Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Ratinger Spieletage 2013

atog28

Endlisch…

Nach mehreren Anläufen habe ich nun endlich Sorin vs. Tibalt als Set bei WUBRG eingefügt. Das Importieren der Karten dieses Sets war fehleranfällig. Wizards haben dort, vermutlich nicht aus Versehen, einen Doppelpunkt nach dem Bezeichner „Name“ entfernt. Dieser taucht ja nun nicht gerade nur im Zusammenhang mit dem Kartennamen auf, aber wider Erwarten war das Importieren trotzdem am Ende einfacher als gedacht. Wirklich komisch, warum dieser Doppelpunkt fehlt…

Ausser dem Set seit heute bei WUBRG anders: die Kartensuche spuckt nicht mehr 14 Sets aus sondern nur noch 8, damit bei den Basic Lands und anderen Karten mit vielen Erweiterungen keine unschönen Kästen mehr entstehen. Bei dieser Gelegenheit habe ich die Sets auch gleich nach ihrem Erscheinungsdatum sortieren lassen (wodurch die entsprechende Abfrage 0,0001 Sekunden länger braucht). Die entsprechende Verzögerung bitte ich zu entschuldigen.

Aber mein endlisches Thema heute sind die Ratinger Spieletage 2013, die ich zwar nicht explizit im Blog angekündigt habe, aber trotzdem da war.

Magic war im Gegensatz zum letzten Jahr nicht sichtbar, aber auch in anderen Eigenschaften nähern sich die Ratinger Spieletage, die im dritten Aprilwochenende 2014 wieder stattfinden werden, immer mehr der berühmten grösseren Schwester von der Essener Messe an.

Zum Glück nicht bei den freien Spielflächen. Zwei Spieleverleihstände und (noch) ausreichend Platz um ausgeliehene Spiele zu testen – das ganze ohne dafür Eintritt oder Gebühren zu zahlen, das kann sich wirklich sehen lassen. Daher von mir aus noch einmal einen herzlichen Gruß an den hauptsächlichen Organisator Thomas Fedder von der Stadt Ratingen und sein ehrenamtliches Team.

Beim Spieleflohmarkt haben wir wieder einige Spiele verkauft, ähnlich wie im vorherigen Jahr, und in diesem Jahr auch einige eingekauft. Vom Flohmarkt ergatterten wir „Gelb gewinnt“ für 3 und „Sitting Ducks deluxe“ für 7 Euros. Neue Spiele gab es auch: Hanabi für 7, das Terra Mystica für 50, unsigniert, obwohl Uwe Rosenberg und ein Hauptautor des Spiels, den ich aber nicht genau zuordnen kann, damit einen Gegenpol zur ansonsten und bisher eher auf den familiären Anspruch gerichteten Ausstellung setzten. Die Erweiterung für Dungeon Lords (fünfte Jahreszeit) für knappe 17, Asteroyds von Ystari für 10 kamen von denen, die „alle Spiele für dich“ haben und mit ihrem Stand im Foyer standen.

Zu ein paar Spielen habe ich zugesehen oder mitgespielt. Da ich heute leider wenig Zeit habe, meine Erfahrungen geordnet aufzuschreiben, blogge ich sie etwas unstrukturiert, wodurch ihr 0,0001 Sekunden länger überlegen müsst. Auch das bitte ich zu entschuldigen.

QIN
Qin habe ich bereits im Oktober in Essen bei eggertspiele gesehen, fand aber den einfachen Spielplan und das eher abstrakte Spiel nicht ansprechend, weil ich diese Spiele üblicherweise nicht mag. Marion und ich haben uns eine halbe Stunde darauf eingelassen und die einfachen Regeln haben doch eine tiefere Strategie, was das Spiel eigentlich genial macht, denn man hat es schnell erklärt und aufgebaut und doch ist es nicht einfach zu meistern. Gespielt ist es besser als angesehen, also versucht das auch mal.

Targi
Targi bei Brettspiele-Report. Bei diesem Spiel habe ich nur zugesehen, als baldur12c und Begleitung es gespielt haben. Als reines 2-Personen-Spiel kommt es für unsere Spielerunden nicht in Frage, aber die Mechanik sieht sehr interessant aus. Am Ende lagen die Siegpunkte nahe beieinander.

Flash Point
bei Spielkult. Haben wir zu fünft gespielt und zwar erst in der Anfängervariante und anschliessend in der Expertenversion mit Charakterkarten. Diese erschienen uns zunächst etwas zu stark, weil wir ohne Mühe sechs Opfer der geforderten sieben retten und kurz davor standen, das siebte Opfer herauszubringen. Dann aber ruinierte ein doppelt auf Brandherde gerichteter Würfelwurf mit zwei Explosionen so viele Hauswände, dass die Schadensmarker leer wurden und die Mission zum letztmöglichen Zeitpunkt fehlschlug. Nächstes Mal lieber mehr löschen…
Ein cooles kooperatives Spiel, was eigentlich sehr ähnlich zu Pandemie ist. Das Anführer-Problem wird nicht gelöst (es gibt z.B. keine Brandstifter oder Hidden Informations), was ich für kooperative Spiele als ein Manko ansehe. Wenn das für eine Spielrunde aber kein Problem ist, und man lieber Feuerwehrmann statt Arzt sein will, nimmt man das hier.

Kingdom Builder
Spielkult testet Kingdom Builder. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, spielte ich dieses Spiel auch – wobei ich gar nicht ausdrücken kann, wie „bäh“ das ist. Manfred hatte das in Essen schon ausreichend aufgeschnappt und wenn man das ernsthaft spielen will, muss man sich wohl einige Hausregeln ausdenken. Mit nur einer Handkarte ist das schlimmer als Siedler, da konnte man wenigstens tauschen. Ich hatte halt drei mal Wüste und dann waren die Sonderplättchen alle zugebaut. Vielleicht interessant, wenn man jüngere Spieler hat (Siebenjährige beispielsweise). Es gibt aber spassigere Familienspiele, daher kann ich nur abraten.

Der schwarze Freitag
Brettspiele-Report gibt Tipss zum Börsenspiel. Nehme ich hier in die Liste auf, obwohl wir das Spiel seit zwei Jahren haben (weil eben 2F-Verlag). Während ich Kingdom Builder gespielt habe, erklärte ich am Nachbartisch das Spiel und vor allem die etwas löchrige Regel (dem Leihspiel lag leider nicht die Zusammenfassung aus dem Internet bei, die für mehr Übersichtlichkeit sorgt). Dabei fiel mir auf, wie konstruiert die Regeln eigentlich sind und dass der simulierte Crash nicht in jedem Spiel zu bemerken ist. Ausserdem kann man sich sehr verspekulieren, was dazu führt, dass man den Abstand nicht mehr aufholen kann. Dass sind zwar Punkte, die man eingehen kann und für Fans von Börsenspielen (ich wäre in dieser Richtung schon ansatzweise unterwegs) kann man das auch alles hinnehmen und damit eine Wiederspielbarkeit verbinden – am Ende werde ich das Spiel aber im nächsten Jahr auch in den Flohmarkt geben, weil am Ende das Gefühl bleibt, dass man es mit einem „gut gemeinten“ Spiel und nicht einem gut gemachten zu tun hat.
Auf jeden Fall ist es aber besser als Kingdom Builder…

Ausser Konkurrenz spielten wir noch den Prototypen von Martin Schlegel (Autor von z.B. Bangkok Klongs) mit dem Luther-Thema, bei dem natürlich wieder Gelb gewann. Das Hagener Gelb hatte Eric, wie immer eigentlich…

2 Kommentare

  1. napal meint:

    Kingdom Builder ist eigentlich gar nicht so schlecht. Man muss dem Spiel nur langfristig eine Chance geben. 🙂
    Vielleicht auch mal mit mehr Spielern spielen. Aber du hast Recht – es ist nicht für Jedermann etwas. Auch auf http://www.bestebrettspiele.de/ ist es nicht in den Top10.

    Apropos schwarzer Freitag. Da fällt mir wieder ein – bald ist Black Friday. Zeit für Elektronik-Schnäppchen. 😀

  2. atog28 meint:

    Hm, ist halt ein typischer Vertreter von einfacheren „Spiel des Jahres“-Familienspielen und in seiner Tiefe nicht besonders interessant. Mit ein paar Änderungen an den Regeln kann man daraus aber ein interessanteres Spiel machen.

    In der Retrospektive muss ich aber Schwarzer Freitag doch etwas runterziehen. Nachdem ich das inzwischen ein paar Mal gespielt habe, stören mich die sehr schlechte Anleitung (man vergisst quasi immer irgendeine Regel) sowie die Börsencrash-Simulation, die manchmal mehr und manchmal weniger gut gelingt. Da sie von dem abhängt, was zufällig aus dem Beutel gezogen wird, kann man das auch als Reiz ansehen, wenn sie nicht jedesmal gleich abläuft, aber es gab einige Spiele bei denen es fast gar keinen Crash gab (und alles durch die Decke stieg) und andere Spiele, bei denen alles runter gezogen wurde und kein Spieler positive Investments machen konnte. Ich will nicht ausschliessen, dass da auch vergessene Regeln Schuld getragen haben und es gibt einige Fans (vor allem bei der Online-Umsetzung) die es richtig gut abschätzen können. Bin da aber auch raus. 🙂

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