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Monogrünes Highlander überarbeitet

atog28

Gerade noch rechtzeitig vor dem Casualtreffen am letzten Mittwoch beschäftigte ich mich mit der Überarbeitung des Monogrünen Highlanderdecks. Tom (der mit dem Cleric-Deck) zog inzwischen um und nach den Kleinigkeiten, die ich ihm am Sonntag noch helfen konnte, konnten wir noch ein bisschen zocken. Eins der Spiele mit dem MonoG Highlander ging in die Länge und inspirierte mich zu einigen Änderungen am Deck. Zuvor nehme ich noch schnell Bezug auf den letzten Eintrag (mit besagtem Cleric Deck) und kann berichten, dass Tom über das Deck nachdenkt und sich über das in unterschiedliche Richtungen gehende Feedback freute. Ich dachte ja, er kommentiert das selbst, aber das mit dem Umzug hat auch schon nicht alleine geklappt… *stubbs!* 🙂

Ohne die komplette Deckliste des monogrünen Highlanderdecks zu posten, denn die will niemand komplett lesen (und wenn doch, guckst du hier), nehme ich mir lieber die Änderungen vor und kommentiere sie entsprechend. Warum das nun 351 Karten und nicht 350 sein sollen, weiss ich nicht. Es ist keine zusätzlich reingekommen, irgendwo ist noch ein Fehler drin, aber egal.

Als erstes wieder rausgenommen habe ich die Infect-Kreaturen Tel-Jilad-Gefallener, Zystenträger und Moderax. Letzteren nach weiterer Erwägung, aber dann letztlich doch. Ursprünglich dachte ich, dass sich die Infect-Männchen als weitere Wincondition nutzen liessen, wenn man sie mit den Pumpsprüchen zusammen spielt, aber das kam nicht so stark rüber, wie ich das geplant hatte. Ein Zystenträger ist auch mit Giant Growth immer noch nur „passabel“. Im wahrsten Sinn des Wortes.

Dann flogen noch Karten raus, die ich für stärker gehalten hatte, als sie sich bewiesen. Spider Umbra ist gut, um Flieger zu blocken, aber das Deck geht inzwischen eher den Weg, Flieger per Gegenrace zu beantworten und weniger zu blocken. Totem Armor als einmalige Unzerstörbarkeit könnte noch ein Argument sein, aber ich spielte die Karte nie, wenn ich es hätte tun können. Also raus. Jungle Weaver, obwohl er bereits einmal entscheidend glänzen konnte (hält Drachen und Engel vom Angriff ab), teilt dasselbe Schicksal.
Manriki-Gusari bietet ebenso reaktive Möglichkeiten gegen bestimmte Artefakte, aber die zerstören die anderen Effekte schon zuverlässiger und +1/+2 war nun auch nicht das Argument. So viel Platz habe ich inzwischen auch nicht mehr. Gargoyle Sentinel hatte ich in dem langen Spiel und wenn es wirklich ein Flieger gewesen wäre, so was wie Killer Bees, dann wäre das viel stärker gewesen. Es ist offensichtlich, dass Unyaro Bees so viel bessere Blocker abgeben, für die man auch 3 Mana zahlt, die dann aber 3/4 sind und letztlich noch weitere Funktionen haben. Den Bodenblocker brauche ich nie.

Ungewöhnlich klingt, dass ich die Wurmspiralmaschine nach einigen Versuchen wieder aus dem Deck nahm. Die ist, so komisch das klingt, einfach nicht stark genug und beim letzten Mal, wo ich sie raussuchte, wäre es besser der 8/8-Trampler für 3GGG geworden, weil der nicht vom Hull Breach oder ähnlichem Effekt im Vorbeigehen miterledigt worden wäre. Im Standard ein Monster, im Casual ein Stolperstein.

Über den rausgenommenen Spore Frog habe ich mich am Mittwoch schon geärgert – der muss unbedingt wieder rein, aber es wird inzwischen mit dem Platz etwas eng.

Rein genommen habe ich einige Klassiker, die mir wirklich noch gefehlt haben. Overwhelming Stampede (diese ist nicht neu hinzugekommen sondern schon länger im Deck) gewinnt so viele Spiele, dass ich mehr Overrun-Effekte haben wollte. Ausserdem habe ich mir die Cardtags des Decks angesehen und will mehr verschiedene Effekte. Landanimierung spielt derzeit noch keine grosse Rolle. Es waren früher mal entsprechende Karten drin, die alle Länder zu Kreaturen umändern, aber das Thema ist etwas verloren gegangen. Kamahl, Fist of Krosa vereint beide Funktionen zu einer Karte, auch wenn er mit sechs Mana etwas teuer auszuspielen ist. Auf dem Papier sieht er schwächer aus als die Wurmknäulmaschine. Nochmal drüber nachdenken…

Dann gab es noch mehr Elfen, die das Mana beschleunigen können, die nun auch endlich mitspielen dürfen. Arbor Elf und Fyndhorn Elves sind an Bord.

Im Bereich Tricks gibt es auch zwei neue Karten, die ich ausprobieren will, nämlich Commune with Nature und Groundswell. Der Bereich der Pumpsprüche war noch nicht so üppig wie gedacht (siehe auch die Infect-Kreaturen) und kleine Tutoren wie das Commune sind vermutlich ganz nützlich um besser an die Karten zu kommen, wenn man sie haben will. Als ich beim Tom dazu kam, mit Ancient Stirrings durch landlose fünf Karten zu suchen, kam mir jedenfalls der Gedanke, mehr „cardfiltering“ zu spielen. Natural Selection wäre auch eine nette Idee, aber die ist mir doch zu teuer.

Dann gibt es – natürlich – mehr Bums. Eine Idee war, nach Kreaturen zu suchen, deren Power grösser ist als ihre CMC und die zu spielen. Als einzelner Vertreter hat sich Talara’s Battalion dank „Trample“ ins Deck geschoben, aber ich weiss nicht, ob er ein Dauerlos hat. Am Mittwoch konnte ich ihn spielen und war nicht so begeistert – aber es war auch schon Runde 11 oder so. Besser war da der ebenfalls neue Omnath, Locus of Mana, der zwar nur bis auf ca. 10 Power wuchs, aber die Mischung aus dicker Kreatur und Manafixing, in dem man überschüssiges Mana verschieben kann, hat sich schon gut bewährt. Den Omnath werde ich in jedem Fall behalten.

Zurück zu den All-Time-Classics. Constant Mists war die Karte, die mir das Spiel am Sonntag beim Tom hätte gewinnen können und zwar über Deckende. Solange ich keine Identitätskrise bekomme. Darauf sollte ich auch mehr Karten verwenden, es aber nicht übertreiben. Als beste Karte halte ich derzeit Keening Stone. Im späteren Spiel dürfte es möglich sein, sie zu legen und sofort zu aktivieren – ausserdem sollten eine oder zwei Aktivierungen bereits zum mühlen der restlichen gegnerischen Bibliothek ausreichen. Zwar mühlt eine günstigere Karte mehr Karten, aber da es nicht mein Plan ist, ein Mühldeck zu bauen und ich nicht über mehrere Runden mühlen will, müsste der Keening Stone das Mittel der Wahl sein. Bisher kam es leider noch nicht.

Bewähren durfte sich schon die Null Brooch. Warum bin ich nicht schon eher drauf gekommen? Vierte Runde Brosche, fünfte Runde irgendein Fatty und danach einfach alle Removals wegcountern können? Das klingt nach einem Plan und macht das Spiel für die Gegner viel komplizierter. Im 5er Chaos am Mittwoch konnte ich, ohne es zu wissen, den Hippy vom Gewinnen abhalten, der Child of Alara im Spiel hatte und Coalition Victory auf der Hand – aber unglücklich direkt hinter mir sass, so dass die Nullbrosche die ganze Zeit offen war. Erst als Ingo mich überrannte, gewann Hippy dann ohne weitere Counter.

Völlig krass war das weitere 5er Spiel, dass wir am Mittwoch noch hatten. Als letzte Überlebende kämpften Christian und ich um die Ehre des Spiels. Er spielte ein Exalted-Deck mit unblockbaren Bären und Eldrazi Conscription, die souverän herausgesucht werden konnten. Eines der Bärchen war bereits mit zwei Anihilator-Verzauberungen auf epische 22 Stärke angewachsen und mit Shielding Plax gegen fremde Zugriffe geschützt. Auf 15 Lebenspunkten war das eine wackelige Situation. Ich hatte allerdings viel Carddraw in Form von Greater Good zur Verfügung. Nach meinem Angriff opferte ich die 10/10er Drove of Elves, obwohl sie mit Shield of the Oversoul und Sword of Fire and Ice einen guten Angreifer abgab. Aber es musste rasch eine Lösung her.

Ich fand sie in Form von Entangling Vines. Zum Glück war das Seal of Primordium schon parat, um das Shielding Plax zu entfernen als handele es sich um einen Zahnarztbesuch. Die Vines hielten den Bär, der eben noch Tom gekillt hatte, dann fest.

Christian brachte mit Battlegrace Angel, der mit zwei Celestial Mantle verzaubert war, dann den nächsten Klopper auf den Tisch. Ich musste meine Defensive neu ordnen und hielt den Engel zunächst per Storm Front auf Distanz und als diese O-ringt wurde, versuchte ich es mit Juveline Gloomwidow und Vigor. Doch inzwischen besann sich Christian, doch lieber die Vines zu O-ringen und lies mir nicht viel Zeit, eine Antwort zu suchen. Da ich die Citanul Flute beherrschte, suchte ich per Duplicant eine passende Lösung zum inzwischen auf 24 Power hochgepumpten Infiltrator. Ausserdem liess sich der Duplicant prima in das Greater Good opfern, aber ich hatte ja noch Momentous Fall um nichts zu discarden und noch 24 Leben zu bekommen. Damit konnte ich dann auch einmal den Engel durchlassen, bevor ich Traproot Kami als Blocker suchen durfte.

Inzwischen lagen auch noch Omnath, Talara’s Batallion, ein 8/8 Trampler mit +17 durch das Enchantment, dass meine Forests hinzuzählt und Ursapine mit dem Tracker-Enchantment in der Offensive, um an den über 70 Lebenspunkten zu knabbern. Christians‘ Balance reduzierte das auf vier Kreaturen. Immerhin noch genügend, um mit Slate of Ancestry die Hand wieder zu füllen, die ihre bestselektierten sieben Karten (darunter auch Regrowth für einen 60 Karten hohen Friedhof) vermisst.

Da ich nun knapp viermal mehr Karten ziehen konnte als Christian, gab er auf (schliesslich mussten wir auch schon seit einer halben Stunde auf Toilette beziehungsweise das Chili essen). Ich überlege nun, dass mir das Land fehlte, dass das Handkartenlimit aufhebt und ob ich nicht doch noch eine Verdant Force ins Deck kann.

Aber am Ende ist der „best Fatty ever printed“ einfach inzwischen zu schlecht…

8 Kommentare

  1. Teardrop meint:

    Gegen das Deck muss ich dringend mal spielen. Vielleicht habe ich bis dahin mein Rattendeck online…

  2. Teardrop meint:

    Korrektur: Snakes. Nicht Ratten.
    Wie komme ich auf Ratten?

    Vielleicht, weil ich gerade Evil’s Blog gelesen habe, und dauernd an Wizards denken muss.

  3. atog28 meint:

    Vampires? Zombies?

  4. Teardrop meint:

    Vampires bauen sich von alleine, Zombies gefallen mir nicht.

  5. atog28 meint:

    Hm, ich dachte auch eher an eine Wizards-Analogie…

  6. Hippy meint:

    Ein weiters Kuriosum fand ich die Weigerung von Christian, seinen Tod nach genauen 1 000 009 Schadenspunkten durch das „Kaboom“ Deck zu akzeptieren…:-)

    Das ist casual!

  7. atog28 meint:

    stimmt, der wollte nicht sterben…

    War casual nicht, Valor Made Real auf die mit Grafted Exoskeleton equippte Stuffy Doll zu spielen und damit die 10 Angreifer zu blocken… PS: poison U!

  8. Monty Burns meint:

    Valor made Real war in meinem ersten T2 Deck zusammen mit Souls of the Faultless ne super combo!!!!
    Hatte dann leider nur auf dem Papier geklappt aber die Idee finde ich bis jetzt super;)

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