Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Urlaubsbericht, zweiter Teil (Atog Melange ist der erste Teil)
Im Ratskeller in Ulm hängt ein Spruch über der Eingangstür: Heimat ist da, wo man verstanden wird. Ich verstehe Heimat so, dass ich nicht alles in einer Stadt erledige. Im Ruhrgebiet sind die Übergänge ohnehin fliessend, und gerade in dem nächtlichen Leuchtband an der Ruhr kann man mit einem Schritt aus einer Stadt hinaus einen Schritt in eine andere Stadt hineintun. Weil an diversen Stellen Städte direkt aneinandergrenzen. Wenn man also in Essen einkaufen geht, in Mülheim was essen will um dann die Bahn in Gelsenkirchen zu nehmen – das ist alles denkbar. Wenn ich also nun mit vielen Städten um mich schmeisse, dann bitte ich um Nachsicht. Ich will niemanden verwirren. Man kennt es hier eben nicht anders.

Nachdem wir aus Wien mit derselben Einstellung wie in Nürnberg aufbrachen, die darin bestand, dass wir am Zielort vielleicht mehr erledigen können, packten wir unsere Taschen ins Auto für die Fahrt nach Salzburg. Beim Auschecken aus der „4-Sterne Suite“ in Wien, die wir bereits im letzten Teil mit der 2-Sterne Pension in Rotterdam verglichen haben, fragte die bemühte Rezeptionistin tatsächlich noch nachdem sie die Zahlung klar gemacht hat, ob denn alles in Ordnung wäre (die Interessen sind eben klar erkennbar). In der Hektik fielen mir gar nicht alle negativen Punkte ein, aber… seh‘ I viellücht aus wie aan Hotältesta?

Auf der Fahrt nach Salzburg regnete es in unterschiedlichen Stärken. Wirklich übel war eine Aktion unterwegs, bei der sich wieder einmal zeigte, wie aufmerksam man sein muss, wenn man in einer Gegend mit vielen Bauern unterwegs ist. Das trifft auf das AK Recklinghausen (inklusive der Anschlussstellen Marl) eben genauso zu wie auf die ländlichen Gegenden ausserhalb von Wien. Eine beherzte Notbremsung muss schon mal drin sein, wenn die bekiffte Bauerstochter Spuren wechseln will – nicht überall gibt es eben Fahrschulen und das Konzept einer Autobahn ist so mancher Österreicherin eben fremd. Ich hatte schon zweimal einen Unfall, bei dem ich von einem Fahrzeug beim Spurwechseln angerempelt wurde, darum dachte ich, das passt wieder nicht – aber Marion hatte Bremsscheiben und -klötze gerade erst gewechselt und ihr Auto bremst jetzt wie die Hölle. Also ist zum Glück nichts weiter passiert.

In Salzburg angekommen regnete es noch immer und daher steuerten wir das eine oder andere Parkhaus an. Als wir uns dann endlich entschieden hatten, ging es in ein grottiges Parkhaus, was jetzt keine Wertung darstellt, sondern es war wirklich wie eine Grotte angelegt – es fehlte nur noch, dass es Stalagtiten von der Decke hängen hätte. Draussen angekommen offenbarte sich, dass das kein Thema des Parkhauses ist (was weiss denn ich – vielleicht ist das alles nur Fassade mit der Grottenoptik), sondern Teil eines massiv aussehenden Berges, der die Stadt teilt und auf dem sich die Festung befindet. An den Berg direkt angebaut sind Häuser, was sehr putzig aussieht.

Durch dauernden Regen benieselt suchten wir ein Café und bestellten Sacher- und Mozarttorte. Nach dem Kauf entsprechender Kugeln beim Laden an der Ecke (Fürst, soweit ich mich erinnere) zog ich wieder in Richtung Parkhaus. Es war kalt, nass und ich wollte weiter. Die Festung ist bei Sonnenschein sicherlich sehenswerter.

Als wir in München ankamen, war es bereits dunkel und das Navi schickte uns zum Augustinerkeller, wo breit und weit nicht unser Hotel zu sehen war. Eher der Bayrische Rundfunk, aber „Zimmer frei“ ist vom WDR. Also eine Passantin gefragt, wo sich denn das „Eurostars Grand Central“ befindet. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass das Hotel nach einem Bahnhof für europaweit verkehrende Schnellzüge benannt ist. Tatsächlich wusste sie den Weg und nach der Beschreibung fanden wir das Hotel und checkten ein. Statt des reservierten Tiefgaragenstellplatzes empfahl der Hotelangestellte einen Stellplatz um die Ecke, wo man kostenfrei parkt. Das sparte uns 90 EUR. Ansonsten war er etwas kurz angebunden, vielleicht, weil er gerade telefonisch einen Service in fünf Minuten zusagte und unsere Anmeldung dazwischen schob.

Das Hotel in München entschädigte dann für alles. Ein drei Meter breites französisches Bett (das regt direkt die Fantasie an) direkt mit zwei Kissen übrigens, sowie ein modernes und aufgeräumtes, sauberes Zimmer. Die spanische Hotelkette Eurostars betreibt auch ein Hotel in Wien. Das hätten wir wissen sollen!
Jedenfalls ziehe ich diesen Anbieter auf meiner Präferenzliste nach oben – so stelle ich mir ein angenehmes Hotel vor. Etwas Schatten gab es allerdings auch: da unser Zimmer am Ende des Ganges lag, war der WLAN-Empfang nicht gegeben, dafür ging es mit Kabelanschluss. Ausserdem gibt es aus ästhetischen Gründen wohl keine Klobürste. Das ist ziemlich verrückt.

Am ersten Abend in München waren wir zu müde, um noch nach einem Restaurant zu suchen, also wanderten wir die 100m zum Augustinerkeller und schauten auf die Karte. Das wurde es dann auch, aber am Eingang schnappten wir auf, dass eine geschlossene Gesellschaft die Wirtsräume bevölkert. Ich fragte kurz nach, ob sie noch was für zwei Personen hätten, oder ob es nur geschlossene Gesellschaft wäre (wie ich Alternativfragen nun mal mag *smile*) und wir bekamen mit einem „na, kemmts erstmal nein“ eine erstaunlich positive Antwort, dafür, dass sie auf „nein“ endet…

Wir wurden an einen runden grossen Achtertisch mit Stammtischcharakter gesetzt, an dem schon drei Leute sassen. Die Küche ist ausgesprochen gut, nach einer Roulade mit Kartoffelpü und frischem Gemüse und einer Bayrisch Creme ging es uns wieder besser. Später sollten wir hier noch einmal die anderen Nachspeisen probieren – ich votiere eindeutig für Germknödel oder -nudel, oder wie das Ding heisst. Auch der Apfelstrudel…

Ausserdem fiel mir positiv auf, wie freundlich und bekümmert die Münchener sind. Es hat etwas herzliches, was mir eventuell nur so vorkam, weil mir die Wiener mit der ’nicht meine Baustelle‘-Einstellung auf den Keks gegangen waren. Als zwei der drei Leute an unserem Tisch gegangen waren, suchte der ältere Mann noch ein Gespräch und wies Marion und mich, als wir im Reiseführer blätterten, auf die Dinge hin, die wir gesehen haben sollten: Frauenkirche, Viktualienmarkt, Maximilianstrasse. Bis er aufbrach unterhielten wir uns noch über den Augustinerkeller, in dem jeder jeden zu treffen schien, weil sich um uns herum andauernd Leute umarmten und dass es im Sommer viel schöner ist, draussen zu sitzen.

München…
Es ist eben doch wahr: alles, was mit M beginnt, ist gut.

Am Morgen des nächsten Tages hatte ich das Ziel, zum FNM zu gehen. Hier beginnt quasi der Magic-relevante Teil. Lustig ist es, dass es in Nürnberg und Wien gleichlautende U-Bahn-Haltestellen gibt (Rennweg) und auch Wien und München identische Haltestellennamen haben (Karlsplatz). Nach diesem Schema gibt es bestimmt noch mehr Übereinstimmungen. Aber egal. Jedenfalls suchte ich die FNM-Location in München heraus (bzw. das habe ich schon zu Hause mit Anstrengungen unternommen, weil ich mir schon dachte, dass das mit dem Tool von Wizards nicht so einfach ist). Der Laden von Funtainment liegt in der Nähe vom Karlsplatz.

Immer, wenn ich an einem Freitag in einer anderen Stadt bin, versuche ich, ein FNM mitzunehmen. Denn die Atmosphäre ist nicht nur in jedem Laden anders, sondern auch in den Städten total unterschiedlich. Wie ist es also in München?

Gegen Mittag suchten wir den Laden, allerdings von der anderen Seite aus, die mit der Nähe zum Hauptbahnhof nicht zu den besten Lagen Münchens zu zählen sein wird. Das dort nicht nur mit Euro bezahlt wird, lag schon in der Luft. Aber wir fanden den Laden schliesslich – wir machen immer denselben Fehler, ob nun in Berlin, in Wien oder in München, jedesmal gibt es einen Spaziergang, bei dem wir den Kartenmaßstab falsch in die Wirklichkeit projezieren. Hundert Hausnummern in die andere Richtung kann sich eben in diesen Städten ganz schon ziehen (vor allem in Berlin, die alten Füchse, die teilweise durchnummerierte Häuserblocks haben!).

Im Laden fragte ich nach dem FNM, ob man sich vorher anmeldet oder was überhaupt gespielt wird. Mein Plan war, entweder zu draften (wo ich noch keinen MSS Draft gemacht habe) oder für Standard eins dieser neuen Decks zu kaufen und damit zu spielen. Der, den ich hinterher als „Thomas“ kennen sollte, erklärte dann ausführlich, was ein Draft ist und ich versuchte, dass mit einer Zwischenfrage, die mehr Hintergrundwissen offenbart („spielt ihr MSS oder MMS?“) zu erschiessen, bevor wir bei den fünf Farben von Magic und dem Tappen von Karten ankämen. Jedenfalls wusste ich dann, wo ich wann sein musste.

Nach einem Abstecher durch die Frauenkirche (imposanter als der Stephansdom ist sie schon) und einem Spontanen Shoppingtrip zum nahegelegenen C&A, der 20% Sonderrabatt anbot – wo wir das beim Parken gesparte Geld gleich wieder los wurden, kehrte ich zum Funtainment zurück. Eine Zeit lang hatte ich Vergnügen daran, die Arbeitsweise der Mitarbeiter zu beobachten und darüber nachzudenken, wer da alles in den Laden kommt. Schliesslich meldete ich mich für einen MSS-Draft an, wenn auch ein MMS oder MMM (das wären natürlich mehr Ms gewesen) zur Verfügung stand. Circa dreizig Leute teilen sich so auf die Drafts auf. Hey, das habe ich nur geschrieben, damit ich nochmal „dreizig“ schreiben kann… 😉

Überrascht hat mich im Funtainment in München, dass es Tauschordner im Laden gibt. Alle Läden, die ich ansonsten gesehen habe, haben diesen Anachronismus (sage ich mal provokant) entweder bereits eingestellt oder aber es guckt kein Schwein in diese Ansammlung von Pappe. Während ich also herumstehend warte, dass ich mein Anliegen, noch ein paar Sleeves zu kaufen, vorbringen kann, beobachte ich, dass einer durch einen Foil-Ordner wühlt, ein zweiter sucht noch eine grüne Common aus ROE, die für G ein Artefakt zerstört. Hat er nur noch eine von, und die kostet 20 Cent.

Gedanklich stehe ich wieder am Büdchen und hole mir einen Smiley, einen Colaschnuller und zwei saure Drops.

Irgendwann zwischendurch komme ich dran. Ich habe gelernt, dass in diesem Laden alles zwischendurch passiert. Also mische ich mich unters Volk und bin von meinem Plan, Poison-Hüllen zu kaufen, inzwischen nicht mehr überzeugt. Für teures Geld (Hüllen kriege ich sonst doch billiger) kaufe ich mir lieber welche, die universeller einsetzbar sind. Motivhüllen mit rotem Manasymbol sollen es sein, denn damit zwinge ich mich, ein rotes Deck zu bauen. Dieses Deck soll später zu Hause entstehen und Roter Zyklop heissen. Es gibt so viele rote Karten, die ich immer mal spielen wollte. Sieben Euro Neunzig für 80 Hüllen. Wenn mir davon zwei kaputt gehen, ist das so viel wie eine Commonkarte, die für G ein Artefakt zerstört…

Dann geht es nach hinten in einen Hof und der ehemalige Shop ist zum Spielraum umfunktioniert. Ich kann mir kaum vorstellen, dass darin noch ein Laden gewesen sein soll – das wäre dann doch zu eng gewesen. Im Spielraum tummeln sich Yugi und Magicspieler… ich würde sagen jeden Alters, aber das stimmt nicht. Die sind alle jünger als ich. Wo sind die älteren Spieler? Ach ja, die Theorie der instabilen Gruppe findet hier ihre Anwendung. Ist also nicht so wie zu Hause.

Einem wollte ich einen Avenger of Zendikar abtauschen, was aber daran scheitert, dass ich den alten Preis im Kopf habe, er will sechs Euro fünfzig haben, was, wie ich später herausfinde, total fair ist. Ich dachte an vier, aber das ist von vor meinem Urlaub. Noch später höre ich: hättest du das mal gemacht, jetzt kostet er neun. Schluck. Naja, egal. Pappe.

Beim Draften lasse ich mich von einem Black Sun’s Zenith und drei geschobenen Infekt-Kreaturen verleiten, wobei halt: ich bekomme zuerst mal Pumpsprüche geschoben. Mirran Mettle war einer meiner nächsten Picks. RW scheint auch offen zu sein, aber ich ignoriere es, bis ich mir denke, vielleicht pickt dein rechter Nachbar auch GB Infekt und du sitzt hier flussabwärts und sammelst die zweite Liga. Aber Virulent Wound sieht doch gar nicht so schlecht aus? Vielleicht nimmt er aber noch was drüber? Diese Unsicherheit bei meinem ersten MSS Draft werde ich nicht los, zumal ich links neben Raphael sitze und rechts von seiner Freundin (Sonya IIRC). Immer etwas blöd, in der Mitte von Leuten zu sitzen, die sich gut kennen. Am Ende bin ich nicht ganz zufrieden mit meinem Deck.

Ich nehme ein paar Fatties mit an Bord, die viel Toughness haben, in der Annahme, dass der Zenith nur einen temporären -X/-X-Bonus gibt. „Marken“, das lese ich erst, als ich den zum ersten Mal spiele. RTFC!

In der ersten Partie spiele ich gegen Christian, den ich nach gewonnenem Würfelwurf anfangen lasse. Meinen Ichorclaw Myr hält er eine Weile mit Kleinzeug auf (z.B. Viridian Emissary) bis ich irgendwann einen Painsmith auf dem Tisch habe und mit einem weiteren Myr und einer Virulent Wound vier Poisonmarken durchschiebe. Mein Deck ist gar kein Poisondeck, sondern eigentlich ein Pumpdeck. Es sieht aber aus wie ein Poisondeck. Ausserdem kann ich mit drei Pumpsprüchen und einer ungeblockten Poisonkreatur ‚aus dem Nichts‘ killen. Aber nicht in diesem Spiel. Christian baut Druck auf, ich renne nach dem entsorgten I.Myr mit dem Painsmith in sein pralles Lebenspunktekonto, während er Melinas Keeper beschwört. Genau, als ich Marken auf das Ding machen will. Skinrender ist ja so gut. Dann eben nicht. Den Keeper und seinen Soliton race ich mit Black Cloven Vampires, Necrotic Ooze und eben genannten Skinrender. Die letzten zwei Lebenspunkte in diesem Rennen macht das Decimator Web, das am Ende genau die Runde Unterschied im Rennen macht. Auch wenn sie vorher genau nichts gemacht hat.

Im zweiten Spiel lässt Christian mich beginnen und ich bedanke mich mit vierte Runde Necrotic Ooze (einfach nur 4/4) und fünfte Runde noch einen, in Form von Black Cloven Vampires. Er rennt mit dem Mirrodin Spy und rotem Szepter dagegen, aber die schwarzen Kreaturen sind schneller. Mit Christian hatte ich eine Menge Spass und gute Unterhaltung. Mein Bild der freundlichen Münchener baut sich weiter aus. Christian hatte schon beim Deckbau kund getan, dass er immer schon zu Hause aussucht, welche Farben er pickt und diesmal wäre es blau/grün geworden. Den grünen Zenith hatte er schon mal durchblicken lassen.

1-0

Raphael, der rechts von mir gedraftet hat, ist die nächste Paarung, und er ist etwas zurückhaltender als Christian. Auch ihn kann ich anfangen lassen und sehe einen Sunspear Shikari, den ich glaube ich mit Ichor Rats tauschen darf, ohne dass es weitere Tricks gibt. Einen Myr-Token schiesse ich mit Virulent Wound ab, um ihn von Metalcraft abzuhalten und irgendwann kommt Necrotic Ooze und rennt los, bis er auf 8 ist. Bei mir kommt zwischenzeitlich ein Brass Squire vorbei, aber Raphael spielt defensiver, was meine Angriffe schwieriger macht. Er hat eine rote 3/3er, die Artefakte zerstört (irgendwas bei ihm, um eine Karte zu ziehen) und noch einen Shikari. Ausserdem kann er mit einem Männchen per tappen instantmässig equippen. Ha, ich glaube man merkt schon, dass ich nicht weiss, wie die Karten heissen, oder? Jedenfalls ist Angreifen knifflig. Er rät mir, Spread the Sickness zu spielen, das mache ich dann auch und greife an. Schliesslich räumt er das Board ab, er killt mein erstes Männchen, ich habe für sein erstes Männchen den Skinrender und der bekommt noch das Infect/+2/+2-Equipment und noch einen Mirran Mettle für passende 7 weitere Poison-Counter.

Er lässt mich im zweiten Spiel beginnen, ist aber dann hoffnungslos screwed mit einem Glint Hawk Idol gegen meine zwei Ichor Myrs und schiebt relativ schnell zusammen. Der Screw war schade, denn gegen das Idol hätte mein Deck nichts gemacht, dagegen wäre ich einfach eingegangen.

2-0

Vincent ist ebenfalls im Finale und lässt mich beginnen. Das Finalspiel ist nicht berühmt, darum erinnere ich mich schon nicht mehr an alles, aber ich hätte mehrere Möglichkeiten gehabt, das erste Spiel zu gewinnen. Diese lasse ich aber aus Nachlässigkeit alle verstreichen. Und das geht so. Zuerst mache ich ihm einen Poisoncounter mit Virulent Wound, dann noch drei mit einem equipten Rust Tick, welcher dann aber eine Proliferate-Schnalle gefangen halten muss. Auf diese Idee kam ich natürlich erst, als Vincent schon zwei mal proliferated hat. Er greift mich konstant mit einem 2-Power Flieger an, gegen den ich natürlich nichts mache. Ich kann irgendwann zu spät mit dem Painsmith und Tangle Hulk gegenangreifen, und vielleicht wäre es mal an der Zeit gewesen, das Equipment auf den Hulk zurückzuswitchen um Gegendruck zu machen. Aber ich sollte es lassen. Ebenso wie einen Block, den ich gelassen habe, obwohl ich ganz klar den Plan hatte, zu blocken um nicht auf 2 zu gehen. Aber plötzlich sah es so aus als würde ich nächste Runde gewinnen, wenn ich jetzt nicht den Pumpspruch auf den Chumpblocker spiele. Genau, warum den Pumpspruch nicht behalten und auf 2 gehen? Doch Vincent hatte schon seit Anfang an das Artefakt, dass 2 Lebenspunkte verlieren lässt. Genau! Das war der Grund, warum ich nicht auf 2 gehen wollte. Entsprechend sterbe ich am gleichen Trick wie mit dem Decimator Web.

Im zweiten Spiel habe ich dann den Screw. Ich kann zwar eine Blight Widow spielen, habe aber ansonsten Manaprobleme und sterbe an einem sehr guten Start mit Molder Beast, das durch meine zerstörten Artefakte auch noch stärker wird. Skandal…

2-1

Letztlich habe ich im ersten Spiel zu viele Fehler gemacht. Umequippen hätte gut Druck gemacht, auch wenn ich Rust Tick verloren hätte. All-In Angreifen und den Pumpspruch hätte auch gewonnen (rechnete ich durch, als er die Blocker deklariert) und den Pumpspruch auf den Blocker spielen hätte auch gewonnen. Drei Fehler in Folge, das muss bestraft werden. Das ist zuviel. Die Strafe sind: nur der zweite Platz, also zwei Booster (aus einem davon bekomme ich einen BSC) und eine Wall of Omens. Nette FNM-Karte. Schade, dass der März schon wieder vorbei ist.

Was haben wir uns in München noch angesehen? An einem Tag sind wir mit der Linie 19 über die Maximilianstrasse gefahren. Das muss reichen. Immerhin wirkt sie durch die hier und da eingestreuten Landtaggebäude anders als Königsallee oder Kurfürstendamm. Die Kaufingerstrasse, Marienplatz und das neue Rathaus, das so ähnlich wie Schloss Neuschwanstein über sein wahres Alter schweigen würde, hätte man nicht eine Tafel am Eingang angebracht, standen ebenfalls auf unserer Liste. Es ist erstaunlich, wie viele Touristen um elf Uhr vor dem neuen Rathaus stehen, um sich das Glockenspiel anzugucken.

Geht man nach dem Glockenspiel über den Vikualienmarkt, steht da auch immer dieselbe Fremdenführerin um einer Gruppe unterschiedlichster Touristen die Geschichte des Marktes zu erklären. Der Markt selbst ist irgendwie unspektakulär, das hatte ich mir eher so wie den Hamburger Fischmarkt vorgestellt. Vielleicht bin ich aber auch zu anspruchsvoll.

Einen Tag haben wir im Deutschen Museum verbracht, was natürlich wieder viel Laufen bedeutet. Das Museum erschlägt einen direkt wenn man reinkommt. Es gibt so viel zu sehen, dass es unmöglich ist, auch nur die Highlights zu erfassen. Als ich mir die Geschichte des Zeppelinbaus ansah, zog mich Marion mit durch eine Stahltür in den Bereich der Optik. Dort sollte eine Führung stattfinden, und der machte die coolste Veranstaltung, die ich überhaupt mitgemacht habe.

Erst erklärte er, was man unter Optik in der Schule so versteht. Brechung von Licht, Regenbogen – oder die Erfindung der Brille oder Kontaktlinse. Wann war das mit den Kontaktlinsen? Die ersten stehen da unten, gehen wir aber nicht hin. Oder Fernrohr, im Raum dahinten ist ein Fernrohr mit acht Metern Länge – da gehen wir auch nicht hin. Wir gehen zu dem besten, was man im Bereich der Optik zu sehen bekommt. Folgen Sie mir!

Wir gingen durch zwei Stahltüren, die nicht markiert waren und standen in einem Raum, den ein Rasterelektronenmikroskop im Raum ausfüllte. An den Wänden durchgehende Vitrinen mit Mikroskopen. Unser Führer blieb vor einer Vitrine stehen und zeigte auf einen kleinen mit Stoff ausgepolsterten Holzkasten. Darin waren zwei Metallstreifen von etwa fünf Zentimeter Länge zu sehen. „Das“, meinte er, „ist das absolut grossartigste im ganzen Bereich, vielleicht im ganzen Museum“. Ich dachte spontan an meinen Grossvater, der dieselben Holzkästen zum Aufbewahren benutzt hat. „Ich hatte mir schon mehr ‚Aaah!‘ oder ‚Wow!‘ vorgestellt!“… „Aaah!“… „Wow!“ machten einige unter den Zuschauern mit anregendem Mitleid.

Das ist eines der Originalmikroskope von… Antoni van Leeuwenhoek. Von diesem erzählte er ausführlich. Von den 26 verbliebenen Mikroskopen sind heute nur noch 8 erhalten (aus dem Rest fertigte man zwischendurch wohl Schmuck oder verkannte ihre Funktion – das alte Problem der Menschheit) und das Deutsche Museum besitzt zwei davon. „Ausserdem“, fügt er hinzu, gibt es zwei Wright-Flyer (das Fluggerät der Gebrüder Wright). „Im Raum nebenan hängt einer davon. Und das ist der ältere.“ Diese ganzen Zwischeninformationen machten seinen Vortrag so lebendig. Schliesslich guckten wir uns noch ein paar Sachen mit dem Rastermikroskop an, was auch sehr spannend war, aber wir hatten für 14h noch Karten für das Planetarium.

Auf den letzten Drücker kamen wir im Planetarium an. Wie schon während unseres gesamten Urlaubs bemerkten wir dabei, dass der Bereich Astronomie und andere Teile des Museums gesperrt und mit Bauarbeiten versehen wurden. Das Einrüsten von Sachen, die wir uns ansehen wollten, zieht sich wie ein roter Faden durch unseren Urlaub. Das Planetarium bot einen kleinen Überblick über unser Sonnensystem und den Sternenhimmel von Nord- und Südhalbkugel. Wie schon erwartet blieb es hinter der technischen Leistung und dem Lerneffekt der Sternwarte Bochum zurück. Dafür konnten wir aber ausruhen und zwei Euro für die Vorführung ist wirklich positiv.

Die Starkstromvorführung überraschte hingegen mit einem Extra, denn (natürlich war der Raum wegen Bauarbeiten gesperrt) die Vorführung fand nicht nur doch statt, sondern auch noch doppelt, da man gerade Videoaufzeichnungen für eigene Zwecke durchführte. Was ich bisher nicht wusste, war, warum die Isolatoren von Stromleitungen eine Rippenstruktur haben. Nach dem Überschlag durch die Luft mit Isolator (Glasplatte) habe ich eine Vorstellung, warum. Der vorführende Professor nannte nicht den Feuchtigkeitsschutz (Wikipedia) sondern die Verlängerung des Weges als Grund für die gerippte Ausführung.

Nach dem Deutschen Museum ging es sich schon nicht mehr so gut. Abends fuhren wir mit der Strassenbahn zum Hotel und suchten uns einen nahen Mexikaner aus. An der nächsten Strassenecke sollte einer sein, also liefen wir den kurzen Weg zur nächsten S-Bahn-Station und zum „Elf-Achttausend“-Turm. Die Strecke sollte sich, wie schon so oft, als länger entpuppen als gedacht. Schon wieder auf den Maßstab und den Plan hereingefallen. Wir lernen es nie. Gebt mir bitte nur noch 1:10 Strassenpläne.
Immerhin konnten wir die Mercedes-Niederlassung mit einer imposanten Fahrzeugsammlung passieren (es sieht nicht so aus, als würden sie die verkaufen, die sie da in dem Haus gestapelt haben). Und wir konnten die Katze nachmachen, als es auf den „11 8000“-Turm zuging („Wie drei Stullen“). Im komplett leeren Laden fragte man uns zunächst nach der Reservierung (ich so: LOL, ich bin vier mal 400m hier hingelaufen!

400m
400m
400m
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und jetzt fragt er nach der Voranmeldung!? LOL!) Und dann kamen wir irgendwo an einen Tisch für fünfzehn Leute, den Sedelmeyer, Petra für 22h bestellt hatte. Also nach der Happy Hour. Bis dahin hatten wir schon einen schönen Samstagabend mit drei Jumbococktails. Neben uns war ein blasierter Pullunder-Typ, der dann nachher ein Steak „Medium well“ bestellt. „Also etwas mehr durch als Medium“. Ich musste mich stark zurückhalten, um den nicht nachzuäffen. Es gibt nur Rare, Medium und Well Done. Diese Zwischengrössen sind affig! „Etwas besser als Nearmint…“ tralala, nänänä.

Am nächsten Tag waren wir in einem Steakhouse in der Nähe vom Englischen Garten, ich glaube, der Stadtteil heisst Schwabing. Dort orderten wir zwei Rumpsteaks in medium. Ich bekam ein durchgebratenes, Marion ein fast durchgebratenes. Also Mulligan genommen, das zurück und nochmal. Nun war meins „medium well“, da war er wieder, dieser Pullunder-Typ, und Marions war ganz durch. Ihr Stück war nicht mal dazu geeignet, es medium zu braten, weil es viel zu dünn war – nicht mal einen Zentimeter dick in Schmetterlingsform. Dann nehme ich doch das nicht, wenn ich was medium machen will. Marions drittes Steak hat dann die Bedienung gebraten, der das auch schon unangenehm war. Das war dann akzeptabel.

In der Nähe unseres Hotels und der Hackerbrücke gibt es auch noch das Verkehrsmuseum. Ach es gibt noch so vieles. Diesen Teil des Deutschen Museums haben wir uns dann an einem weiteren Tag auch noch gegeben und sind mit dem Kutschensimulator gefahren (eine etwas alberne Installation, aber ich find’s lustig). An den aussergewöhnlichen Exponaten merkte man schon: da ist noch viel mehr im Fundus, was noch nicht gezeigt werden kann. Denn in einer Halle finden noch Bauarbeiten statt… na klar.

Im Museumsshop hatten wir eine Kravatte mit Zeppelinmotiv gesehen, die zwischen anderen hing, die 29 Euro kosten sollten. Da ich an dem Tag, als wir im Hauptmuseum waren, aber keinen Elan mehr zum Anstehen hatte (Schleichen ging, aber Stehen war die Hölle), wollte ich im Internetshop bestellen. Marion fand aber heraus, dass diese Kravatte 42 Euro kosten sollte. Mir irgendwie zu teuer. Also sind wir nochmal quer durch die Stadt gefahren, dank der günstigen Zonenkarte, die es auch in München gibt (nur im Ruhrgebiet, da gibt es sowas nicht, das ist albern). Dabei erlebte ich wieder was, das ich zu Hause so nicht gewohnt wäre (und von Berlin oder Wien fangen wir auch lieber nicht an).

An der Tram-Haltestelle Karlsplatz sass eine alte Frau und jammerte vor sich hin. Wir wollten nur auf den Fahrplan gucken, und klar, da sitzt ein altes Mütterchen und bedauert sich. Kennt man irgendwie. Aber da ist auch noch ein junger Mann, der sie fragt, was sie denn hat. Sie sagt, sie sei gestürzt vorhin. Dazu muss man wissen: der Aufgang zu dieser Haltestelle war durch Bauarbeiten gesperrt (Bauarbeiten…!) und man musste zur Gegenrichtung und dann über die Gleise laufen um zu dem Bahnsteig zu kommen. Es stellte sich heraus, dass die Frau auch noch am Kopf blutete und der Mann kümmerte sich darum, einen Arzt anzurufen und beschrieb der Notrufzentrale die Lage. Ich war an der Stelle schon stunned, ich glaube nämlich, bei uns würde das niemand machen. Dann kam der Hammer: ein zweiter Mann kam dazu und erkundigte sich, ob er helfen könnte. Kurzes Abchecken ob schon ein Arzt kommt, und dann war ich völlig baff. Nicht nur, dass einer fragt, ob er helfen kann – da kommt auch noch ein zweiter dazu?! München hat uns echt was voraus. Hier würde sich erst jemand einmischen, wenn die Frau am Boden liegt.

Als wir abfuhren, kam schon der Rettungswagen und machte mir meine Überforderung klar. Vielleicht waren die beiden ja auch „vom Fach“, rede ich mir ein, und daher in der Lage, die Situation schneller zu erfassen.
Die Kravatte kostete im Museumsshop dann auch 42 Euro. Sie hängt immer noch da.

Erst am Tag der Abreise warfen wir einen Blick in den Sauna- und Poolbereich des Hotels, was wir eher hätten machen sollen, und auch der Fitnessraum, den ich bei der Buchung positiv vermerkte, ist sehr aufgeräumt und hat ordentliche Geräte. Dort eine Runde zu laufen hätte mir sicherlich gut getan…
Weil wir nicht schon den ganzen Tag gelaufen sind…

Hundert Kilometer sind es etwa bis zum Schloss Neuschwanstein, das jeder gute Tourist gesehen haben muss. Schon in Wien versuchten wir die Japaner zu imitieren, die sich gegenseitig vor Sehenswürdigkeiten knipsen, wobei man eine grinsende, starre Haltung einnehmen muss und so aussieht, als würde man sich gerade tierisch freuen. „Johann-Strauss-Statue… wenn Sie gerne andere Touristen knipsen..“ meinte dann auch einer unserer Reiseführer. Wir machten auch einige „Japaner-Bilder“, aber wir haben den Dreh noch nicht raus.

Durch eine Fernsehreportage und Wikipedia hatte ich mich zu Neuschwanstein vorbelastet. Was ich jedoch nicht wusste: das Schloss erhält derzeit eine Renovierung. O-Ton Atze Schröder: Ja Nee, Is klar!

Wenn man das Schloss unvoreingenommen betrachtet, sieht es mittelalterlich aus. Die Bauzeit ab 1869 deutet schon darauf hin, dass zur gleichen Zeit Villa Hügel oder etwas später auch Eiffelturm oder Tower Subway entstanden. Daher ist es eher weniger verwunderlich, dass das Schloss elektrifiziert wurde, dass es ein Telefongerät gibt oder Wasserspülung in den Toiletten. Dass die Nürnberger Burg Ideenlieferant gewesen sein soll, schliesst die Kette zum Anfang unserer Reise.

Hochgefahren zum Schloss sind wir mit dem Bus, auch wenn es eine Kutschfahrt gibt, auf dem Bergabweg haben wir dann auch die Kutsche genommen. Hoch kostet das sechs Euro, runter drei. „Going up is for the horses, going down is for the brakes!“ meint der Kuscher zu den meistens amerikanischen Gästen (oder es waren dicke Engländer – mann, heute lege ich mich aber auch mit allen an…)

Es ist die letzte Tour für unseren Fahrer, und so bringt er uns noch bis zum Parkplatz und wir überholen ihn dann auf seiner Fahrt in ein benachbartes Dorf. Bei Füssen fahren wir auf die Autobahn und bekommen Staumeldungen von Stuttgart und Leonberg angezeigt – der Feierabendverkehr setzt ein. Als wir also kurz vor sechs durch Ulm müssen (wer hat eigentlich „oder um Ulm herum“ gesagt? Nichts geht um Ulm herum, nicht mal eine Autobahn!), biegen wir kurzerhand in Richtung Stadtmitte ab, parken in der Neuen Mitte und laufen zum Ulmer Münster.

Das sollte man mal gesehen haben. Es kommt eben doch auf die Grösse an, und Ulm schlägt hier eindeutig auch den Kölner Dom. Selten war ich von der schieren Höhe einer Gewölbedecke so begeistert wie in dieser Kirche. Auf die Spitze konnten wir nicht, weil die Kirche bald schloss. Diese wurde auch erst in den 1890er Jahren gebaut. Da wir aber ganz dringend pinkeln mussten, zog es uns in den nahegelegenen Ratskeller. Hatten wir auf der Hinfahrt noch die Raststätte Geiselwind im Visir, gab es für die alternative Route keinen Rasthoffavoriten. Warum also nicht in einem normalen Restaurant heimische Spezialitäten (sprich: Spätzle) ordern?

Der Flammkuchen scheiterte leider, weil man hier der Ansicht war, dass Käse dazu gehörte. Eine auf eine kleine Region beschränkte Unart, auf die Lara schon mal hingewiesen hatte. Dabei hätte ich Lust auf Flammkuchen gehabt (hmmm.. vielleicht was für Mittwoch). Nach der Pause war der Feierabendverkehr um Stuttgart Geschichte, auch Frankfurt passierten wir ohne Stau, sodass es zum Glück von der Rückfahrt nichts zu erzählen gibt, ausser, dass wir das komplette Hörbuch von Melissa Anelli gehört haben…

Nächstes Mal dann: Lübeck / Rostock.

4 Kommentare

  1. Ormus meint:

    Dienstag um 7 wäre übrigens Draft 200m vom Ulmer Münster entfernt gewesen 😉 Und die Autobahnen gehen sehr wohl um Ulm herum, RTFC 😀 Ansonsten schöner Bericht!

  2. Arndt meint:

    Der Facebook Like Button wuerde sich gut auf der Seite machen, oder finde ich ihn nur nicht?

  3. atog28 meint:

    @Arndt: das geht über „Add This“ unter dem jeweiligen Blogeintrag. Vom Like-Button bin ich ansonsten nicht überzeugt.

  4. Baldur12c meint:

    hübsch! Auch wenn ich das meiste schon aus der Live-Erzählung kannte.

    my 2 cents:
    – Später gebaut als es aussieht kenn ich nur zu gut:
    meine heimat: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hohenzollern
    – Zonenkarte in münchen? Wirklich? Ich war Montag vor ner Woche in München und hab das nicht entdeckt. (gebraucht hab ichs auch nicht, aber gesucht hab ich)

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