eigentlich“!) koenntest Du nachmittags auch trotz Krankheit produktiver sein, als Dich vom superschlechten Fernsehprogramm (im Moment durch die Snooker WC enorm aufgewertet) zudroehnen zu lassen, oder?

    Wenn Du Ahnung von Identity Management (im Internet, obv.) hast, drop me a line. Ich brauche jemanden, mit dem ich ueber meine Problemchen reden kann. Das ist kognitiv wahrscheinlich erfuellender als das Fernsehprogramm ;-P

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