Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

Couchmagic

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Dämonisches Jubiläum

atog28

Mit diesem Eintrag feiert Couchmagic ein kleines Jubiläum. Es ist der sechshundertsechsundsechzigste veröffentlichte Eintrag (in Ziffern: 666) und damit klar, dass die Kategorie Random Pflicht sein muss. Im 666. Eintrag lässt sich kein Deck-, Draft-, Strategie- oder Spielbericht unterbringen.

Es sei denn, ich hätte schon das Dämonen-Tribal, dass sich inzwischen vermutlich besser bauen lässt als noch zu Kamigawa-Zeiten. Damals gab es ein Nebenthema in Kamigawa und ich wollte unbedingt mal was mit Blood Speaker machen. Mark of the Oni ist auch nicht schlecht. Aber die verfügbaren Kreaturen mit Demon-Subtyp waren schlecht, im Sinne von: sehr teuer und nicht mehr so resistent gegen Point-and-Click-Removal wie schwarze Kreaturen vorher waren. Putrefy, Unmake, Crip Swap und Co. verschärften die Lage für Dämonen zunehmend. Aber in den letzten Sets gab es wieder günstigere Viecher dieses Typs, sodass ich es mal wieder versuchen kann, die Dämonen zum rennen zu bringen.

Darüber will ich jetzt aber nicht schreiben, das wird heute „gemischte Tüte für zwei Mark“.

Sechs Jahre Couchmagic!

Ich fange mit dem Jubiläum an: der 666. Eintrag bedeutet, dass es Couchmagic.de schon eine längere Zeit gibt. Vor sechs Jahren, am 27. April 2007, habe ich die erste Version von Couchmagic auf die eigenen Beine gebracht und auf diesem Webspace zum laufen angeschubbst. Kurze Zeit später, am 16. Mai 2007 in Grand Opening konnte Couchmagic dann schon sprechen und umging die „Hallo Welt!“-Eröffnung mit einem nicht viel längeren Beitrag.

Danach passierte Einiges. Erst bloggte ich alleine, dann öffnete ich die Plattform auch für andere Blogger, was inzwischen darin resultiert, dass Teardrop ebenfalls hier bloggt. Zwischendurch erweiterte ich Couchmagic auch mit anderen Funktionen, was zuerst eine Deckdatenbank war, um die Decks in den Blogs vernünftig einbinden zu können. Die Ansprüche wuchsen und daraus entstand erst „Couchdeck“, später dann, und ich erinnere mich, dass ich mich riesig gefreut habe, die Domain noch bekommen zu haben, WUBRG. Gesprochen: würg.

Vorher machte der EvilBernd noch Germagic und den Deckcheck zu, was ich nicht auffangen konnte und wollte. Inzwischen verstehe ich ihn eventuell besser als damals… jedenfalls hatte ich die Blogs aus MTGScrolls und mtgBlog.de schon in Couchmagic kopiert und sie mit dem Tag Scrolls versehen. Über schattengaenger kam ich zu der Ehre, ihn kennen zu lernen und schliesslich führte das zu goyf als Nachrichtenplattform vor circa zweieinhalb Jahren.

Connections

Als Geschenk zum Jubiläum habe ich darüber nachgedacht, wie sich die verschiedenen Bausteine, aus denen sich Couchmagic bedienen kann, besser miteinander verbinden lassen. Aufgekommen ist diese Frage bei meinem „32 Decks„-Artikel oder dem Äquivalent von Teardrop namens „Weapon of Choice„. In diesen Einträgen stehen jeweils die Decks, aber wie kommt man von einem Deck darauf, wo man darüber gesprochen hat?

Als Couchmagic-Autor ist das eine berechtigte Frage und diesen vier Übereinstimmungen (neben Teardrop und atog28 auch Jek und Handsome, die vermutlich nicht hier bloggen) steht nun die Möglichkeit zur Verfügung, von einem Deck aus auf Blogeinträge zu verlinken. Auch wenn jetzt rechts eventuell noch der Kalender steht, so sieht das Ergebnis in der Deckliste aus:

Der Link mit dem Tag-Symbol, den ich früher schon mal hatte um auf die Tags des Decks zu verknüpfen, zeigt nun auf die Blogeinträge, in denen man mehr über das Deck beschreiben kann. Diese Verknüpfung geht nur auf den Couchmagic-Blog und ruft dann die Artikel auf, die das mit diesem Deck beschriebene Tag besitzen.
Am Besten zeige ich das mal anhand des Treefolk-Decks.

Um diese Verbindung zu schaffen, braucht man zwei Dinge. Einen möglichst einmaligen, im Sinne von: nur Diskussionen von diesem Deck betreffenden, Tag bei Couchmagic und die entsprechende Eingabe bei dem Deck in WUBRG.

Auf diesem Bild sieht man die Tags des Eintrags „bah„. Ich habe mir für das Treefolk-Deck den Tag „Treefolkz“ ausgedacht. Immer, wenn ich etwas über das Treefolk-Deck schreibe und das wiederfinden will, setze ich nun diesen Tag in den Eintrag.

Für die Verbindung mit dem Deck gibt es ein neues Eingabefeld, das wie gesagt, ausser mir nur Teardrop sehen wird. Ok, vielleicht schreibe ich das auch eher für dich…

In diesem Feld schreibt man dasselbe Tag rein und danach gibt es dann den Link in der Buttonleiste des Decks, mit dem man auf die entsprechenden Couchmagic-Artikel kommt. Bei neuen Versionen des Decks wird der Link fortgeführt.

Ausserdem gibt es auch noch eine Deckfamilie, bei der man den technischen Namen des Decks eintragen kann. Dies hat ausser einer anzeigenden noch keine weiteren Funktionen, aber man könnte dann „UW Control“ zusammenfassen und das Deck kann dann irgendwie anders heissen. Grossartige Neuerung. Wäre nie einer drauf gekommen.


Die versprochene bunte Tüte

Abschliessend noch ein paar kurze Themen. Haben nichts mit Magic zu tun, oder vielleicht doch, und darüber bin ich in der letzten Zeit gestolpert.

Rotes Perlen Experiment
Möglicherweise wird eure Arbeit von einem Chef bewertet. Vielleicht bekommt ihr auch Ziele. Dann habt ihr vielleicht was von Taylorismus gehört. Falls ihr auf zwei dieser Punkte mit „ja“ geantwortet, oder nicht bemerkt habt, dass man hier hätte antworten können, dann interessiert euch das Rote Perlen Experiment. Der, der damit verknüpft wird, ist Deming und mehr zu dem Experiment gibt es dort unter den Downloads bei Ernst C. Glauser, „QUALITÄT: QUO VADIS?“.

Even the Food is free
Ich finde es schon fast bedenklich, dass ich Leute kenne, denen es egal ist, dass Whatsapp ihr Telefonbuch ausliest und sie Facebook mit Daten füttern. Als wäre es ein Spiel. Why Facebook is free.

Mehr Freunde finden
Dabei ist Freunde finden so einfach. E-Mail-Adressen lassen sich listenweise downloaden. In verschiedenen Qualitäten und mit verschiedenen Preisen. So sieht dann das Ergebnis aus von dem freien Futter, und das sind nur E-Mails. Es handelt sich vermutlich nicht um ein einwandfreies Angebot, daher beachtet bitte, dass dies keine Linkempfehlung ist, sondern demonstriert, wie Daten nachher verarbeitet werden können.

Der Hate-Cycle
Aber als Deutscher muss man sowieso vorsichtig sein. Ein merkwürdiges Verhältnis zu neuen Technologien ist nichts ungewöhnliches.

S-Bahn München
Ein bisschen Lokalpatriotismus muss schon sein. München hat einen Live-Fahrplan für S-Bahnen. Yeah! Go, go München! Das will ich hier auch haben.

How good is too good in Commander
Das ist der Titel dieses Artikels bei Quiet Speculation, den ich mir mal gebookmarkt hatte. Weiss aktuell nicht mehr genau in welchem Zusammenhang.

Simsons
Über die schlechtere Übersetzungsqualität ausländischer TV-Produktionen kann man ganze Kolumnen füllen, wie die Zeit bewiesen hat. Dabei sind nicht nur die Ausrufe der Simsons-Zeichentrickfiguren manchmal inhaltlich verändernd sondern auch andere Filme oder Serien guckt man in anderen Ländern gerne im Original mit Untertiteln. Warum man in Deutschland standardmässig nur Synchronisierungen kennt? Vielleicht hängt es damit zusammen, dass in unseren Nachbarländern, Frankreich ausgenommen, besser Englisch spricht – das ist ein Henne-Ei-Problem.

Alberne Fehlermeldungen
Ein bisschen alberner geht es bei der Hamsterecke zu, in der kuriose Fehlermeldungen am Computer zusammengestellt sind.

Etwa aus derselben Zeit ist der Link auf Epic TCG, der inzwischen ins Leere führt…

When it absolutely, positively has to be there overnight
Mehr zu Buisness Slogans habe ich auf der Seite von Versacreations gefunden. FedEx war natürlich auch dabei.

Just a side note/rules tip regarding Quest for the Holy Relic: Whenever a player activates the Relic, the opponent has a chance to respond and destroy a creature. Once the ability has resolved, however, the opponent has no chance to respond with something (say, Lightning Bolt, or Go for the Throat) until after the equipment is already attached.
(Quelle)

Besonderheiten im deutschen Recht
Ab und zu gibt es witzig gemeinte Artikel oder ganze Bücher von seltsamen Ausprägungen im Rechtssystem. Manchmal besonders kuriose Gesetze von amerikanischen Staaten oder sowas. Umgekehrt gibt es auch Besonderheiten des deutschen Rechtssystems, die in Wikipedia gesammelt sind. Nicht als Karikatur oder Kuriosität, sondern einfach als Referenz, was es besonderes gibt. Wenn man damit gross wird, ist man sich dem oft nicht bewusst. Drauf gekommen bin ich über das Orange Book, seltsam, was alles noch in dieser Kategorie geführt wird.

Funkalphabet
Und in der gleichen Linkkategorie überrascht immer noch das bekannte Funkalphabet, welches sich auch zur Beantwortung der Frage eignet, wieviele Buchstaben das Alphabet eigentlich hat.

kvdeckmasters
Abschliessend noch schöne Grüsse an die niederländischen Kollegen. Wenn ihr die Bilder kopiert, habe ich nichts dagegen, aber dann bitte auf eurem Serverplatz.

Namasté!

12 Kommentare

  1. Bernie meint:

    Also ich mag die deutschen Synchronsprecher sehr und finde die Qualität unserer Synchronisationen sehr gut. Klar, es gibt immer wieder Ausreisser und weniger talentierte Sprecher, das Gros der Synchros ist aber spitzenmäßig.
    Was die SimPsons angeht, so könnte es auch einfach daran liegen, dass die letzten Staffeln allesamt nicht mehr so gut sind wie die vorherigen… inhaltlich wohl gemerkt. Ist wie bei allen Serien. Irgendwann lassen sie nach. Die Leute lachen nur noch, weil sie immer schon drüber gelacht haben…

  2. Teardrop meint:

    Mein Problem mit deutscher Synchronisation, gerade bei TV-serien, ist die Tendenz deutscher Schauspieler zur Überdramatisierung. Das hört sich alles immer so künstlich und unnatürlich an.
    Und einige Stimmen (Nick Cage, Denzel Washington, Eddy Murphy z.B.) gehen mir gehörig auf den Sack.

    Ich finde die Simpsonsübersetzungen auch nicht so schlimm. Mir ist es lieber, wenn sie nicht wörtlich übersetzen, dafür aber einen im deutschen ähnlichen Witz (gerade bei redewendungen) reinbringen, als wenn Sie einfach 1 zu 1 übersetzen und es hinterher dumm klingt.

  3. Bernie meint:

    Findest du? Meine Frau und ich schauen jetzt seit einigen Jahren quasi nur noch Serien und bisher hat mich keine davon in puncto Synchro enttäuscht. Obwohl, an manche Stimmen muss man sich erst gewöhnen, bevor sie nicht mehr „seltsam“ klingen. Ganz witizg: Mittlerweile häufen sich die Aha-Momente, in denen wir nach 2-3 Sätzen einer Figur schon die anderen Rollen nennen können. Wenn du mal anmerkst, dass Daniel Craig genau so klingt wie Adam Sandler und der Rest der Freunde nur ungläubig den Kopf schüttelt hat das schon was 🙂
    Was hast du gegen die Stimmen von Cage/Diesel und Washington? Wenn das hier Thema sein darf.

  4. Teardrop meint:

    Ich finde die Stimme passt nicht zu Cage, der guckt so treudoof (und klingt im Englischen auch so), und zu Diesel passt sie schon besser, energischer eben.
    Washingtons Stimme lispelt und kann das „th“ nicht richtig sprechen, und da gibt es viele Synchronsprecher, die das nicht richtig hinkriegen (mir fällt jetzt kein konkretes Beispiel ein).
    Insgesamt sehe ich es aber so: Wenn man der Originalsprache eines Films, Serie oder Theaterstückes mächtig ist, sollte man es sich in der Sprache anschauen, wenn die Schauspieler diese Sprache sprechen.
    Einen Film wie „King’s Speach“, in dem es über Sprache geht, synchronisiert zu schauen, gerade wo der Schauspieler auch für seine Leistung den Oscar erhalten hat, da fehlt dann eben viel von der Originalleistung. Und gerade da kommt halt auch die Synchro nicht ran, weil die eben auch für Umgebungsgeräusche eine neue Tonspur machen, bzw. Umgebungsgeräusche Filtern. Die Filme klingen teilweise völlig anders (Discoszene in „Sozial Network“ zum Beispiel.).
    Wer die Sprache nicht kann, muss natürlich auf eine Synchro zurückgreifen, und ja, die deutsche Synchro ist im Vergleich zu anderen (Japan!) deutlich besser 😉

  5. atog28 meint:

    Nein, man muss nicht auf eine Synchronisierung zurückgreifen. Das ist gerade mein Punkt.

  6. Bernie meint:

    Da bin ich schon anderer Meinung. Ich lese zwar sehr häufig englische Texte (woran nicht zuletzt dieses Internet-Zeugs schuld ist), bei Filmen aber will ich mich nicht übermäßig auf dieses Genuschel konzentrieren müssen, da verpasse ich zu viel vom drumherum. Und da die Qualität unserer Synchros zumeist sehr hoch ist bin ich schon sehr froh, dass wir so eine hohe Synchrokultur haben. Ab und zu gibt man sich schon den ein oder anderen Streifen im Original – unvergessen Arnie in „Hercules in New York“ – ansonsten genieße ich aber die Vorzüge unserer „Synchrongesellschaft“

  7. atog28 meint:

    s/dieses Internet-Zeugs/dieses Kartenspiel/g

  8. Bernie meint:

    Yeap. Bei denen verhält es sich übrigens genau andersrum: Da bevorzuge ich das Original, da mir die deutschen Namen oft zu hirnverbrannt klingen und es ja auch schon zu falsch übersetzten Regeln gekommen ist (zumindest früher). Mario Haßler möge mir verzeihen, dass ich das Thema mit den verhunzten Kartennamen und Regeln mal wieder aufwärme. Was den Rest angeht, so würde ich mir wünschen, dass wir im Spielgeschehen und auch bei Draftvideos mehr deutsche Begriffe verwenden. Burn bleibt Burn (klingt viel cooler als Direktschaden), aber man kann schon Kampfschaden sagen, das klingt nicht schlechter als combat damage…

  9. Mario Haßler meint:

    Ich verzeihe, erlaube mir aber anzumerken, dass die englischen Namen mitunter nicht minder blöde sind — bloß fällt uns das als Nicht-Muttersprachler nicht so auf. Aus dem gleichen Grund finden wir so manches englischsprachige Lied ganz nett, das wir übersetzt der Kategorie Schlager zuordnen und ablehnen würden.

    Was die verhunzten Übersetzungen angeht: Sie schaffen es nach wie vor. Zuletzt die „Sofortzauber“ und die „Metrolopensylphide“, jetzt die „Fatal Fumes“, die mit „Tödliche Dämpfe“ übersetzt wurden, was bis dato für „Lethal Vapors“ stand. Herzlichen Glückwunsch.

  10. Bernie meint:

    Hihi, Tatsache. Haben wir tatsächlich schon so viele verschiedene Karten, dass wir manche Begriffe jetzt zweimal bemühen müssen? Ja, im Deutschen haben wir wirklich, wirklich wenige Wörter zur Verfügung. Hast schon recht mit den englischen Begriffen (und den englischsprachigen Liedern). Wir lassen wir uns viel zu sehr vom Klang der Worte vorgaukeln wir würden was ungemein cooles hören/sagen.
    Habt ihr bei den Draftvideos eigentlich mal drauf geachten was für ein Denglisch oft gesprochen wird? Ich bin beim Spielen natürlich keinen Deut besser, wär es aber gern.

  11. atog28 meint:

    @Namen: nicht blöde oder hirnverbrannt, aber im Vergleich von Acorn Catapult und „Eichelkatapult“ weiss ich, welches gewinnt. Leider sind nicht alle Übersetzungen so sympathisch.

  12. Mario Haßler meint:

    Oder auch „Schluss mit lustig!“ — einfach klasse!

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