Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Gp Bochum Joint Dropture

Teardrop

Tach.

Mal was Neues hier. Wie Ihr vielleicht gesehen habt, schreibt der Teardrop als Gastautor beim Atog28. Warum das Ganze? Jetzt muss man sich schon das Geschreibsel von gleich zwei Leuten reinziehen? Ganz einfach: Wir können es.
Und dann muss man es auch machen. Beispiel gefällig? Hier! 😉 Wir waren also zusammen auf dem GP Bochum. Marcus und Marion, Lara und ich. Erwartet habe ich persönlich wenig, da ich von der Limitedumgebung gerade recht wenig halte. Draft, ja sicher, aber Sealed ist mir da einfach zu viel Varianz drin. Die Pools können einen einfach unendlich hernehmen!

Aber genug Gejammer. Wir waren also von Marcus angemeldet worden, am Abend zuvor, während wir uns noch über die Autobahn durch Frankreich und den südlichen Pott quälten. Am Morgen dann gemütlich zur Site, nur um festzustellen, das sich der Start erstmal wieder verzögerte. Warum passiert das eigentlich immer noch? Es mussten wieder Stühle und Tische angebaut werden, weil man mit 1400 Spielern gerechnet hatte, am Ende kamen aber 1800. Aber Wizards lernt eben nie aus.

Der zweite „Aufreger“: Sachpreise (dafür war der Eintrittspreis sehr fair). Und bei den Sachpreisen hat Wizards doch tatsächlich die eigenen Displays für 100 Euro berechnet. Kann man bei „Sorry for the Inconvinience!“ nicht ein wenig großzügiger? Naja, egal, los ging es dann schließlich, aber vielleicht redet erstmal der Atog noch ein wenig mit Euch!

atog28:

*Puuust…* Ist dieses Ding an? Ah ja. Was soll ich denn jetzt sagen…

Teardrop:

Äh was? Ach so, mach ich eben weiter.
Mein Pool, den ich registrierte, zeigte direkt in den ersten beiden Boostern das gute Infektdeck auf, es fehlten dann nur noch knapp 7 Karten. Und die kamen dann in den restlichen Boostern nicht. Ich war also froh, den los zu sein. Ich bekam dafür diesen Pool:

Ich habe daraus erstmal das Infektdeck gebaut. Zwar sah rot auch für mich sehr stark aus, aber ehrlich: Ich will doch niemals drei Farben spielen. Auch wenn grün nur gesplasht ist. Das Format ist mir einfach zu schnell, um auf eines von zwei Ländern warten zu müssen. Am Ende war ich mit meinem Deck auch sehr zufrieden. Es hat tolle Synergien, und spielte sich sehr spaßig, das war mir doch auch am wichtigsten. Viel besser kann doch ein Infektdeck kaum sein, damit kann ma…

atog28:

Ja, dein Deck war schon echt geil, vor allem das mit dem Geth und der Ooze. Mein Deck sah ja so aus und war deinem ja nicht unähnlich:

Als ich das baute, fand ich das unendlich stark – alleine wegen der massenhaften Infect-Kreaturen und der unendlichen Synergie. Paladium Myr war da schon fast Füller. Dann noch dieser Drache, einfach super nice, fast schon passte der Masticore nicht rein, so diese Schiene.

Teardrop:

Irgendwie bist Du gerade wortkarg…
In meinem Deck gab es fantastische Synergien: Tainted Strike und Myr Battlesphere, Tainted Strike und Perilous Myr, Necrotic Ooze und Geth, Lord of the Vault, Necrotic Ooze und Vector Asp, Carnifex Demon und das Gesicht vom Gegner. Einziges Problem: Wenn es richtig schnell wurde, dann kam ich mit meinen Kartenvorteilsmöglichkeiten nicht genug zum Zuge.

Aber genug der Vorrede: Ich spielte insgesamt 6 Runden. Gleich in der ersten Runde gegen eine hübsche Belgierin, die mich mit Removal nervte, aber einmal an Untamed Might auf Plague Stinger einging (für 6!), und einmal von Carnifex Demon eingestampft wurde. Das Spiel, das ich verlor, war nur kurz: Ich hatte mehr Länder, als sie fliegende Kreaturen, aber am Ende war ich eben Asche. Ich sah dann noch, das sie Etched Champion nicht im Maindeck spielte, weil ihr drei Mana Slot zu voll sei…

Wincondition count: 2

Das zweite Spiel wurde verloren, zweimal war Metalcraft zu viel für mich. Im dritten Spiel dann ein Kerl, der erstmal nur Manamyr auf den Tisch legte, in allen Farben, warauf er dann auch gegen den Carnifex Demon verlor, 6:1 tauschen ist eben immer gut. Auch hier verlor ich ein Spiel, gegen Myr Galvanizer, aber im Entscheidenden hatte ich unendlich Zeit gegen seine Manamyr (die ja einfach ein Mulligan sind, wenn man ehrlich ist. Die sind nur gut, wenn tatsächlich eine Bombe früh folgt. Aber bei 6 Myr im Deck ist da nur wenig Platz für Bomben!) und legte Trigons und machte ihn mit Poison ein.
Im vierten Match wieder der Loss, dieses mal in spannenden Spielen, leider im Dritten direkt Mulligan und auf 3 Ländern hängen geblieben und verloren. Was soll’s.

Im vorletzten Spiel dann die Krönung: Ein Spiel mit Poison gewonnen, und dann im dritten gegen True Conviction stabilisiert. Wie? Ganz einfach: Er hat ein paar Viecher mit -1/-1-Marken aus dem bisherigen Spielverlauf. Dazu einen 4/2 Golem und den Darksteel Juggernaut. Achso, und einen Perilous Myr im Friedhof! Ich hatte Geth im Spiel… Dazu kam dann noch ein Sylvok Lifestaff, der mich immer wieder auflud, und so habe ich sein Board langsam abgeräumt, ohne angreifen zu können, aber am Ende hatte ich ihn fröhlich gemillt. Er hatte Geth zwar entsorgt, aber der Ooze war eben auch noch da!

Wincondition count: 3!

Im letzten Spiel dann einmal ich mit Poison, einmal er mit Metalcraft, im letzten Spiel dann beide Mulligan auf 5 und ich lege Kurve, er nur ein Land. So stand ich 4-2 und hatte für den Tag genug erreicht. Also gedroppt. Aber wie lief es denn bei Dir?

atog28:

Ich würde sagen, nicht annähernd so gut. Mein Deck war auch nicht so gut wie deins, vor allem, als wir dann abends noch schön Essen gegangen sind und vor der Bestellung noch ein bisschen gezockt haben. Geth ist so unglaublich gut und es gibt auch nicht so viel Removal, das den wirklich handlen kann, oder?

Ich hatte nur „Highlights“ im ersten Spiel, weil mein Gegenüber (Sven) kein passendes Mana hatte. Im ersten Spiel fehlte ihm eins für das rettende Removal und im zweiten legte er deprimiert ein Splash-enablendes Dual, dass aber genau dann getappt ins Spiel kam, um ihn von der Myr Battlesphere abzuhalten, die meine Infecter geblockt und mich auch noch nebenbei gekillt hätte.

Danach hatte ich einfach zu wenig Tricks. Und Heulereien über zu viel oder zu wenig Mana habe ich schon am Samstag ausreichend verteilt, sprechen wir also lieber über was Konstruktives. Denn wir hatten ja sowieso kaum Lust auf diesen GP. Und das lag nicht an der Änderung der Preisausschüttung. Die hatte man recht kurzfristig bekannt gegeben. Meinst du, das haben die nicht schon vorher gewusst? Ich halte das nach den Erfahrungen beim vorherigen GP für unmöglich, dass sie davon überrascht waren. Diese Liste von Preisen sah für mich nicht aus, als hätte man die in aller Eile zusammengestellt, das muss doch ein Plan B gewesen sein.

Teardrop:

Plan-B?
Eher Plan A! Denn Du hast recht, nach den Erfahrungen in Hannover müssen sie sich da vorher drum gekümmert haben. Das hätte man also früher kommunizieren können. Aber man hatte wohl Angst, die Leute würden dann zu Hause bleiben. Am Ende hat übrigens tatsächlich einer gewonnen, der den Hauptpreis kaum gebrauchen kann, nämlich ein Pro!
Ich habe mich ein wenig mit Ingo unterhalten, der war ja ganz glücklich mit allem. Meine Frage: Was passiert eigentlich, wenn der Super-GP nächstes Jahr in Paris 2400 Spieler überschreitet. Gibt es dann blau, grün und purple? Oder was?

atog28:

Natürlich Orange!

Teardrop:

Oder das! Nein, aber ehrlich, ich habe Ingo gefragt, und der meinte: „Keine Ahnung, was dann gemacht wird. Aber wenn ich das organisieren würde, hätte ich mir da schon mal Gedanken drüber gemacht, im Vorfeld!“
Wir haben uns dann sehr amüsiert, als ich was von: „Wäre das erste Mal, das Wizards sich vorher Gedanken macht…“ geantwortet habe.
Ansonsten muss man ja sagen: Eigentlich gut organisierter GP!

atog28:

„Eigentlich“ trifft es ganz gut, oder? Ich meine, wir waren extra um neun Uhr schon da, oder vielleicht war’s auch schon knapp vor halb zehn, als das ganze Ding starten sollte. Und dann standen wir da wie lange rum? Ich meine es waren dann mehr als sechzig Minuten bis es wirklich zu einem Seating kam und wir die Booster aufmachen durften um die Pools zu registrieren. Dann hat man die Decks nicht eingesammelt und neu verteilt sondern nur am Tisch zweimal nach links geschoben. Vermutlich, um Zeit zu sparen. Aber die zweite Runde war dann kurz vor zwei erst zu Ende, wenn ich mich recht erinnere (und selbst wenn nicht, das war einfach nur langsam). Dafür, dass neun Runden des ersten Tages und eine Runde des zweiten Tages gespielt werden sollte, fand ich das belastend, vor allem für die Judges.

Wollten sie wirklich ihre Judges bis um drei Uhr nachts arbeiten lassen und dann am nächsten Morgen um sieben wieder beginnen? So wird bei europäischen GPs die Arbeit als Judge wirklich kein Spass. Aber es ging dann wohl doch schneller mit der Zeit und es war weit vor dieser unrealistischen Schätzung zu Ende. Was ein Glück, kann man da nur sagen.

Aber da wir gerade bei Judges sind. Während der Runde, in der ich gegen Melvin gespielt habe – es wird wohl die sechste gewesen sein, hätte ich fast noch während des Spiels gedroppt. Dieser Side-Event-Judge ging einfach gar nicht. Nimmt sich sein Mikro und BRÜLLT DA REIN! Man braint sich gerade aus, wie man nun sein Mana in den nächsten Runden entwickeln will, und da kommt mit 120dB ein ATTENTION PLAYERS! in die Ohren-Inbox gedröhnt und zwei Tischreihen hinter dem Punkt, an dem die Druckwelle erträglich wird, lässt man noch die Karten vor Schreck fallen. Da sucht der Depp noch einen Spieler für seinen Draft und brüllt das ins Mikro. Total unglaublich. Der würde nicht twittern, der würde TWITTERN! Und dann andauernd diese doofen Ansagen für alles mögliche, während das Mainevent noch in vollem Gang war, so geht’s dann auch nicht.

Ich hatte mich am Abend zuvor ja schon gewundert, warum man die Registrierung etwas unauffällig in die Seite gebaut hatte – ohne, dass ich wirklich einen Wegweiser fand bevor ich einmal quer durch die Halle gestapft war. Aber da war ich wohl blind.

Und jetzt… BIN ICH AUCH NOCH TAUB!!

Im Verhältnis dazu war der Main-Event-Judge dann wieder zu leise. Schade eigentlich.

Habe ich dir eigentlich schon die Story mit dem Sideboard erzählt?

Teardrop:

Meinem? Das jeder Pro oder Semipro aus Deutschland, sobald er meinen Pool gesehen hatte, anfing darin rumzubauen. Immer so: „Teardrops Deck? Das muss er verbaut haben!“ Und dann erstmal direkt die roten Bomben rein und die Synergien und die stabile Manabasis raus!
Ich meine, wenn mein Deck schlecht war, wieso stehe ich dann so gut? Weil ich so gut zocken kann??? 😉

atog28:

Die drehen sich das immer so, dass sie recht haben. Kannst’e nix dran ändern. Hauptsache, die Behauptung bleibt stimmig, das Deck wäre verbaut. Was es meiner Meinung nach nicht ist. Ich weiss auch nicht, warum die meisten Leute dreifarbig spielen mussten. Für Splashs, die man nicht wirklich braucht. Zwar kenne ich deren Sideboards nicht, aber da waren ganz komische Splashs unterwegs und einer hatte sogar was fünffarbiges.

Teardrop:

Da war ja auch noch dieser amerikanische Pro, wie heißt er gleich?

atog28:

Alice W?

Teardrop:

Ja, genau die. Spielt einfach 4 Farben und in dem Spiel, bei dem ich zuschauen durfte, legt sie Contagion Clasp auf Saberclaw Golem und vergisst dann beim Proliferaten dauernd, da einen zweiten Counter drauf zu legen. Total schlecht, aber trotzdem gewonnen.
Wie der Typ, gegen den Roland Bode verloren hat: Macht Mulligan auf 5 und shattert sich aus Versehen den eigenen Precursor Golem (er dachte, es gelte auf alle Artefakte, nicht nur auf seine Golems… siehe Modelturm!) mit 4! Tokens, gewinnt aber trotzdem.

atog28:

Genau so ein Bad Play war die Story mit dem Sideboar.. ATTENTION PLAYERS! DRAFT NUMBER SEVENTEEN IS ABOUT TO START, PLEASE COME TO THE SIDEEVENT STATION! … also bei meinem Spiel gegen Dalibor sass wohl direkt neben mir ein Kumpel von ihm. Jedenfalls unterhielten sich die beiden in einer slavischen Sprache – und ein bekannter Judge kam auch noch dazu. Weil nämlich der neben mir sein Sideboard verloren hatte. Er fragte seinen Gegner, dann den Judge, ob er nochmal suchen könnte – hat er dann auch gemacht, und weil ein Teil wohl auf tschechisch war, habe ich es nicht ganz verstanden, aber irgendeine Sanktion bekam er dann, als er ohne Sideboard wieder auftauchte.
Ok, also dann weiter ohne Sideboard und nachdem Dalibor und ich drei Spiele (die er alle drei gewonnen hat) absolviert hatten, packte Dalibor sein Deck weg und stutze, nahm dann eine Deckbox aus seinem Rucksack und stellte sie meinem Nachbarn vor die Nase. „Here’s your sideboard!“
Die beiden hatten wohl aus Versehen die Boxen vertauscht, und dabei waren es extra nicht die ausgegebenen Boxen vom Grand Prix.

Hey, die Deckbox finde ich richtig geil. Die ist viel cooler als die, die wir beim letzten Limited-Grand Prix bekamen, und die war schon cool.

Aber was nicht ging, war, dass am Tag des Grand Prix bei der Anmeldung die Promokarten (Umezawa’s Jitte ausgegangen sind! Die Leute haben nur zwei Booster SOM bekommen – das ist doch keine anständige Kompensation.

Teardrop:

Nö, ist es nicht. Der JK hat immer noch 8 Euro Tauschwert für die Jitte berechnet. Das heißt, die Jitte ist noch mindestens 10 Euro wert…
Allerdings, ganz abgesehen von aller Kritik: So ein GP ist schon hart für alle Beteiligten, Orga und Judges ganz genau gleich.
Die Spieler raffen es einfach nicht: Da stehen Boxen, auf denen „Result Slips“ draufsteht, und die Spieler stehen davor und strecken den Judges, die da am Tisch sitzen und Score keepen, immer ihren Lappen ins Gesicht. Und wenn die dann nicht reagieren wird direkt noch gewedelt mit Grunzen und allem! Man sollte neben sämtliche Schilder in Deutschland immer einen kleinen schiefen Modelturm stellen, und wenn wieder mal einer an der Pisa-Studie scheitert, dann zieht man ihm direkt damit eins über. Dann hat die Nation zwar Kopfschmerzen, aber da gibt’s ja Pillen für!

atog28:

Du kannst doch nicht immer alles medizinisch lösen. Ich fand es aber auch verwirrend, dass man die Result Slips selbst abgeben sollte. Sonst soll man immer sitzen bleiben und den Judge holen, der das Ergebnis verifiziert – das war schon echt verwirrend. Ich meine – diesen Headjudge hat man auch nicht mehr gehört…

Teardrop:

Naja, sie mussten sich halt was ausdenken, schließlich war zwischen den Reihen nach der Addition von 400 Stühlen einfach kein Platz mehr zum Atmen, geschweige denn für Judges.

Aber kommen wir zum Ende.
Wen haben wir getroffen? Den Daniel P., den Danny, und den Denis L., und natürlich war auch der Phips da. Dazu einige aus der Szene, Nuegun und TobiH sowieso. Wer war Dir noch aufgefallen?

atog28:

Ganz klar muss ich den schattengänger zuerst nennen, mit dem ich mich lange Zeit unterhalten habe. Wir waren da beide schon gedroppt, irgendwie der Zustand, in dem sich ein Grand Prix am entspanntesten erleben lässt. Den Dietsch habe ich gesehen, aber irgendwie immer nur beim aneinander vorbei gehen, dann noch den Kiri, den Uwe aus Erkrath und Orkan (vermutlich sein erstes grösseres Event). Natürlich auch noch die Leute, mit denen man sich mehr oder weniger verabredet hat (auch wenn es mit dem Spoils-spielen mit Jörg oder Dirk leider nicht klappte, weil ich die Decks vergessen hatte). Ansonsten habe ich auch noch unendlich Leute gesehen. Es waren auch einfach viele da, teilweise gerade wegen der nur fünfzehn Euro Startgeld.

Aber weisst du, was mich am meisten gewundert hat? Dass wir heute den Evilbernd getroffen haben…

Teardrop:

Naja, in der Zeche Zollverein war Kultur, und die Welt ist eben zu klein für unseren Bernd, man sieht ihn eben von jeder Ecke aus…
Ansonsten hat auf dem GP nur der Frisör gefehlt, sogar die Magdeburger Barns waren da. Der Bastard_k, der Kai Fiedler und so, aber wirklich, einfach zu viele, um sie alle beim namen zu droppen.
A propos droppen: Ich droppe jetzt diesen Text hier!

Bis Denn dann, Euer Teardrop

15 Kommentare

  1. Tormod meint:

    Netter Blogeintrag 🙂
    Eins kann ich mir aber nicht verkneifen den Atog zu fragen, auch wenn ihr euch oben über Ratschläge auslasst: du beschwerst dich über wenig Tricks, spielst aber im Poisondeck mit jetzt auch nicht unendlich viel Artefakten Carapace Forger über Trigon of Rage?
    Ok, der Trigon ist jetzt auch nicht wirklich ein Trick, aber für das was dein Deck plant zu tuen, finde ich den nun wirklich eindeutig besser als den Forger?

  2. Zeromant meint:

    NMan kann auf „Pros“ auch mal hören, wenn sie Argumente bringen!

    Das Deck vom Atog ist schlicht durchgehend verbaut (ich wollte erst „komplett“ verbaut schreiben, aber ein Infect-Deck kan nman halt nicht komplett verbauen, wenn man zumindest alle Infect-Kreaturen hineinsteckt, und die Infect-Ausrichtugn zumindest ergibt Sinn).

    Das vom Teardrop ist zwar eine schlüssige Umsetzung des Infect-Ansatzes, aber der ist hier einfach falsch! In diesem Pool versteckt sich ein absolut fantastisches Deck voller Bomben UND Synergien, das man in den Händen eines anderen Spielers auch durchaus einmal in einer Auflistung der „9-0-Decks“ erwarten darf:

    Copperline Gorge
    1 Forest
    9 Swamp
    6 Mountain
    Fume Spitter
    Fume Spitter
    Copper Myr
    Gold Myr
    Perilous Myr
    Wall of Tanglecord
    Embersmith
    Sylvok Replica
    Sylvok Replica
    Ferrovore
    Necrotic Ooze
    Barrage Ogre
    Carnifex Demon
    Geth, Lord of the Vault
    Hoard-Smelter Dragon
    Myr Battlesphere
    Accorder’s Shield
    Galvanic Blast
    Grasp of Darkness
    Tumble Magnet
    Furnace Celebration
    Instill Infection
    Turn to Slag

    (Bleak Coven Vampires aus Kurvengründen im Sideboard)

    Ach ja, und die Frage, warum Du trotz Widerspruchs gegen Leute, die es besser wussten, 4:2 gegangen bist, benatwortet sich (auch aus Deinem Turnierbericht heraus) ganz einfach: Carnifex, Geth, und hübsche Belgierinnen als Gegner. Carnifex und Geth spielt die verbesserte Version des Decks aber ebenso (und mit identischer Manasicherheit dafür)!

  3. elf7013 meint:

    Hauptsache ihr hattet Spaß, habe Euch die Daumen gedrückt, da war es dann sehr schwer in die Tasten zu hauen.

  4. Boneshredder meint:

    Schickes feature. Kein Wunder, daß da für den armen Shredder nichtmal Zeit für ein kleines Mail abfällt. :/

    Sealed Decks sind aber einfach grundsätzlich immer verbaut. Ihr spielt ja beide den Vector Asp und glaubt wahrscheinlich beide, das wäre richtig.

  5. Teardrop meint:

    @Zero:
    Ich weiß nicht, ob es sich für die eine Bombe lohnt, auf die Synergien zu verzichten. Aber ich sage ja nicht, das sei falsch, ich wollte es nur nicht, da ich mich mit 3 Farben unsicher fühle.

    @Boneshredder:
    Die Mail kommt noch. Wir haben mitten in der Nacht geschrieben, da war wohl für mehr keine Energie mehr da.
    Die Vector Asp war in meinem Deck klar Füller, hat mir aber 2 Spiele gewonnen: Nämlich im Friedhof!

  6. Zeromant meint:

    Es ist ja nicht nur eine Bombe, es sind ja auch noch Embersmith, Galvanic Blast, Turn to Slag und die absolut synergetischen Furnace Celebration, Barrage Ogre & Ferrovore. (Drache, Ogre & Vore funktioniern auch wunderbar mit dem Ooze).

    Richtig dreifarbig ist das Deck ja auch nicht – die Hauptfarben sind komplett unterstützt, und in der Nebenfarbe hat man im ungünstigsten Fall immer noch drei defensive Artefaktkreaturen, falls das grüne Mana uaf sich warten lässt. (Vielleicht kann man an Stelle des Shield auch nich einen Forest spielen.)

  7. Ormus meint:

    Na so liest sich so ein Bericht doch nett…

    Aber mal im Ernst, wie kann man denn so einen Sealed Pool aufmachen, Teardrop? Schämst du dich eigentlich gar nicht, für so nen Pool bei dir hat jemand sicher in seinem Pool doppelt Venser’s Journal oder so bekommen 😀

    Ansonsten: Schreib mal ruhig weiter hier, das passt ja gut.

  8. Malz77 meint:

    ohja Spoils… aber dazu wollte der Atog sowieso noch was schreiben. Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen

  9. Baldur12c meint:

    Netter Blog!
    1. Lautstärke der Sideevents war wirklich unerträglich. Habe auch einmal extra nen Judge darum gebeten denen zu sagen die sollen leiser sein. Hat leider nicht viel genutzt.
    2. Jitte ausgegangen! Ebenso lächerlich wie die kurzfristige Ankündigung der Preisänderung. Ich muss einfach für jeden Grand Prix 2500 Promokarten hertun. Wäre ja nicht so, dass die schlechte werden würden – schließlich gibt’s die in Firenze doch bestimmt nochmal, oder?
    3. Leute Treffen. Ja, und ICH? 😉
    4. Der Pool. Ich hätte das wohl gleich oder ähnlich gebaut wie Andreas (Zeromant). Ich meine: Turn to Slag, Galvanic Blast, Embersmith sind richtig gut. Hord-smelter dragon ist schlichtweg lächerlich gut. Auf eine solche Bombe würde ich einfach ungern verzichten, vor allem wenn die Farbe dazu noch drei gute Removal beinhaltet. Das wäre dann das 4 Bomben (carnifex, Geth, battlesphere, dragon)+ removal deck, das würde ich dem Gift vorziehen.
    5. Kranke Pools: Koth, Wormcoil engine, Strata Scythe, Kuldotha Phoenix, Lux Cannon, foil Mindslaver.
    Direkt gegenüber von mir am Tisch…

    bis Sa in Erkrath

  10. Teardrop meint:

    Pffff… Spoils.
    Kenn‘ ich schon. Hab‘ noch einen Haufen dieser Betatestkarten bei mir im Schrank.
    Aber spielt sich schon nicht schlecht, der Shize!

  11. wc3nte meint:

    man man man
    immer wieder ärgerlich wenn man selber nicht so tolle pools bekommt und dann mega pools sieht die verbaut werden..
    man darf in dem format einfach nicht auf die beste karte ( hoard smelter dragon)verzichten, schon gar nicht wenn die farbe so gut unterstützt wird.
    und auch ohne wirkliche bomben sind die manamyrs nicht so verkehrt btw..

  12. OMG meint:

    Ey das geht doch gar nicht!
    Battlesphere, Geth, OOze, Demon, Drache und dann noch die Frechheit einfach die Gorge + den passenden myr zu haben um die G Replicas einfach so ins Deck zu packen.

    Auf welche tollen Synergien verzichtest du denn bitte bei dem BR build? Ne Rare zu legen, die dann mit ner Vector Asp im grave infect bekommen kann??

    Dann doch lieber noch den Drachen + Removal ins Deck.

    Ausserdem hast du dann 6 Rares im Deck und kannst dir sicher sein, dass du alles richtig gemacht hast.

    RBg build = völlige Sickness

  13. Teardrop meint:

    Okok.
    Ich hab’s mir nochmal angesehen und Probegespielt.
    Die RBg-Variante ist stärker.
    Ich war auf die vielen Infestkarten reingefallen (spiele ich gerne) und baue nicht gerne drei Farben.
    Ob ich mit dem Deck am Ende besser gestanden hätte, ich weiß es nicht. Ich muss den Kram ja auch noch zocken, nicht mahr? 😉

    Ansonsten aber doch noch eine Frage:
    Gibt es zwischen richtig gebaut und total verbaut eigentlich Abstufungen?

  14. atog28 meint:

    Erst mal grundsätzlich… gibt es überhaupt „richtig gebaut“?

  15. lisk meint:

    Ich wollt nur kurz dalassen, dass mir dieses abwechselnde Schreiben Spaß gemacht hat. Auch wenn ich nich in Bochum war, muss ich ja sagen: Hab ich nichts verpasst. Riesenevents mögen ja für manche toll sein, für mich reicht FNM mit 8-20 Leuten. Sealed find ich bestätigtermaßen aus dem Grund doof, weil so Leute wie der Teardrop dann gegen meine 3 Duallands, Reforge, Grindclock und sowas antreten dürfen – fair ist das nicht! 🙁

    LG, Lisk

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