Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Es war einmal…

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Magic gibt es seit circa 14 Jahren. Zeit genug, einmal zurück zu schauen.
Und es dauerte eine Zeit lang, bis das perfekte Deck gefunden war, das alle anderen Decks schlagen würde. Das war die Sage von König Arthus, und Excalibur war „The Deck“. Oder so…

Dann gab es die „New Kids on the Block“, eine der ersten Boy-Bands mit durchbrechendem Erfolg. Und die Magic-Spieler adapierten auch dies – nur durch ein Missverständnis wurde es eine Box-Band mit aufbrechendem Erfolg. Starter wurden aufgerissen – Sealed was born.

Schliesslich konnte eine Gruppe von Magic-Spielern sich noch immer nicht vom Fernseher wegreissen. Denn es konnte nur einen geben. Was daraus wurde, dürfte klar sein – mit Highlander konnten auch sie an den Spieltisch geholt werden.

Aber da blieben immer noch viele potentielle Spieler auf der Strecke. Darunter – auch ich.

Ich sass da mit meinem Märchenbuch, man erzählte von bösen Hexen mit verzauberten Äpfeln und „Wer hat auf meinem Stühlchen gesessen?“ – Schneewittchen wenn ich mich nicht irre – und las Stunde um Stunde immer die gleichen Märchen.

Aber moment – sieben Zwerge – eine Frau?! Booster raus, wir draften…

Allerdings machte ein Zwerg gerade Überstunden in der Mine (denn er wurde im Rahmen einer betriebsbedingten Maßnahme in eine Bergbau Service AG „autsorßt“, nice deutsch) und daher drafteten wir nur zu siebt.

Mein Firstpick wurde eine Spectral Force, ich dachte damit könnte man nicht viel verkehrt machen, denn der Booster war in Removal arm und an Kreaturen reichlich bestückt. Martin schob mir dann eine Temporal Isolation zu – im Booster waren auch noch vermeindlich bessere Removal in schwarz (Sudden Death dominierte hier) aber nach meinen Erfahrungen mit schwarz wollte ich diese Farbe zunächst vermeiden. Darunter litt dann der dritte Pick (Terramorphic Expanse über Dark Withering), aber einige 2-mana 2/2 Kreaturen später war ich mit meiner weissen und grünen Ausbeute schon zufrieden.
Im zweiten Booster bekam ich auf der Rückrunde nur wenig spielbares Material, ein Thrill konnte um den Tisch gehen, ebenso sammelte ich einen späten Gauntlet ein.

Wirklich schockierend war für mich der dritte Booster, der an für mich relevanten Karten folgende Auswahl zeigte: Crovax, Ascendant Hero; Sinew Sliver; Stormfront Riders; 2x Calciderm (eins davon foil). Da Crovax alle anderen Karten dominierte, fragte ich mich nur, was nach einer Runde davon noch zurückkommen sollte. Als es soweit war, befanden sich noch die Stormfront Riders in Konkurrenz mit Calciderm – da nahm ich lieber erstgenannte.

Aus dem Draft erschuf ich folgendes Deck, das zunächst zu viele spielbare Karten aufwies und auf knapp 40 Karten heruntergetrimmt werden musste. Zwischenzeitlich kam auch der Zwerg, der noch Überstunden machte, kurz vorbei, aber musste leider wieder weg. Schade.

In der ersten Runde spielte ich gegen Torsten, der sich mit schwarz/rot das ergattern konnte, was sonst keiner wollte (Martin und ich rechts von ihm mieden diese Farben). Torsten hatte im ersten Spiel allerdings nur Kreaturen mit Toughness 1 auf dem Tisch, so dass bereits das Flanking meiner Ritter eine unblockierbare Gefahr wurde. Im zweiten Spiel zeigte er mir einen Vampir, aber da war er bereits durch viele kleine Angreifer so weit unter Druck, dass eine Temporal Isolation (auf den Vampir) ihn in lebensbedrohende Reichweite brachte. 2-0

Martin (blau/rot) spielte in der zweiten Runde gegen mich. Er hatte sich einige Sliver gedraftet, die meinen langsamen Draw im ersten Spiel rächen sollten. Er brauchte bloss ein bisschen Tempo generieren (IIRC Snapback auf Castle Raptors) und meine Attacke mit dem Vigilance Sliver stoppen.
An die beiden weiteren Spiele erinnere ich mich nicht mehr – in beiden Spielen zusammen zeigte ich ihm Crovax, Gauntlets und Gaea’s Anthem, wobei Crovax alleine stand – und Martin stellte plötzlich fest, dass alle Kreaturen auf seiner Hand eine „1“ hinter dem Strich hatten. 2-1

Jörg war der ungeschlagene Gegner des Abends, und ausser, dass ich ihm noch ein Spiel abnehmen konnte, verlor ich die beiden anderen Spiele gegen seinen Pentarch Paladin, beim dritten Spiel sogar noch knapp. 1-2

Damit kam es zu einem amtlichen Endergebnis von:

1 5 Schoepper, Joerg 9 44,4444 85,7143 43,0556 3/3/0/0
2 4 Malden, Marcus 6 66,6667 62,5000 63,4921 3/2/0/0
3 8 Steinheuer, Martin 6 44,4444 71,4286 43,0556 3/2/0/0
4 3 Malden, Marion 6 33,3333 66,6667 33,3333 2/1/0/1
5 2 Demmler, Thomas 3 77,7778 33,3333 74,6032 3/1/0/0
6 6 Starker, Torsten 3 55,5556 33,3333 54,1667 3/1/0/0
7 7 Gocke, Jörn 3 50,0000 33,3333 52,3810 2/0/0/1

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