Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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GP Strasbourg Tag zwei

atog28

La Mer… beim Duschen noch die Überlegung – was sagst du eigentlich, wenn sie dich für die Top-8 interviewen…

Im gestrigen Beitrag über den ersten Tag beim Grand Prix Strassburg berichtete ich über unglaubliches Glück. Da wurden von vier Wall of Roots drei rausgeboarded, und dann kommt in der zweiten Runde die verbleibende Mauer auf den Tisch und sorgt für Manabeschleunigung.

Jetzt könnte man sagen: „So wird’s gemacht.“ – aber genauso auffällig war für mich, dass die Sideboardkarten keine grosse Rolle spielten. So lá lá. Ab und zu kam mal eine, aber insgesamt spielte ich mehr mit dem Maindeck. Am zweiten Tag, mit erhöhter Anforderung an mein Deck (und mich), sollte sich die Konzentration des Spiels mehr auf das Sideboard verlagern…

Bevor wir aber mit den eigentlichen Spielberichten beginnen, möchte ich gerne einen Absatz aus der MTG-Judge Mailing Liste zitieren. Oder ihr könnt auch Esekiel lesen – „whatever spins your wheel“:

Date: Sun, 20 May 2007 15:53:05 -0600
From: Gavin Duggan <x-mask-email>
Subject: Re: Phyrexian Totem and Vesuvan Shapeshifter

On 20/05/07, marco tabarelli <x-mask-email> wrote:
> What happens if I attack with a Vesuvan Shapeshifter (face down), then activate
> a Phyrexian Totem and then turn the Shapeshifter face up copying the Totem?
> Will the Shapeshifter become an attacking non-creature artifact and be romoved
> from combat immediatly?

That’s correct.. copy effects are applied in layer 1, and can’t see
the results of Phyrexian Totem’s type-changing effect in layer 5.

The result: Vesuvan Shapeshifter will copy the „un-animated“ totem
and, because it’s no longer a creature, is removed from combat
immediately. [CR 306.2]

Gavin Duggan (L3 Calgary)
Temporary MTG Netrep

Einfach nur mal so… Faîtes vos jeux…

Runde 10 – Tisch 48 – Florent Jeudon [FRA] – RG Ramp
Nachdem wir die üblichen Zettel ausgefüllt haben, die Wizards so braucht (Memo to self: IBAN und SWIFT auswendig lernen) spielen wir auch direkt so, wie wir einander gegenübersitzen.

Wir beginnen erst bei 44 Minuten auf der Uhr das Spiel, weil die Ansage so überraschend kam, dass wir erst noch das Deck rausholen müssen und mischen. Als ich sein Deck auf den 7-er Pileshuffle lege, sind es 61 Karten. Chouette!

Ich beginne und er nimmt einen Mulligan. Essence Warden ist wieder meine erste Kreatur, dann Wall of Roots und zweite Essence Warden. Beide 1/1er bringen ihn auf 15, während er Mwovulioderso-Acid Moss spielt. Damit bleibe ich etwas hinter der Mana Entwicklung zurück, aber die Mauern bringen die Möglichkeit, einen Call of the Herd, danach mal Flashback zu spielen. Florents Avalance Riders sind deren Blocker, und ein Timbermare mit Uktabi Drake bringen ihn auf 1 Leben – dann Squall Line für eins. Mein Lebenspunktestand war 36 am Ende des Spiels. 1-0

sideboarding: – Spectral Force, – Harmonize, + Stonewood Invocation, + Weatherseed Totem

Florent will beim zweiten Spiel zuerst spielen, nimmt aber zwei Mulligans. Meine Starthand sah nicht ganz so toll aus – keine Essence Warden, keine Mauer, kein Totem. Aber nach zwei Mulligans on the play halte ich sie wegen der drei Länder. Und ziehe auch noch eine Essence Warden nach. Und einen Scryb Ranger.

Das ermöglicht in der dritten Runde den Uktabi Drake (haut ihn auf 11) von der Starthand zu legen und jedes seiner LD direkt aufzuwerten. Aber er spielt keins, sondern nur eine Wand (Spike Feeder) für meine Essence Warden. Daher greifen nur die Flieger an (8) und eine Runde drauf sind es zwei Uktabi Drake und ein Scryb Ranger (3). In der Zwischenzeit suspendete er einen Aeon Chronicler, der bei vier Handkarten seinerseits ins Spiel kam.

Inzwischen hat Florent acht Mana (er hatte zwei Storage Lands zu Beginn, was ihn hemmte, und auch zu diesem Zeitpunkt kann er zwei rote Mana nur produzieren, weil eines des Storage Lands einen Counter hat). Ich gehe davon aus, dass er einen Borgadan Hellkite hat, und so ist es auch… dieser nimmt meine Flieger aus dem Spiel, die sich um einen Scryb Ranger erhöht haben, und blocken das Timbermare, das ihn in der vorherigen Runde um den Spike Feeder gebracht hat. Denn er musste die Marken für Lebenspunkte opfern, um auf sieben zu gehen und den Angriff zu überleben.

Auf einem Leben hält er sich nun konstant und haut mich mit einem zweiten Hellkite. Ich habe zahlreiche Möglichkeiten was zu ziehen, noch 2 Timbermares, einen Drake und zwei Squall Line sind im Deck, und als er mich auf 9 (von 28 Leben in der Spitze) bringt, ziehe ich ein Timbermare. 2-0

Fazit: Beim Resumée kommt es mir so vor, dass ich vielleicht lieber einen Uktabi Drake auf der Hand hätte halten sollen, aber im Spiel ist es mir nicht so eindeutig vorgekommen. Letztlich hatte ich wieder den kontrolliert glücklichen Fall des guten Top-decks, denn nächste Runde wären Hellkite und Aeon Chronicler tödlich gewesen.

Nach dem Spiel blieben noch sechs Minuten auf der Uhr, genug Zeit um die inzwischen unansehnlichen Hüllen (ein MoK hatte schon eine ziemlich gewölbte Ecke) durch neue auszutauschen, in denen ein Deck weisser Würste steckt, dass ich zum Testen noch bei hatte.

Runde 11 – Tisch 34 – Gabriel Nassif [FRA] – UBw Ctrl
Wir würfeln mit zwei W6 vom Gabriel und er legt die 3 vor. Ziemlich schlecht gewürfelt. Ich werfe, und es wird die zwei. Oh je – das könnte der wesentliche Faktor sein…

Gabriel beginnt und ich muss einen Mulligan nehmen. Ich lege eine Essence Warden – Gabriel schaut erstaunt – und spiele Call of the Herd. Beide greifen ihn an auf 16, und als er die Storage Lands auflädt, lege ich zwei Scryb Ranger, in meiner Runde noch einen Uktabi Drake (8). Das klingt nicht nur nach „All-in“ – sondern Gabriel klopft auch zweimal auf den Tisch. Verwirrt frag ich ihn, ob er damit „Check“ meint… jo, er spielt Damnation. Ich harmonisiere (ziehe Forest, Harmonize, Forest) und er suspended einen Chronicler. Ich ziehe weitere Karten (Forest, Forest, Timbermare – wenn ich mich recht erinnere), aber das Timbermare trifft ein Tendrils, er legt einen zweiten Chronicler und ich habe einfach keine Kreaturen zum blocken. Zwischenzeitlich spielte er noch Extirpate auf Call of the Herd. Komisches Spiel. 0-1

sideboarding: -3 Wall of Roots, -2 Gaea’s Anthem, -4 Call of the Herd, +2 Magus of the Library, + Scryb Ranger, +2 Krosan Grip, +4 Penumbra Spider

Ich beginne das zweite Spiel mit Essence Warden, dann noch eine Essence Warden, und in der dritten Runde weitere zwei Essence Warden. „Maybe there is another…“ meine ich zu ihm, spiele MoK auf eine Warden und greife ihn auf 12 an. Er bekommt das vierte Mana, ich überlege, ob er Damnation machen wird, aber er hat keine schwarzen Mana Quellen. Nur blau und weiss – daher legt er zunächst Aven Riftwatcher. Mit einem Pendelhaven trauen sich die Essence Wardens in den Angriff (er nimmt 3, geht auf 11). Als er auf 7 Leben ist, kommt Urborg, und damit Damnation. Ich lege die Spectral Force nach, die ihn auf eins schlägt. Squall Line für eins? Counter? Mit einem verschmitzt in sich gekehrten Grinsen schiebt Gabriel zusammen. 1-1

Im dritten Spiel muss ich wieder einen Mulligan nehmen – sechs Forests und Spectral Force auf der Starthand ist kein Druck. Die Sechser-Hand hat auch nicht viel Druck, aber Essence Warden, dann zweite Runde Wall of Roots und Uktabi Drake ist schon mal ein Anfang. Gabriel geht daher auf 17 – spielt Prismatic Lens, dann geht er auf 14. Eine weitere Linse, ich ziehe Pendelhaven und pumpe die Crew, so dass er auf 10 geht, sich mit dem Tendrils aber wieder auf 15 hochschrauben kann. Ein Avoid Fate wäre hier prima gewesen. Drei Runden vergehen, in der nur ein Essence Warden, dann nur ein Scryb Ranger alleine angreifen (für je 2 Schaden).

Bei 9 Leben spielt er dann das zweite Tendrils (geht auf 15) und ich lege eine Penumbra Spider nach. Er grübelt etwas, lässt sie passieren und legt Aven Riftwatcher nach. Eine zweite Spinne countert er mit Cancel und ein Aeon Chronicler wächst langsam auf die Grösse einer Spectral Force – das ist selbst für zwei Spinnen zu viel. 1-2

Fazit: Nach dem Spiel meinte ein Zuschauer, ich hätte das vernünftiger spielen können, da ich noch eine Stonewood Invocation auf der Hand hielt. Wäre ich nicht so gierig gewesen, hätte man das zweite Tendrils damit countern können. Warscheinlich habe ich das im Spiel nicht gesehen, denn in dem Moment hab ich nicht verstanden, was er meinte. Erst beim Rekapitulieren wird mir klar, wie er das gespielt hätte.

Runde 12 – Tisch 30 – Rasmus Sibast [DK] – UW Combo
Rasmus fiel mir durch sein… „markantes“ Äusseres schon zuvor auf, jetzt ging es darum, ihm die Hand zu geben. Schnell an der Hose abgewischt und den Würfelwurf gewonnen, dann kann es ja los gehen.

Rasmus nimmt zwei Mulligans, damit hab ich doch eigentlich schon gewonnen. Eine Essence Warden folgt einer Zweiten, dann gibts noch Wall of Root und Uktabi Drake, aber vergessen mit dem Drake auch anzugreifen. *gähn*. Rasmus spielt eine Morph-Kreatur, die durch Gaea’s Anthem schliesslich mit einer Essence Warden tauscht und ansonsten wird er einfach überrannt. 1-0

sideboarding: -2 Gaea’s Anthem, – Essence Warden, + Scryb Ranger, + Liege of the Pit, + Krosan Grip

Das zweite Spiel starten wir beide mit sechs Karten, und ich bekomme eine Essence Warden und einen Scryb Ranger. Erst nach seinem Teferi resolve ich ein Call of the Herd mit Flashback, und die Elefanten bringen ihn auf 9, bevor er durch Tendrils (Elefant) wieder auf 15 steigt. Er spielt noch ein Tendrils (21) und hat genug Zeit, mit Teachings einen Shapeshifter rauszusuchen. Ich nehme die Attacken mit Uktabi Drake und Scryb Ranger erneut auf, aber er hat ein drittes Tendrils. Lucksack!. Flashback auf Teachings, dann das Brine Elemental rausgesucht – ich kann noch ein bisschen mit Scryb Ranger tricksen, aber da er noch auf 19 Leben ist und ich nur ein Mana frei habe, als er mich „lockt“, schiebe ich einfach zusammen. 1-1

Lieber im dritten Spiel nochmal anfangen, diesmal nur mit Scryb Ranger, Pendelhaven und Uktabi Drake, was in der dritten Runde den Rasmus auf 16 bringt. Aber ich weigere mich, weitere Sprüche nachzuziehen, mache nach seinem Tendrils (er ging wieder auf 20) eine Squall Line für neun(!), sein Brine Elemental kann ich blocken und für eins angreifen, aber er zieht einfach mal den Shapeshifter. 1-2

Fazit: Damit stehe ich 8-4 und habe auf die Top-8 keine Chance mehr. Rien ne va plus. Aber durch den Amateur-Status ist es noch möglich, etwas zu gewinnen.

Während der Pause unterhalte ich mich mit Henke, der mich nach dem Liege of the Pit fragt. Nachdem ich Hanno und Henke die Ernsthaftigkeit meines Plans versichert habe, bitten Sie mich, falls das wirklich mal vorkommt, sie zu rufen, damit sie ein Foto machen können. Letztlich bin ich nur in der Videocoverage von Runde 11 kurz neben der „Nase“ zu sehen, sonst hab ich wieder (wie in Dülmen) die Vampirtaktik angewandt. Sie erscheinen nicht auf Fotos.

Aber zurück zum Grand Prix-Geschehen. Ist es eigentlich Teil des Plans, möglichst ekelhaft auszusehen? Auch mein nächster Gegner hat ähnliche Tricks drauf.

Runde 13 – Tisch 54 – Marc Deroyan [FRA] – UB Ctrl
Schon beim Mischen geht er mir auf den Sack. Nach unten gucken und die Karten in den Ecken hochbiegen, dann 3er-Pileshuffle. Vielleicht spekuliert er drauf, dass ich gründlich nachmische? Jedenfalls die gute Wahl.

Er gewinnt den Würfelwurf und ich muss zweimal Mulligan nehmen. Dann starte ich über Essence Warden und doppelte Might of Old Krosa in Runde zwei mit einem ganz starken Play. Er geht auf 11. Meinen Scryb Ranger lässt er auch immer schön durch, ich habe noch ein Pendlehaven zum Pumpen, andererseits lasse ich seinen Morph gegen-„racen“. Aber er stellt meine Angriffe bald ab, ich entscheide mich, lieber mehr Länder nachzuziehen und er gewinnt das Spiel auch noch auf 4 Leben. Unglaublich. 0-1

sideboarding: -2 Gaea’s Anthem, -4 Wall of Roots, + Liege of the Pit, +3 Krosan Grip, + Weatherseed Totem, +Scryb Ranger

Im zweiten Spiel beginne ich mit Essence Warden, sein Deck hab ich diesmal weniger gemischt, nur mal abgehoben. Ich bekomme eine weitere Essence Warden, die im Duett angreifen und von seinem Morph geblockt werden. Also wird das MoK gegen den Morph getauscht und weiter geht’s, bis auf 10 Leben lässt er sich bringen, bevor das Damnation kommt.

Ich folge mit Scryb Ranger Ende seiner Runde und Uktabi Drake in meiner um die Angriffe wieder aufzunehmen. Tendrils spielt er in seiner Runde um den Uktabi Drake zu töten (er hatte nur einen Swamp) und dann kommt es zum Showdown dieses Spiels.

Er kontrolliert einen Morph und hat noch Zugriff auf 1U. Ich habe auch einen Morph (ja, er ist es, psst!), einen Scryb Ranger und ein Weatherseed Totem. Marc ist auf 7 Leben. Ich überlege, wie die Optionen bei einem Angriff aussehen und animiere das Totem, greife dann mit allem an. Er muss mit dem Morph das Totem blocken, und ich rechne schon, dass er auf 1 Leben fällt. Aber er entmorpht den Shapeshifter und kopiert mein Totem.

Ich rufe einen Judge (da Marc mich nicht ganz verstehen will), der ihm nach einer Beratung mit zwei anderen Judges die Sache mit den copyable values und layers ansatzweise näher bringt. Siehe oben. 1-1

Schade – ganz kurz vor einem entmorphten Liege of the Pit… aber als der Judge ihm erklärt, er könne jetzt 2GGG bezahlen, entschädigt das.

Auch beim dritten Spiel des Matches muss ich zwei Mulligans nehmen, dann finde ich mit Essence Warden und Scryb Ranger meinen Start aber ganz o.k. Trotzdem wird das Spiel eindeutig, denn Marc bekommt zwei Shadowmage Infiltrator, kann mein Timbermare, das die einzige Karte mit Druck ist, mittels Tendrils abstellen und schliesslich in Ruhe die Combo aus Brine Elemental und Shapeshifter herbeisuchen. 1-2

Fazit: Nun stehe ich also 8-5 und habe eine kleine Hasskappe wegen der UB-Control Matchups. Um mich herum wird weisses Weenie oder mono-rot gespielt. Und ich bekomme dreimal das Matchup, zu dem, wie ich jetzt herausfinde, mein Sideboard nicht optimal abgestimmt ist. Mehr Lieges (oder sogar Tendrils, warum nicht?) und Avoid Fate hätten da rein gemusst.

Runde 14 – Yannik Risse [CZE] – mono-R + Stormbind
Ich beginne mit doppel Essence Warden, er nach einem Mulligan mit Keldon Marauders. Ich lege noch Uktabi Drake nach, zahle den aber nicht, da ich noch einen habe und nur auf drei Ländern stehe, während Yannik schon fünf hat – und einen Magus of the Scroll. Dann zwei Magus of the Scroll und sechs Länder. Ohje.

Entsprechend sterben kleinere Kreaturen, ich bekomme nochj einen Elefantentoken und ein Timbermare zum Angriff um ihn auf 1 zu bringen, aber er haut mich durch Stormbind und doppel Magus auch schnell zu Brei, leider zu schnell. 0-1

sideboarding: nix

Ich starte im zweiten Spiel mit Essence Warden, er legt Magus. In der zweiten Runde spiele ich Wall of Roots und Uktabi Drake, greife aber nur mit dem Drake an, da ich die Warden noch brauche. Dritte Runde (er griff mit Magus an, ich gehe auf 21, schiesst Essence Warden mit Dead ab) versorge ich die Drakes, lege Forest und pumpe den Drake mit MoK (er: 12). Wir greifen uns in der folgenden Runde nur an (er geht auf 10, ich auf 19), Ende seiner Runde lege ich Scryb Ranger, spiele Stonewood Invocation im Upkeep auf den Drake…. 1-1

Im dritten Spiel hat Yannik kein grünes Land, womit er den Blood Knight zwar in der zweiten Runde spielt, dann noch einen Rift Bolt mir an den Kopf schiesst (statt auf den Scryb Ranger), aber durch weitere Uktabi Drakes und Gaea’s Anthem sowie einer Call of the Herd mit Flashback stirbt er mit vier grünen Karten, darunter Utopia Vow (!) auf der Hand. Die macht gegen mich ja nix. 2-1

Fazit: Hätte ich im ersten Spiel die Uktabi Drake mit Echo versorgen sollen? Vielleicht wäre dann das Spiel schon früher für mich ausgegangen. Für derart lange Turniere fehlt mir wohl noch die Konzentration. Immerhin 9-5 und noch ein Spiel gewinnen und es langt vielleicht noch für Top 64.

Runde 15 – Tisch 30 – Tom Ristovsky [CZE] – WW
Aber Tom meint, es wäre just for fun, denn die Chancen stehen nicht für uns. Er beginnt das erste Spiel mit Speerwerfern, dann Knight of the Holy Nimbus und Griffin Guide. Ich habe nur einen langsamen Start mit Elefant und kann ihn nicht aufhalten. Schliesslich kommt noch ein Serra, dann gehts auch schneller… 0-1

Ich beginne das zweite Spiel (ohne boarden) mit Scryb Ranger und Uktabi Drake, er legt Priester, macht darauf den Knight of the Holy Nimbus und ein Calciderm. Als wir beide auf 6 Leben sind, sage ich „Go.“. Kein gutes Zeichen… 0-2

Fazit: Ich habe die Essence Warden vermisst. Endstand: 9-6. Diesmal damit der 104. Platz, das sind immerhin 10 Plätze besser als beim GP Dortmund. 🙂

Ich bin durch das 2-4 Ergebnis (Penumbra Spider??) am zweiten Tag etwas niedergeschlagen und weiss nicht so recht, ob ich noch einen Draft machen soll. Da Jörg noch im GPT zwei Runden spielen will, trage ich mich für den letzten Asian Draft (#35) ein und drafte noch ein Ründchen.

Dabei sitzt rechts von mir ein Franzose, dem man erst noch das Draften erklärte, was darin gipfelt, dass der Judge ihm auf französisch den Tipp gibt, dass links da ist, wo der Daumen rechts ist. Ich fall vom Stuhl…

Er schiebt mir auch gute weisse, blaue und rote Karten zu – ich nehme die weissen. Im Zweifelsfall immer die weissen. Beziehungsweise „Die Uncommons oder die Röcke…“ – KMB

In Runde eins des Spielens lerne ich charlyy persönlich kennen. Er spielt rot/schwarz mit vielen Pingern und 1/1 Kreaturen (Empty the Warrens halt). Im entscheidenden dritten Spiel ist es dann der Absorb Sliver, der zufällig unendlich gut ist.

In Runde zwei geht es dann gegen einen blau/grün Mann, der super Tricks hat, aber nix gegen Kreaturen. Ich brauch nur seitwärts drehen. Nach den Erfahrungen des Grand Prix eine ganz ungewohnte Spielweise… trotzdem hole ich mir noch ein Caution/Warning ab, weil ich aus versehen zwei Karten ansehe beim Ziehen.

Mein Gegner in Runde drei, der aus Nationalstolz ein oranges T-Shirt trägt, will eine Ultra Pro Box haben, einen Boostersplit mag er aber auch. Da wir die Box nur durch spielen bekommen, zocken wir es aus und sein grün/schwarzes Deck ist dermassen aggressiv, dass ich mich fühle, als hätte ich gar nicht mitgespielt. Immerhin drei asiatische Future Sight Booster abgegriffen, die werden in einem der nächsten Drafts mal eingesetzt… 🙂

Um fünf, nachdem Jörg sich noch von einem 1930er Qualifikanten im GPT hat verhauen lassen, fahren wir wieder nach Hause. Unterwegs spielen wir lustige Spiele wie „Rate die Future Sight Karte“.

Ich weiss nix!

Keiner merkt was. Super… wie beim Grand Prix.

3 Kommentare

  1. DCI meint:

    GP Strasbourg 2007: 2007-05-19 – 2007-05-20 #:104
    15 Tom Ristovský Loss 1789
    14 Yannick y. Risse Win 1804
    13 marc Deroyan Loss 1781
    12 Rasmus D. Sibast Loss 1798
    11 Gabriel Nassif Loss 1812
    10 Florent Jeudon Win 1817
    9 Sebastian Ziesche Win 1786
    8 Frederic Timmer Loss 1763
    7 Benjamin J. Vliegenthart Win 1776
    6 Sean M. FitzGerald Win 1745
    5 Steffen Becker Win 1715
    4 Frederic Geiger Win 1691
    3 BENOIT VACHE Win 1663
    2 Leon Schramm Win 1649
    1 Jeremy Clauss Loss 1622

    +231 pts, -85 pts

  2. Schöpp meint:

    Nice, schöner Blog.
    Kommentieren ohne Anmelden – darauf hab ich schon lange gewartet. Ach übrigens… La mer … 😉

    Und so pulverisiert man sein nicht vorhandenes Rating:
    9 Christian Marti Win 1573
    8 christophe hebert Loss 1554
    7 Marc Wijnen Loss 1577
    6 Jean Michel RENAULT Win 1597
    5 Jérôme Amiguet Loss 1579
    4 julio esteves Loss 1594
    3 Max Heitmayer Loss 1614
    2 christophe thomann Win 1632
    1 Jonas Rutz Loss 1619

  3. Couchmagic » Blog Archive » 2HG Hannover meint:

    […] 5 – Sierra de la Mierde Zu Beginn etwas Smalltalk (und Stiftverschenkaction). Dabei erfahre ich: Marco habe ich mal zitiert und ich kann mich nicht mal daran erinnern. Sein Partner nimmt drei Mulligans […]

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