Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Mittelfristig wäre mein Blog interessanter, wenn ich mehr Informationen präsentieren würde, die meinen Lesern neu sind. So beispielweise, was ich in die kommende Redaktionszeit bei Magicuniverse schreibe, oder aber welche Produkte im Sommer für Magic so anstehen. Haha, aber warum sollte ich das tun?

Gestern war geil. Wir zocken so Casual im Litfass, ohne EvilBernd eben. Das muss ich kurz ausführen.

Ursprünglich haben wir uns einen Tanzkurs auf den Mittwochabend gelegt. Der fiel nun aus und daher dachte ich: fahr‘ doch mal wieder ins Litfass. Ok, die Decks sehen so aus wie als ob Conflux nicht bereits verkauft würde (DO ersetze „Conflux“ im letzten Satz mit vorherigem Setnamen – LOOP UNTIL Setname == „Time Spiral“). Also meine Decks brauchen dringend Unterstützung, ein paar neue Decks bräuchte ich auch mal, so ein Pet-Deck zum dranrumfummeln, ein paar mehr Decks wie das mit den Mesmeric Orbs (ihr erinnert euch: das heisst Bloodbond March-Deck, aber die Enchantments spielen fast keine Rolle mehr…).

Zuerst haben wir lange Pentagramm gespielt. Ich sass vor Kopf des Tisches, Paul und Michael als „Player“ und Tom sowie Ingo machten die „Opponents“, und Michael dokumentierte durch Countern von Toms Sprüchen, der zu seiner linken sass, und aktivierung der Liliana Vess-Discard-Ability auf mich, der ich zu seiner rechten sass, das Prinzip beim Pentagramm nicht ganz zu verstehen. Ich halte es da lieber so mit der Politik, dass ich die Sprüche meiner Gegner, die auf meine Nebenspieler gerichtet sind, countere, als die dieser „Pseudo-Partner“ untereinander oder wie in Toms Fall, auch noch auf einen gemeinsamen Gegner. Hierüber könnte man sicherlich ganze Artikel schreiben, wenn mal jemand den Aufrufen Gehör schenkte.

Ursprünglich wollte ich mit EB ein bisschen Standard üben und das als Redaktionskonferenz mit reichlich Spesen beim Jörg absetzen. Aber daraus wurde leider nichts, da EB trotz vermailter Ankündigung nicht kam. Vielleicht fand er mich auch nur nicht in dem Gewusel von Leuten, die mal wieder im Litfass Karten drehten (sogar der Tisch der Brettspieler wurde mit dem San Juan-Kartenspiel bedeckt). So kann ich also keine neuen Techs für Standard postulieren, aber mir kam eine Idee für das Extended-Format.

Vielleicht haben die Leute hinter meinem Rücken gedraftet, eventuell aber auch für das kommende Wochenende in Hannover geübt. Da findet im HCC ein Extended-Grand-Prix statt. Das HCC kennt man von der Deutschen Meisterschaft, die im vergangenen Jahr im Glasanbau stattfand. Und um die erste Frage aus den Kommentaren zu beantworten: Nein, ich werde nicht da sein.

Warum nicht? Naja, es ist halt recht weit weg, da wird eine andere Sprache gesprochen, die Hotels sind alle voll, mein Fahrer ist abgesprungen… nein, der ganz knallharte Grund ist: Ich hab‘ kein Bock!

Ja. Was soll ich denn da? Kiri, ich wünsche dir viel Erfolg, aber ich kenne das Format nicht, ich finde es ausserdem auch noch beschissen, sonst hätte ich mich damit beschäftigt, und ich spiele nicht das Format, dass „aktuell“ ist, sondern das, das mir Spass macht. Extended ist das glaube ich nicht.

Zum Jahresanfang habe ich mir für den 13.3. frei genommen, aber das hat sich seit Rotterdam nun geändert. Dachte ich noch, wegen der Community oder der Side Events (die trotz Umfirmierung auf „Public Events“ immer noch Side Events heissen. Peng! Und die Starter sind Starter. Wie – es gibt keine Starter mehr?!) wäre das interessant, muss ich mich nun eines Besseren belehren lassen.

Meine individuelle direkte Nachfrageelastizität auf die marginale Preissteigerung des Gutes A (wie Alara) hat einen totalen Nachfrageausfall zur Folge. Oder in deutsch: wenn die Drafts 15,- EUR kosten, bleibe ich zu Hause und zocke Modo. Da draftet man dank Dollar-Kurs für die Hälfte. Ok, nachgerechnet für 11,40 EUR, aber man kann nebenbei noch bügeln. Hey, Dampfbügeleisen mit integrierter Funk-Maus! „Jetzt neu auf der CeBit…“ – Das wäre mal ein Produkt, dass ich erfinden sollte… hm… wo war nochmal das Patentamt?

Für die Drafts kann man das also schon mal vergessen, das Main Event zieht mich auch nicht – blieben die Leute. Hälfte Freaks, Hälfte Leute, die man gerne trifft, das kann ich auch zu Hause haben…

Da wir das nun geklärt hätten, dann der Spruch des Tages. Und das kam so. Also der gestrige Tag. Ich bin jetzt wieder beim Casual im Litfass. Michael wurde von seiner Freundin abgeholt, nach deren Interviewung, ob sie Magic spielen würde, ich übrigens weiss, woran es hängt, dass niemand mehr wirklich neu anfängt (oha, aber ein Thema hebe ich mir dann noch für die Redaktionszeit auf) und dann blieb Paul noch ein paar Minuten und wir konnten noch ein 2HG zocken. Durch ein „Mana Denial“-Deck seinerseits genervt, griff ich für das kommende Spiel zu den Ninjaz! – ich stelle gerade fest, dass ich eine aktualisierte Fassung des Decks erstellen sollte. Mache ich gleich mal. Wir tauschten die Teams, Paul und ich gegen Tom und Ingo.

Also ging es los. Ich lege: Island, Mothdust Changeling und Tom wie Ingo aus einem Mund: „Oh no! Jetzt kriegen wir auf die Fresse!“ – ich fand das total geil. Paul musste dann zwischendurch gehen und dann liess er mich alleine gegen Tom und Ingo spielen. Tom kam erst ins Spiel, als er sechs Mana hatte – alle vorherigen Kreaturen des BW-Decks konnte ich mit dem Bounce-Ninja in Schach halten. Ingo hatte Vedalken Shackles, die Ninjas, die er damit klaute, tappte der Mothdust Changeling natürlich, bis hin zum Fog Elemental, dass unter Mithilfe von Shapesharer und zwei MdCh (ihr erinnert euch: die chemische Formel für Mothdustchangelinol) in Tateinheit mit sechs Islands die letzten acht Schaden durchdrücken konnte.

Wenn ich in Hannover spielen würde, dann mit den Ninjaz! – schliesslich ist das Deck extended-legal.

8 Kommentare

  1. DrLambda meint:

    Nice. Mit Hannover geht es mir im Moment ähnlich, auch wenn ich noch zusätzlich finanzielle Gründe angeben kann. Magic ist im Moment einfach nicht gut genug zu mir, um für ein 1200-Runden-Turnier ohne Byes und Testsessions 150 Euronen auszugeben. Wenn du nicht da bist, habe ich ein klein bisschen weniger ein schlechtes Gewissen, wenn ich auch nicht hinfahre.

  2. Michael Lauter meint:

    Für 1200 Runden sind 15 € doch ein Schnäppchen – halbes Jahr Magic am Stück oder so 😉
    Ansonsten kann ich nur zustimmen – die Byes wären mir noch egal, die Testsessions sind es nicht – einfach falsches Format für mich.

  3. Teardrop meint:

    Hey, ich bin da.
    Aber wir sehen uns ja dann später.
    Ich kann Deine Abneigung gegen das Format nachvollziehen und werde mich mal auf die Suche nach Jemandem machen, der mir erklärt, warum Booster beim hersteller auf einmal 5 Euro kosten sollen.
    Das ist eine so horrende Preissteigerung, man könnte meinen sie wollten nur Judges einsparen auf den Side Events, da ja nun keiner mehr spielt.

  4. The Pirate meint:

    Ich werde da sein, ist ja praktisch vor der Haustüre. Außerdem macht mir das Format Spaß. Quasi wie Legacy, nur ohne das nervige Top+Counterbalance-Geschimmel. Ach ja, und Fastkombo gibt es auch nicht wirklich (das würde sogar dem AP gefallen…aber der zockt ja keine Turniere mehr).

  5. Handsome meint:

    Fairerweise muss man bei den Side-Event-Drafts dazu sagen, dass der Payout auf 5-3-2-2 verbessert wurde. Für gute Spieler kann sich’s also immer noch lohnen.

  6. atog28 meint:

    „Verbessert“ von 4-3-3-2? Oder wie war das vorher? Sind halt immer noch vier Booster, wenn man 2-0 spielt. Hochgerechnet, dass ein 8-man-Draft ein Display braucht, kostet das Display für den Draft nun 120 EUR, während es vorher 96 EUR kostete (was auch nicht verwundert, wenn jeder 25% mehr zahlen soll). Da kann man versuchen, fair zu sein, aber selbst dann passt das immer noch nicht…

  7. The Pirate meint:

    Ganz abgesehen davon, daß die Wizard’sche Preispolitik tatsächlich reichlich frech ist (erinnert sich noch jemand an Hasselt und Dortmund, da gabs sogar noch die coolen großen Boxen für den Sieger), hilft doch letztendlich nur eins: Kollektives Tag2-machen und einfach nicht draften müssen…oder den Legacy/PTQ-Sidevent am zweiten Tag spielen.

  8. Handsome meint:

    Der Payout 2008 war 3-2-1-1, plus diese Deckbox für den Sieger, die man für fünf bis zehn Euro verhökern konnte.

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