Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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atog28

Nach einigen langweiligen Überschriften heute wieder etwas zum wikipediaen (seit „googeln“ im Duden steht, macht es keinen Spass mehr, dieses Wort zu verwenden) mit perfektem Bezug zum Inhalt. So soll es sein.

Ich bin erstaunt, was so alles gefunden wird. Da kommentiert Teardrop zu einer Seite, die es noch gar nicht gibt (später mehr für alle) und ich sehe das auch nur deshalb, weil er im Spamfilter landet.

Nein, es gehörte da nicht rein.

Oder KMB, der bislang unter anderem Namen bekannt war. Wer ist der Mann mit dem Schnauzbart? Ist das eigentlich irgendwo bereits thematisiert worden? KMB fand das, was ich für andere Leute versteckt hatte (passt auch irgendwie zur Österlichen Zeit), wobei sich darauf zu klicken nicht (zumindest derzeit noch nicht) lohnt, weil das noch so baustellig ist, dass ich nicht genügend Schutzhelme verteilen könnte. Ausserdem ist das keine Grossbaustelle, sondern eher eine Sandburg.

Sowas bewundere ich, wollte ich nur mal eben sagen.

So.

Jetzt zum Thema, das sind heute die Spielergebnisse des letzten Spieltages und der ist bei der Magic-Bundesliga… achnein, moment, nur bei unserer Spielgruppe jeweils mittwochs. Was war also am Mittwoch los? Wir wurden mal wieder fünf (unser x-quer ist vier, sigma ist eins). Ach, da wir gerade bei den griechischen Buchstaben sind… Pentagramm (also fünf Gramm) liegt da natürlich nahe. Ja, das haben wir auch gespielt. Aber auch noch einiges mehr und wie es uns dabei ging, davon handelt meine heutige Geschichte.

Los ging es zu dritt mit einem Free-for-all mit Ingo, Thomas und mir. Dann klingelte es in Runde sechs an der Tür und Hippy kam zuschauen. Nach dem Spiel machten wir dann einen Two-Headed-Giant, und was passiert in Runde zwei? Es klingelt und Hachi kommt zuschauen. Echt klasse, kurz nachdem wir angefangen hatten, kam jeweils der nächste. Nun sind wir zu fünft, was sollen wir also machen…

Dieses Mal waren wir nach den Links-rechts-Chaos-Geschichten etwas schlauer. Ingo und ich hatten unabhängig voneinander die 5-Spieler-Varianten von Marios Seite ausgedruckt, die wir interessant fanden. Dabei haben wir uns gut ergänzt.

Das lasse ich erst mal so stehen. 🙂

IT (Abkürzung für Informationstechnologie)
Auch wenn wir zunächst die Regeln nicht richtig verstanden haben und suchten, mit wievielen Lebenspunkten man wohl anfangen müsste, nach einer Eingewöhnungsphase, die für Ingo und mich wohl länger dauerte als beispielsweise für Tom, machte das ganz schön Spass. Tom baute langsam seine Tokenhorde auf, traute sich aber nicht, Hachi anzugreifen, der mit unzerstörbaren Rittern herumwirbelte. Vielleicht war das die bessere Taktik, denn Ingo und ich versuchten in jeder Runde die Passivitätsmarken abzugeben. Leichter fiel es dem Hippy, der mit drei Grazed Gladehart den Lebenspunkteverlust locker ausgleichen konnte.

Wenn jeder ein Kontrolldeck nimmt, wird IT auch problematisch und die Passivitätsmarken sind eine Hilfsregel, an der sich vielleicht noch etwas ändern sollte. Ansonsten war IT eine sehr lustige Variante, nur ein Würfel war eine etwas langweilige Markierung für den IT-Status.

Mit dem blauen Highlander war es etwas schwierig, einen Dismiss anzubringen und IT bestraft, wenn man auf dem Board hinten liegt (indem man dann einfach an den Passivitätsmarken eingehen soll). Wie gesagt gefallen mir zwei Leben hier nicht so gut, denn das lässt sich relativ einfach aushebeln.

Verräter
Nach ein oder zwei Runden Pentagramm (wie neu diese Version mir plötzlich vorkam) versuchten wir am späteren Abend dann noch Verräter.

Das schwarz-weisse Deck ist inzwischen eins der wenigen, in dem ich Karten mehr als einmal spiele. Als Bauer in diesem Format (und auch sonst…) erschien mir das eine gelungene Wahl. Hippy war der Fürst und seinem Bird-Deck klaute ich mit Tidehollow Sculler den ‚Protection from creatures‘-Vogel. Ein paar Mana später stellen wir fest, dass der Fürst screwed ist – eine blöde Situation für dieses Format. Identity Crisis soll dann klären, wer der Verräter ist, aber da passiert nichts. Hippy entledigt sich seiner Handkarten und einigen Gedanken dazu und erst die Eldrazi Conscription wird in der folgenden Runde von ‚Verräter‘ Tom durch Entmorphen neutralisiert. Dann waren die Bauern, ich allen voran, durch Landfall-gespeiste Tokenarmeen und Garruk Wildspeaker schnell geschlagen.

Aber das Format machte Lust auf mehr Spiele, und eins davon ging besonders lange – es war das letzte. Klar. Denn die Spiele davor dauerten vielleicht gerade mal 30 Minuten. In diesem Format müssen wir noch herausfinden, was man gegen passive Verräter machen soll, von denen jeder weiss, dass sie es sind. Beispielsweise könnte der Verräter ein Klau-Deck spielen und Kreaturen übernehmen (Vedalken Shackles oder so) und der Fürst spielt ab und zu mal eine Damnation, dann ist das für die Bauern gefühlt unfair. Aber andererseits bleibt das Spiel ein drei gegen zwei, egal wie man es dreht (hier hilft auch x-quer nicht weiter).

Und nun wird es Zeit, Kreativitätstechniken einzusetzen…

5 Kommentare

  1. Teardrop meint:

    So weit weg war das jetzt aber nicht, es steht doch links in der Spalte…

  2. Hippy meint:

    Wir sollten öfter was neues ausprobieren. Das war nämlich alles nicht schlecht und wir hatten eine Menge Spaß. Ich finde alle probierten Formate sehr viel besser als Pentagram. Ich werde zum nächsten mal auch was neues mitbringen, oder selber frickeln. War trotz fünf Mann sehr schön. Nochmal danke an Ingo für die fürstliche Bewirtung.

    Wer nicht mehr googeln will, mal ecosia ausprobieren. Da tut man sogar beim „ecosiaen“ was gutes, mit jeder Suche. Findet zwar nicht ganz so viel, aber meistens reicht es. Schaut mal rein…

  3. Mario Haßler meint:

    Hey, freut mich, dass euch die Varianten Spaß gemacht haben! Wenn sich eine Variante in bestimmten Punkten nicht vom Standardspiel unterscheidet (hier: Start mit 20 LP), dann schreibe ich das nicht extra dazu. Sollte ich lieber? (Wenn ja: Wo aufhören? Handkarten, Mulligan-Regel, Giftmarken, …)

    „IT“ steht natürlich nicht für „Informationstechnologie“, aber die Sache mit den Passivitätsmarken ist in der Tat eine kleine Krücke. In den ursprünglichen Regeln gab es das Konzept gar nicht, und das ist erst recht blöd. Die Anzahl der Marken endlos anwachsen zu lassen kann Spieler aus der Bahn werfen, wenn die ziehtechnisch mal eine Durchhängephase durchlaufen, insofern ist das ein Kompromiss. Vorschläge zur Verbesserung werden gerne entgegen genommen, auch bei den anderen Formaten!

    „Verräter“ ist bei uns vor 3 Jahren dazu gekommen und damit im Vergleich zu den anderen Spielen ziemlich jung. Aber es hat sich sehr schnell als feste Größe etabliert, siehe unsere Spielberichte (http://magic.freizeitspieler.de/lese-ecke.php?autor=Mario+Ha%DFler). Spielen wir zu siebt standardmäßig und zu fünft häufiger als „Pentagramm“.

    Zu sechst bevorzugen wir unsere eigene Variante vom offiziellen „Kaiser“, da uns unsere Reichweiten-Definition besser gefällt. Auch sehr empfehlenswert!

  4. atog28 meint:

    Bei den Lebenspunkten waren wir nur verwirrt, das würde ich generell auch nicht dazu schreiben. Wie gesagt ist IT bei uns gut angekommen, auch wenn es sich in unseren Tests ähnlich wie ’nach rechts angreifen‘ spielt, wenn niemand Passivitätsmarken bekommen will. Vielleicht können wir diese Regelung auch noch verbessern. Auf die Schnelle finde ich da, vor allem alleine, auch keine gute Idee, aber ich denke, da kommt noch was. Ihr spielt es scheinbar nicht so häufig (auf dem Ausdruck steht ja was über die Updates).

    Verräter hat die extreme Chanche, zum 2HG mit Zuschauer zu werden, falls sich der Verräter in einem geeigneten Zeitpunkt aufdecken lässt. Dabei hatten wir erst noch die Frage, ob die Bauern alle gleichzeitig dran sind (aber offensichtlich ist das Teamspiel erst nach dem Aufdecken dran) und auch so kann der Verräter zwei Züge knapp hintereinander bekommen, auch ein geeigneter Vorteil. Aber hier reichen unsere Erfahrungen noch nicht aus, um das als mehr als ‚einzelne Beobachtungen‘ einzustufen.

  5. Mario Haßler meint:

    Aktualisierung der Regeln: Je länger wir ein bestimmtes Format bereits kennen und spielen, desto ausgereifter sind die Regeln. Das bedeutet, dass die Regeln irgendwann gar nicht mehr geändert werden; aber es bedeutet nicht, dass wir die Variante nicht mehr spielen. Trotzdem stimmt es, dass wir Varianten wie „Verräter“, „Pentagramm“, „Emperor“, „2HG“ und sogar „Uhrzeiger-Magic“ wesentlich öfter spielen als „IT“, „Zwei-Fronten-Magic“, „Belagerung“, „Lord Is Killing You“ oder „Magic mörderisch“. Die Letzteren dann aber doch auch hin und wieder.

    Teamspiele: Nur bei „Zweiköpfiger Riese (2HG)“ gibt es Teamzüge und manche andere Besonderheit. In allen anderen Varianten wird einzeln reihum gespielt, auch im gewöhnlichen „2:2“, auch im „Emperor“ und ganz sicher bei „Verräter“. Auch wenn mehrere Spieler ein Team bilden, teilen sie nicht ihre Ressourcen (außer es wird durch die Regeln vorgegeben, z. B. Lebenspunkte beim „2:2“), können einander nicht in die Handkarten schauen usw. Je nach Sitzordnung sind bei „Verräter“ also alle drei Bauern nacheinander dran, oder es kommt einmal Fürst und einmal Verräter dazwischen. Daran ändert auch das Outing nichts.

    Ui, vielleicht muss ich die Regeln doch etwas ausführlicher beschreiben…

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