Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Jawohl, ich lebe noch. Dabei habe ich eigentlich quasi wöchentlich dem Marcus versprochen mal wieder was zu bloggen und irgendwie trotzdem nie was auf die Kette bekommen. Aber unter Druck arbeitet der Mensch wohl immer noch am besten.

Von daher hier die Zusammenfassung der Dinge die da waren:

Zunächst natürlich mein Abschneiden beim GP in Brüssel. Über das Drumherum muss ich wohl nicht mehr besonders viel schreiben, was Roadtrip und Ähnliches betrifft hat sich ja der Marcel in der planetmtg-Kolumne schon ausgelassen. Die Lamborghini-Geschichte hat sich übrigens exakt genauso zugetragen wie beschrieben. Wer die große Mr.Wash-Tankstelle am Düsseldorfer Südring kennt der weiß, wie wenig Autofahrkünste man haben muss, um da nicht erfolgreich aus der Ausfahrt zu kommen. Selbst wenn der eigene Wagen doppelt so breit und nur halb so hoch ist wie das Auto von Ottonormal (Super)tanker.

Insgesamt war ich mit meinem eigenen Abschneiden relativ zufrieden, wobei der Pool mit etwas mehr Glück auch für Tag 2 hätte reichen können. Twilight Shepherd, Oracle of Nectars; Rhys und Incremental Blight sind nunmal Bomben. Dafür war aber die Manabase völliger Crap. Dazu kam dann noch, daß ich genau kein Bye hatte und daher auch das etwas schwächere, aber solidere Deck keine Alternative war (nein, ich habe keine Deckliste mehr…) Zunächst hat auch alles ganz gut funktioniert, Nach zwei Siegen gabs dann aber die erste Niederlag, an der eine gewisse dicke Fee, die weitere Feen produziert, nicht ganz unbeteiligt war. In Runde vier sah ich dann dem Turnier-Exitus schon ins Auge, aber mein Gegner wollte offensichtlich nicht gewinnen. Die ersten beiden Spiele splitteten wir, ich hatte in Spiel eins Sheperd und Oracle, er dafür Oona in Spiel zwei. In Spiel drei bin ich gescrewt, er kann aber noch nicht viel Druck ausüben. Irgendwann komme ich dann aber doch mal auf fünf Länder und kann Wicker Warcrawler resolven, der gegen seine bislang ausschließlich kleinen Männer (die mich aber trotzdem schon auf 8 gehauen haben) relativ beeindruckend aussieht. Zum Ausgleich hat er dann aber Woodfall Primus, der mir ein Land zerlegt. Ein Angriff mit dem Mann und zunächst wäre mein Warcrawler und wohl kurz darauf auch ich Geschichte. Seltsamerweise entscheidet er sich aber, in den Pazifismus-Mode umzuschwenken und bleibt zu Hause. Ich habe dann von oben Curse of Chains und zwei Runden das Blight, was bei ihm keine sinnvoll zu nutzende Kreatur übrig lässt. Als sich dann auch noch Rhys zeigt ist das Spiel dann auch recht zügig beendet, da Oona sich nicht mehr zeigt.

Die nächsten zwei Runden gehen ebenfalls an mich, bis mir von einem Franzosen mal gezeigt wird, daß man auch im Sealed ein Constructed-Deck haben kann. Turn eins bis vier legt er in beiden Spielen Beater, mit dabei sind Ram-Gang und auch R/G Liege. In Spiel eins besorgt es mir ein konspiriertes Barkshell Blessing, in Spiel zwei dann Firesprout, was sämtliche Blocker umschießt. Insgesamt haben beide Spiele ca. 10 Minuten gedauert. Er hat dann auch völlig zu Recht Tag zwei gemacht. In Runde acht bekomme ich dann den monoroten Aggromagier ab, hier sehe ich aber im Gegensatz zur Runde vorher deutlich weniger Qualität und da ich diesmal meine Blocker behalten darf, kann ich die Runde relativ sicher gewinnen – Plumeveil hatte nicht ummaßgeblich Anteil daran. Runde neun dann das Elimination Match für Tag 2…nicht. Ich liege vor der Runde irgendwo um Plat 100, mein Gegner ca. 20 Plätze dahinter. Kurz abgeschätzt und festgestellt , daß ich einiges an Glück brauche um Tag 2 zu machen. Mein Gegner ist aber dank seines Oppscores out of Contention. Ich setze mich also an den Tisch als er ankommt räsoniere ich kurz darüber, daß ich bei einem Sieg mit Glück Tag 2 machen könnte, er aber schon sicher raus sei. Ihm ist das aber laut eigener Aussage komplett egal und daher muss gezockt werden. In Spiel eins halte ich die gute Hand mit drei Ländern in drei unterschiedlichen Farben. Er hingegen verpasst nach seinem zweiten Land zwei Landdrops, ich kann wenigstens noch Land drei legen. Er hat trotzdem einiges an Business, unter anderem einen Inkfathom Infiltrator, der konstant an meinem Leben knabbert. Aber ich muss ja nur das vierte Land finden…was ca. 10 Runden nicht der Fall ist. Stattdessen findet er Land und dank seiner nachgelegten Männer bin ich dann auch irgendwann tot. Spiel zwei mach ich dann Mulligan auf fünf und finde kein drittes Land mehr. Er ist nach der Runde dann 78., ich ende auf Platz 123. Nach kurzem Überschlagen des Oppscores stelle ich dann fest, daß ich wohl um Platz 66-68 rausgekommen wäre…

Also Sideevents an Tag zwei. Zunächst versuche ich es da im Legacy-Turnier mit Ichorid, meine Müdigkeit gepaart mit ein wenig Dredge-Pech sorgen aber für den frühzeitigen Drop nach Runde drei. Stattdessen also noch ein Draft, der verläuft wie am Schnürchen…wenn man hinterher nicht spielen müsste. Ich bin U/B mit leichtem Splash für W. An Bomben habe ich dann auch so ziemlich alles was man haben will, UB Liege, UW Liege, Blight, Spotremoval, Manakurve. Dafür wird mir dann aber direkt gezeigt, wie man mit so einem Deck aber trotzdem verliert: Spiel eins finde ich in 13 Drawsteps genau zwei Spells, in Spiel zwei in ebensovielen Draws nur zwei Länder, so daß ich direkt raus bin. Zum Glück bekommt Mike dann vom Headjudge die Erlaubnis, schon etwas früher gehen zu können, so daß wir uns wieder auf die Heimreise machen können. Vorher wird aber noch ein Zwischenstopp bei Pizza Hut eingelegt, was bei Mike angesichts der Bedienung spontan die Frage aufwirft, was „Setz dich auf meinen Schoß“ auf Franzözisch heißt. Die Rückfahrt verläuft dann eher unspektakulär, abgesehen von mehreren Verfahrern dank nur rudimentär ausgeschilderten Autobahnverbindungen.

Soweit zu Brüssel, was stand noch an? Natürlich Iserlohn im Mai. Pilotiert wurde UWb Cunningstill, hierzu gibts dann auch eine Deckliste.

Siege gab es gegen TES in Runde eins, (wobei hierbei ein gegnerischer Mulligan auf fünf in Spiel eins und zwei äußert unglückliche Diminishing Returns ins Spiel zwei nicht ganz unbeteiligt waren), gegen NGQ mit B-Splash in Runde zwei, gegen DragonStompy in Runde fünf und gegen GWB Rock in Runde sechs, wobei hier mein Gegner es hier in beiden Spielen schaffte, nie mehr als drei Länder gleichzeitig im Spiel zu haben. Verloren habe ich gegen NQGw mit Counterbalance Maindeck, pilotiert von Linus Neitzke, gegen 6Pox was ca. 24 LD Maindeck spielte und daher nie ein Spiel zu Stande kam (besonders nett hier auch mein Gegner, der mir hinterher ein „schönes Spiel“ bescheinigte, an dem ich aber mangels Ländern nicht wirklich teilnehmen durfte), und in Runde sieben noch Mirror gegen Mr.Landstill aka Patrick Richter himself der mir dann zeigte, daß 23 Länder auf 61! Karten völlig ausreichen – zumindest wenn er das Deck so spielt. Ich war natürlich bei 23 Ländern auf 60 Karten zweimal angescrewt.
Gereicht hats dann dank bombastisch gutem Oppscore (kein Gegner war zum Schluß schlechter als Platz 38 – ich habe gegen die Plätze 4, 6, 8, 15 und 19 gespielt) zu Platz 16 und einem Cunning Wish (wie passend).

Das Deck gefällt mir richtig gut, gespielt habe ich es auch letztes Wochenende beim Essener Panoptikum Dong Ha-Turnier, wo ich 3-2 gegangen bin, mit Niederlagen gegen Eva Green und NQGw und Siegen gegen RB Control, DragonStompy und Rock, was mich auf Platz neun brachte und bzgl. Preise ein Meddling Mage bedeutete. Hier sei insbesondere der Preis-Payout (oh dieses Denglisch) erwähnt, bei 8 Euro Teilnahmegebühr gabs bei 23 Teilnehmern Preise bis Platz 10, Katze Kammer als Sieger erhielt 2 Revised Tropicals, Micha Schulz als Zehnter immerhin noch einen Chinese Exalted Angel. Solche Preise wünscht man sich da doch öfters…also Leute, dieses Turnier lohnt sich wirklich!

Ansonsten gabs am Samstag vorher T2 als erste Vorbereitung für die NatQs in der Villa Rü, Marcus berichtete ja schon. Ich durfte auch direkt lernen, daß ich mich noch ein wenig ins Format einarbeiten muss. Erste Erkenntnis: Wie auch schon im Legacy im Gobbo-Mirror legt man auch im T2 im Merfolk-Mirror den King (bzw. Lord) erst in der Runde, in der man gewinnt, nicht etwa schon vorher…

Am Sonntag gehts nach Iserlohn, mal sehen wie es wird. Abschliessend noch kurz Werbun: Unsere Bielefelder Draftgruppe sucht dringend noch Mitdrafter am Montagabend, Interessierte mögen sich doch bitte einfahc bei mir melden…

7 Kommentare

  1. atog28 meint:

    Hehe, als ob mein Druck ausreichend gewesen wäre, den Legacy-Primer fertig zu stellen. 🙂

    Ich hab mal deine Deckliste in die Datenbank gehauen, sieht so hoffentlich was schöner aus.

    Wer sich nach eMail-Adressen fragt, der möge den Benutzernamen, ein At-Zeichen und „couchmagic.de“ zusammenfügen. (Leerstelle beim Piraten durch „_“ oder „“ ersetzen).

  2. Handsome meint:

    „Vorher wird aber noch ein Zwischenstopp bei Pizza Hut eingelegt, was bei Mike angesichts der Bedienung spontan die Frage aufwirft, was “Setz dich auf meinen Schoß” auf Franzözisch heißt.“

    Eihn simples „Lapdance, Biatch!“ tut’s im Regelfall auch.

    EDIT: “Eihn”… best Typo ever.

  3. atog28 meint:

    „Quelle Chatte?!“ FTW

  4. Eliminator meint:

    Die Preisausschüttung ist ja echt nicht übel
    Könntest bei deinem Cunningstill eventuell noch das SB nachliefern?

  5. The Pirate meint:

    Sischer Sischer, hier das Board:

    2 x Tormods Crypt
    4 x Leyline of the Void
    3 x Extirpate
    1 x Dismantling Blow
    1 x Pulse of the Fields
    1 x Fact or Fiction
    1 x Enlightened Tutor
    1 x Pithing Needle
    1 x Slaughter Pact

  6. atog28 meint:

    pff… irgendwann zeig ich dir das mal wie einfach das mit dem selber eintragen ist…

    updated…

  7. The Pirate meint:

    Ich bitte darum…das ist ja so kein Zustand…

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