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Manakurve 211; das Casualformat

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Ich mag keine Casualformate. Als gestern die Sprache darauf kam, dass man sich ja auch mal ein anderes Format überlegen könnte, merkte ich direkt: ich will das gar nicht. Etwas später merkte ich dann: ich habe nur keinen Bock auf Diskussionen, auf Herumlabern und einen Konsenz finden.

Also vielleicht doch mal ein anderes Format? Was ist so schlecht am 2HG? Ich könnte das stundenlang spielen. Ok, ich spiele es stundenlang. Damit keiner einschläft, hier aber erst mal die grundsätzliche Idee, die wir gestern aber nicht weiter verfolgt haben. Sie ist quasi im Sande verlaufen. Entstanden ist es aus Ingos Überlegung, dass manche Decks eher aggressiv sind und andere Decks im Lategame („Sind wir jetzt im Lategame?“) aufdrehen. Die Inkompatibilität dieser Strategien sorgt des Öfteren für unausgewogen erscheinende Spiele.

„Manakurve“, was ein Arbeitstitel für dieses Format wäre, den ich mir gerade vor diesem Eintrag überlegt habe, würde so aussehen, dass man sich beispielsweise sechs Würfel vor die Nase stellt, die die Werte 1 bis 6 zeigen. Die Anzahl der Würfel kann man natürlich verändern, was dem Format eine zusätzliche Tiefe verleiht. *hust*

Manakurve – Grundidee
Jeder Spruch den man spielt hat zusätzliche Kosten von „Entferne einen Würfel mit dem Wert der CMC“. Wenn man also einen 1-Mana-Spruch spielen will, entfernt man den Würfel mit der 1, und danach kann man erst mal keinen weiteren 1-Mana-Spruch mehr spielen. Erst wenn alle Würfel aufgebraucht sind, bekommt man wieder sechs neue Würfel.

Analyse
Diese Grundform hat verschiedene Probleme. X-Spells sind keine, denn sie skalieren wunderbar. Man kann quasi ein ganzes Deck mit roten X-Spells bauen und die Kurve wunderbar spielen, wenn man genug Länder hat. Probleme machen ganz andere Sachen: Trinisphere würde, wenn die Kosten von 3 bis 6 verbraucht wären, das Spiel automatisch in einen Lock bringen. Ähnliche Probleme verursachen Spruchkostenreduzierer, Explosives oder ähnliches.

Manakurve – erweiterte Idee
Statt der Werte von 1 bis 6 sucht man sich sechs Werte aus, die man vor sich hinlegt. Wählt ein Spieler 1, 1, 2, 2, 2, 3 und der andere nimmt sich 2, 3, 4, 5, 5, 6 dann ist die Ausrichtung der Decks von vornherein klar. Mich fragt sich nur, was sich das bringt…?

Manakurve – noch erweiterte Idee
Was soll das dann überhaupt mit den Würfeln? Soll man die nicht statt als zusätzliche Kosten als alternative Kosten benutzen dürfen? Was, wenn man die Würfel einmal pro Spiel einsetzen dürfte, um einen Spruch dieser Spruchkosten zu spielen? Das wäre vermutlich, wenn man einen symmetrischen Aufbau der Würfel wie im Basisansatz wählt, immer noch eine ausgewogene Variante.


Naja, das war mal so eine Idee, vielleicht macht ja jemand was draus. Oh, da war ja jetzt eine horizontale Linie. Wie bei Teardrop. Es ist quasi das Teardrop-Special, extra für dich!

Aus meinen letzten Blogeinträgen lese ich heraus: für Magic interessiert sich ohnehin keiner mehr, der meinen Blog liest. So hatte der Bericht aus Dülmen eine sehr spärliche Leserschaft. Wie kann ich mir das erklären? Vermutlich ist den Lesern meines Blogs langweilig und sie sind auf der Suche nach erfrischenden Formulierungen, ohne Verb (aka ohne Prädikat, wie mir Naseweise immer vor die entsprechende halten) – ah, dies wurde mir neulich sogar von Master TobiH geklaut. Unglaublich! Ich tappe doch schliesslich auch nicht im Dunkeln!

Jedenfalls wollt ihr (direkte Ansprache), meine Leser (klarstellender Einschub), nichts über Magic, sondern über Gott und die Welt lesen (polemisierte halblogische Schlussfolgerung ohne politische oder kirchliche Motivation). Dann sei es eben so.

Wen interessiert denn, dass ich gestern im Sailor’s Pub mit EvilBernd, Ingo und Tom die Karten gedreht habe? Und dass ich im ersten Spiel zu einem X-beliebigen Deck aus einer Box gegriffen habe, die ich beim Umzug wiederfand und dann merkte ich bei der Starthand: Schiss, das Deck wollteste doch gar nicht spielen. Ingo brachte mit Wasteland auf das Ravnica-Bounceland und Pillage auf das Basic Land entsprechendes Mana-Denial an, so dass ich es auch gar nicht spielen brauchte. Nochmal Glück gehabt.

Ähnlich unausgewogen war dann wieder das Spiel mit dem Ninja-Deck, dessen Hüllen altersbedingt Ausfallerscheinungen haben. Gestern wieder eine Hülle beim Mischen kaputt gegangen, das Deck hat jetzt nur noch 58 Karten… muss dringend noch zwei UltraPro ClearShield auftreiben (aus der Zeit als BinnenMajuskul noch hip war, so von vor zehn Jahren).

Schön dann wieder mein Zombiedeck, dass seine ganze Inkompetenz unter Beweis stellte. Eigentlich soll das Deck Tombstone Stairwell abusen, aber die Karte kommt einfach nie. Es braucht dringend umfangreiche Umbauarbeiten (Ist nicht auch dieses Transmute-Vieh ein Zombie?). Das war, als Marc dazu kam und wir vom 2HG in das Pentagramm-Format gewechselt haben.

Und vermutlich im zweiten Pentagramm-Spiel. Im ersten lies ich das Ravnica-Donate-Deck raus, eine sehr schlechte Deckwahl im Pentagramm… ja.. vor allem mit Maralen of the Mornsong, die keiner wegmachen will, sondern minutenlang durch die 200-Kartendecks gegrabbelt wird.

Nein, das will niemand lesen. Also lieber zum Fun-Part.

Nächste Woche treffen wir uns wieder erst mal am Mittwoch im Sailor’s Pub. Es könnte noch eine Mitteilung vom Stefan (dem Wirt) geben, die würde ich dann hier drunterloggen. Quasi statt Twitter. Ansonsten wird es die Gruppe geben, die am ersten Mittwoch im Sailor’s Pub ist; wir werden vor Ort mal schauen, wie man das Platzproblem lösen wird. Ja, so gut wie beim Gunnar mit seinen ca. 40 Tischplätzen ist es einfach nicht, aber das kriegen wir bestimmt hin.

Genauso wie die Farbe, die bei der gestrigen Fussballübertragung fehlte. Alle Einstellungen widersetzten sich einer farbigen Darstellung. Schliesslich ein entscheidender Hinweis: Stefan hatte wohl eine dieser S/W-Leinwände erwischt.


Die Geschichte um Opel geht in die heisse Phase, und warum professionelle Angebote wie das von opel-kauf.de zur Rettung des Unternehmens nicht mehr Beachtung finden, bleibt mir ein Rätsel. Es wird immerhin von mehr Leuten unterstützt, als von GM-Seite aus bei der gestrigen Besprechung anwesend waren.

Ok, das war auch nicht schwer.

Bei der Konkurrenz geht es derzeit noch gut, aber wie lange man das Volvo, The Game noch herunterladen kann, wage ich nur zu hoffen. Da ich momentan kein Internet habe, muss ich mich mindestens bis morgen gedulden, dann könnte ich es versuchen.

Falls morgen der Techniker Lust hat, zu klingeln.

Was soll ich dazu noch sagen?

Nein, ich habe dazu schon alles gesagt.

Keine Ahnung, ich habe schon das Stadium der Katatonie erreicht.

Mir doch egal.

Achso, dann müsst ihr das hier noch mal angucken.

2 Kommentare

  1. EvilBernd meint:

    „Ich mag keine Casualformate. Als gestern die Sprache darauf kam, dass man sich ja auch mal ein anderes Format überlegen könnte, merkte ich direkt: ich will das gar nicht. Etwas später merkte ich dann: ich habe nur keinen Bock auf Diskussionen, auf Herumlabern und einen Konsenz finden.“

    Um das virtuell klarzustellen, ich fragte an, ob wir statt des handelsüblichen 2HG nicht mal eine Chaosrunde dazwischenwerfen können (um den Strategie-Faktor zu erhöhen). Da wurde nicht viel gelabert (von deinen eher unpassenden Bemerkungen mal abgesehen) und diskutiert eben auch nicht, weil niemand etwas dazu gesagt hat. Das Thema wurde entsprechend totgeschwiegen. Wie auch die ominöse Definition des Casuals vom Tom (du weißt schon, das mit dem Aether Flash, das erstaunlicherweise hier keine Erwähnung fand).

  2. Teardrop meint:

    Yippieh, Trennlinien.

    Trennlinien, ich liebe nur sie allein.

    Naja, lassen wir das. Küche wird morgen gekauft, Sofa auch, der Mietvertrag wird Mittwoch unterschrieben und dann werden auch schon Lampen montiert. Hoffentlich klappt das Telefon. Und die Küche, die haben teilweise echt freche Lieferzeiten…

    Naja, meld‘ Dich eifnach mal.

    Gruß.

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