Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Was soll der heutige Titel sagen? „Mess it up“ war mein erster Einfall, aber ich will nicht so viele englischsprachige Titel benutzen. Daher gibt es ein anderes Wortspiel mit „to mess it up“, denn ich verlor einen längeren Artikel im Entwurfsstadium durch einen unbeabsichtigten Klick mit der Maus und werde den Text nicht wieder herstellen, sondern über etwas ganz anderes schreiben.

Ursprünglich wollte ich über Sheldon Menerys Redux-Artikel schreiben, aber ich habe mehrere Ideen, mal wieder. Obwohl ich mich seit Beginn des Jahres zurückhalte, wenn es darum geht, mehrere Themen zu mischen, ist es doch wieder an der Zeit, verschiedenes zusammen zu fassen. Auch dazu passt der Titel, finde ich.

Magic Offline

Da mich Belca neulich mal fragte, ob ich ein paar Magic Online-Karten abzugeben hätte, fiel mir auf, dass ich schon lange nicht mehr gedraftet habe, und meine Beiträge zu CouchDRAFT gänzlich zurückgegangen sind (na toll, wofür dann der ganze Aufwand?). Ich habe noch nicht einen Booster für Magic Online vom aktuellen Block gekauft, und jetzt packt mich der Ehrgeiz, daran auch nichts zu ändern. Warum? Weil es sowieso ein furzlangweiliges Format ist. Hier ist warum:

Two-Headed-Giant Limited

Wie regelmässige Leser meines Blogs wissen, habe ich weder an einem Prerelease, noch an einem Release teilgenommen, womit Mirrodin Besiegt das erste Set seit Betrayers of Kamigawa ist, bei dem ich diese Veranstaltungen auslasse. Es hatte nicht mal irgendeinen Grund, ausser, dass ich keinen Bock hatte (und das will was heissen, wenn ich schon Bock habe, die Torten von Starcitygames zu analysieren *grins*).

Jörg darf keine Turniere dieser Art mehr veranstalten, was ihn aber nicht davon abhielt, ein Post-Release-Turnier zu veranstalten. Wunschgemäss, da sich mehrere das Multiplayer-Event gewünscht haben. Aber, wie ich gestern auch schon dem nicht-teilnehmendem Tom erzählt habe: er hat nichts verpasst. Diese Limitedumgebung ist die mit Abstand langweiligste, die ich durchlebt habe. Jedes Team hatte genau ein rot-weisses Artefaktdeck (quasi ‚mirran‘) und ein schwarz-grünes Infect-Deck (also ‚phyrexian‘). Jede Abweichung von diesem Optimum war negativ und fällt entsprechend auf.

Beispielsweise hatten Thomas und Antje ein schwarz-weisses und ein rot-grünes Deck, weil die Farben so besser zusammen passten. Wir hatten wenig Infect-Material und daher ein weiss-rotes und ein blau-grünes (was aber nichts kann, fair – also ohne Poisonmarken – gewinnen zu wollen).

Am 4. Februar rief Tom LaPille auf, wieviele Poisonmarken man im 2HG brauchen sollte, um zu gewinnen und die Antwort im Artikel vom 11. Februar (The Hero who cries battle) war, dass etwa 20% für 10 Poison-Marken sind. Bingo, die vertreten die derzeitigen Magicregeln. Dann sind 25% für 20 Poisonmarken (was im Artikel „16+“ heisst, reichlich verwirrend – gemeint sind aber 20). Und das überraschende: 50% wollen 15 Poison-Token für das 2HG!.

Mit welcher Begründung? Das lässt sich nur erraten. Im 2HG fand ich die zehn Marken für ein Limitedevent viel zu eng kalkuliert. Wenn man seine Decks selbst baut, kann man andere Vorkehrungen treffen, aber im Limited hat man entweder was dagegen oder man geht ein. Zumal man nichts gegen diese doofen Marken machen kann, was das eigentliche Problem an dieser Mechanik ist. Dieses Thema hatte ich aber schon mal angesprochen (Now that I own the BSC).

15 Marken könnte man machen, aber es geht am Kern der Sache vorbei, beziehungsweise ich denke, dass viele Spieler einfach nicht die Begriffe im 2HG verstehen. Kann schon sein, dass wir mit unserer jahrelangen Erfahrung im 2HG etwas routinierter an das Thema herangehen. Ich bin mir sogar sicher, dass es so ist. Aber im 2HG sind immer noch zwei Spieler beteiligt. Wenn einer der Spieler verliert, verliert das Team. Also braucht ein Spieler 10 Marken und verliert. Es ist nicht so, dass das Team eine separate Person darstellt – also eine gemeinschaftliche Person, der man Schaden oder Poisonmarken zufügt, sondern das wird immer einem Spieler zugeordnet. Genau so wie beim Schaden auch.

Der Schaden geht auf einen gemeinsamen Lebenspunktezähler. So kann man auch, abweichend von der derzeitigen Regelung, mit Poisonmarken verfahren, und die Poisonmarken beider Spieler zusammen zählen. Dann würde man, wenn das Spiel fragt, wieviele Poisonmarken man hat, ebenfalls wie bei den Lebenspunkten, mit dem gemeinsamen Zähler antworten. Und so wie das Team mit mehr Lebenspunkten startet (nämlich 1,5x der Anzahl von Lebenspunkten im Duell) würde man auf dem Poison-Zähler dieselbe Rechnung anwenden und erst bei 1,5x Duell-Zähler den ‚Spieler besiegt‘-Trigger auslösen, also bei 15 Marken.

Ich denke, dass die, die in dieser Art abgestimmt haben, es so meinten. Und auf diese Weise ist es auch regelkonform umsetzbar, es ist sogar leicht besser als der derzeitige Stand, denn wenn ich zwei Infect-Kreaturen habe, die eine bestimmte Evasionability besitzen – zum Beispiel Swampwalk und Forestwalk – und jede kann nur einen anderen der beiden Spieler angreifen, dann müsste ich derzeit zwei mal zehn Poisonmarken machen – das ist im Vergleich zu den Lebenspunkten recht albern.

Ausserdem sind 15 Marken viel schwieriger zu erreichen als 10 Marken. Damit wird die Eskalationsstufe erhöht und das Spiel verlängert. Im konstruierten 2HG lässt sich per Proliferate oder Effekten, die nicht an der Combat-Phase interessiert sind, diese Marke dennoch zuverlässig erreichen, ohne dass es zu unfair aussieht (wie es bei 10 Marken ist).

Nachdem ich erst mal kopfschüttelnd schluckte, dass sich 50% für 15 Marken aussprechen, teile ich nach Würdigung der Idee diese Forderung und verfolge, dass sie sich zur Praxisregelung eignet.

You can’t get mad Redux

Wie einleitend schon erwähnt, war mein ursprünglicher Text ausschliesslich über dieses Thema, und bereits an dieser Stelle bin ich froh, dass ich den verloren habe, denn der neue Text hat viel mehr Inhalt. Ich möchte aber meine wesentlichen Gedanken zu diesem Artikel von Sheldon Menery festhalten (You can’t get mad Redux).

Zuerst halte ich grundsätzlich die Idee für schwierig, dass einzelne Karten die Erfahrung im Casual prägen. Darüber habe ich an mehreren Stellen schon geschrieben, aber noch nicht richtig. Dies hatte ich mir schon zu Zeiten der MU-Redaktion für einen Artikel aufgehoben, aber den gab es noch nicht. Ist vielleicht auch besser so. Nun steht Sheldon unter dem ‚Druck‘, jede Woche was zu schreiben und diese Liste sollte wieder 25 Karten beinhalten, bei denen man im Multiplayer nicht böse werden soll, wenn sie zerstört werden.

Damit hat man gleich ein viel besseres Gefühl, wenn die Lurking Predators zerstört werden, weil man ja nicht böse werden soll. Damit hat Sheldon in vielen Punkten recht, aber trotzdem ist der Artikel ein Füller. Ich werde auch sagen, woran ich das festmache. Zunächst gibt es im dritten und sechsten Absatz zwei Spielvorfälle, die gegensätzlicher nicht sein können. Dieses im Blog-Style geschriebene Erlebnis ist meiner Ansicht nach die tatsächliche Aussage des Artikels, die andere Liste ist nur drunter kopiert und hat nur ‚einen Artikel vortäuschenden‘ Charakter.

Im dritten Absatz steht, wie Sheldon mit einem Serra Ascendant, in der ersten Runde gespielt, die Liebe verteilt hat. Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass ich diese Karte in Spielumgebungen, die mit 30 Lebenspunkten beginnen, für nicht angebracht halte. Meine Einstellung ist da eventuell zu extrem, das gebe ich gerne zu, aber für ein weisses Mana einen 6/6-Flieger mit Lifelink? Da passt dann wirklich die Spielbalance nicht mehr. Sheldon sieht das scheinbar anders, denn irgendwann wurde der ja mal weggemacht. Stimmt dann auch wieder, aber meiner Ansicht nach ist das Spiel trotzdem „imbalanced“.

Schwer nachvollziehbar, dass er sich im sechsten Absatz über Beastmaster Ascension aufregt. Diese Karte mag im Tokendeck wirklich stark sein (sollte ich auch mal reintun) aber so besonders übel, wie er das schildert, kann es nicht sein. Ja, jemand muss einen Infect oder Naturalize-Effekt haben, und wenn nicht, dann ist die Karte gut. Eine viel bösere Multiplayerkarte ist Luminarch Ascension und die lässt sich auch davon abhalten, Counter zu bekommen. Das Maß, das Sheldon hier anlegt, passt nicht.

Die dann folgende Liste bin ich dann Karte für Karte durchgegangen, was euch bei diesem Text erspart bleibt. Fest steht: Karten mit „Gratiseffekten“ sind böse. Dazu gehören Debtors‘ Knell und Planeswalker. Alle Planeswalker, ob nun Nicol Bolas, Sorin, Elspeth oder Garruk. Die werden immer angegriffen oder weggemacht und man ist nicht böse. Ist eben so.

Dann gibt es offensichtlich starke Karten. Consecrated Sphinx zum Beispiel. Das ist die, die man als Babysphinx mit Mind’s Eye hat spielen lassen. Die Sphinx ist nur tonnenweise besser, denn man zahlt kein Mana sondern nutzt die Fähigkeit kostenlos, man zieht doppelt so viele Karten und das auch noch als „may“-Ability und hat obendrauf noch einen 4/6 Flieger. Unglaublich stark.
Ich empfehle mehr ‚Control Magic‘-Effekte zu spielen.

Einiges an Manabescheunigung hat Sheldon auf der Liste. Cabal Coffers und Mirari’s Wake zum Beispiel. Coffers nicke ich ab, bei Wake denke ich an Ingos ‚Landdeck‘, bei dem wir Mühe hatten, alle Wakes zu entfernen, aber ansonsten ist GW wohl deutlich harmloser, was Manaverdopplung angeht als Mana Flare in rot beispielsweise.

Dann hat er Gaea’s Cradle auf der Liste, aber obwohl er Tolarian Academy erwähnt, findet sich diese Karte weder auf der Liste, die er ursprünglich geschrieben hat, noch auf der Redux-Liste. Will er sich die aufheben bis zur dritten Liste und dann sagen „wie konnte ich die nur übersehen“? Die Academy ist ein vielfaches mehr broken als Cradle. Auch wenn man damit viel Mana im Elfendeck macht: man braucht immer noch fragile Kreaturen, die sich leicht mit Zorn Gottes wegpyroclasminfectsleepchainreactionen lassen. Bei Artefakten ist das nicht so einfach.

Mana Reflection zeigt auch einen Trend bei ihm auf: die Karten sind alle so teuer. Es geht erst ab vier Mana wirklich los, darunter ist kaum eine Karte. Auch später bei Teferi vermisse ich die Alternativen, die auch Gaddok Teeg heissen könnten. Der Advisor würde auch Sheldons halbes Deck abschalten. Und wenn man nur Sorceries spielt, ist Teferi bis auf die reinflashenden Kreaturen absolut harmlos.

Ein paar Karten habe ich dann wirklich nicht verstanden. Chainer, Dementia Master, Forced Fruition, Mindleech Mass: das sind absolut alberne Karten. Bei uns spielt die nicht mal jemand. Ich habe mit Mindleech mass gespielt, aber wer glaubt denn, dass eine 8-Mana-Kreatur beim Angreifen noch auf einen noch teueren Spruch beim Gegner treffen wird? Bei Forced Fruition fiel mir spontan Puca’s Mischief ein, und damit ein neues Deck, was ich bauen könnte – aber ansonsten? Damit jemanden mühlen? Das geht nur, wenn man auf dem Board schon vorne liegt. Dasselbe gilt auch für Chainer.

Bei Leyline of the Void wünsche ich mir mehr Exemplare, denn viel zu viel wird Unsinniges mit dem Friedhof angefangen (eine Krankheit bei diesem Spiel: man hat zwei Ablagestapel, und nur einer ist wirklich ein Ablagestapel). Zudem gibt es bessere Karten als die Leyline (Beispiele). Der Pubbie aus dem Pub spielte Planar Void (wobei es eine triggered ability ist), dann gibt es noch weisse Samurai oder 3/2 Flieger, die das punktuell vornehmen, oder aber Länder… die Leyline ist wie ein amerikanischer SUV: gross, teuer (auch im Unterhalt) und vor allem: ineffizient.

Ansonsten wiederholt sich halt viel – die Beispiele sind unausgewogen. Debtors‘ Knell kennt noch spielbare Alternativen wie Reya Dawnbringer oder Emeria (das Land). Die Planeswalker sind auffällig und dann gibt es wenig Abwechslung. Nur Winter Orb sticht ein bisschen heraus, weil es eine ganz andere Art von Karte ist.

Wenn ich mir vorstelle, ich würde nach Amerika fliegen, und auf eine Runde EDH im Armada Games vorbeischauen – ich wäre wohl das Kiddie mit der Beastmaster Ascension… unsere Decks scheinen mir viel effizienter zu sein, auf eine Art. Nicht, dass das immer direkt besser ist… aber die meisten Karten würde ich nicht freiwillig spielen (wie gut ist es bitte, Forced Fruition zu donaten?)

Top Ten der bescheuersten Equipments auf Crypt Rats

Crypt Rats mögen Equipments…

10. Blade of the Bloodchief
Wachsende Ratten? Vielleicht…

9. Quietus Spike
Weil uns sonst nichts mehr einfiel…

8. Skullclamp
Zieht zwei Karten.

7. Umezawa’s Jitte
Weil’s einfach immer bescheuert ist.

6. Basilisk Collar
Macht alles weg. Kriege etwas Leben.

5. Magebane Armor
So töten sie sich nicht selbst.

4. Scythe of the Wretched
Kriege ich mal alle eure Kreaturen…

3. Sword of Light and Shadow
Schutz vor schwarz ist doch nett. Reanimieren braucht man wohl nichts.

2. Darksteel Plate
Weil unzerstörbare Ratten noch besser sind…

1. Sword of Feast and Famine
Crypt Rats machen alles weg, dann mal Angriff, enttappe ich alle Swamps…

Nun habt ihr es: drei Themen zum Preis von einem. Wie gut diese Misclicks sind.

9 Kommentare

  1. Belca meint:

    Lol. Die Frage ist auch schon etwas her. Genauso lange habe ich auch nichts mehr gemacht.

  2. Zeromant meint:

    Du hast das Prinzip von Casual nicht verstanden.

    „Fun“ sind die Karten, mit denen man gewinnt.

    „Fair“ sind die Karten, gegen die man gewinnt.

    „Unfun“ und „unfair“ sind die Karten, gegen die man verliert.

  3. atog28 meint:

    Darin unterscheiden wir uns; du glaubst immer, dass jemand etwas nicht kann oder nicht versteht. Ich glaube, dass alle generell was können oder verstehen. Gemeinsam ist uns, dass wir uns damit irren.

  4. Mario Haßler meint:

    Zu dem 2HG-Giftmarken-Zeugs: Wie viele Bibliotheken müssten denn dann leer sein, damit ein Team den Decktod stirbt? Auch 1,5?

  5. eddos meint:

    @ Nullmagier:
    Ja…original zeromagic-Kommentar. Was ist doch die Welt schlecht…was sind die Menschen dumm…Du musst doch jeden Tag kotzen, wenn du den Hirnschiß anderer liest oder?? Nachdem du doch, ich meine da vage etwas in meinem Hinterkopf glimmen zu sehen, das Interesse am Spiel verloren hast, und keine Karten mehr drehen willst- (verbessere mich!war das so? oder nur mehr kein organisiertes Kartendrehen??)würdest du -nicht immer, aber doch immer öfter- daran gut tun, dein Desinteresse auszuweiten.

  6. KMB meint:

    Um ein paar Dinge zum 2HG-Event richtigzustellen:
    Vier der sechs Teams spielten nicht in der RW/BG-Kombination. Dass diese durch das „normale“ Limited-Format (was vom R&D ja getestet wird) so ihre Vorteile hat, sollte aber klar sein.

    Weiterhin ist bzgl der Giftmarken eigentlich zwischen 2HG-Limited und 2HG-Constructed zu unterscheiden. Man beachte das eigentlich. In beiden Varianten sollte es nicht dazu kommen, dass man im Giftrausch untergeht. Im Limited wird das durch die Manakosten und der Tatsache, dass es statt einem zwei blockende Spieler gibt, relativiert und im Constructed kommt hinzu, dass die Qualität der Nicht-Gift-Karten die Qualität der Gift-Karten übersteigt. Natürlich macht eine Infect-Kreatur gleich dreimal so viel Schaden, dafür hat man es aber eben mit auch doppelt so vielen Gegnern zu tun. Proliferate macht da den Braten nicht wirklich fetter.

    Eure Decks sehen mir ehrlich gestanden auch verbaut aus. In einem Format in dem _alle_ B/G zocken, den Koth’s Courier nicht ins Deck zu packen, auch der Gust-Skimmer ist seine 2 Mana wert und für den Pistus Strike sollte sich immer ein Ziel finden lassen.

    Der 2HG-Teil dieses Eintrags klingt mir letztlich zu sehr nach „Mimimi“.

  7. atog28 meint:

    @KMB: der Koth’s Courier war anfangs im Deck, brachte es aber nicht. Zu lahm. Verbaut… das hört man ja immer mal wieder. Wir haben es nicht so gebaut wie du es gemacht hättest, aber du kannst mir glauben, dass wir uns den Tag über mit dem Pool herumgeschlagen haben. Und das bedeutet auch, dass wir uns damit beschäftigt haben. Ich will das Verbaut-Argument damit nicht in Abrede stellen, aber das liest sich oft so schnell, aber wenn man sich mal eingehender mit einem Pool beschäftigt, dann bekommt man auch mal ein Gefühl dafür, was geht und was nicht. Und nicht alles, was auf dem Papier gut aussieht, funktioniert in der Praxis.
    Es ist auch gar nicht als Mimimi gedacht, weil mir diese Limitedumgebung, man glaube es oder auch nicht, aber wirklich mal total egal ist. Ursprünglich wollte ich über das Event ohnehin nichts schreiben, aber es eignete sich als Aufhänger für die eigentliche Frage, den Elefant im Raum hat noch kein Kommentator vernüftig angesehen. Kann ja sein, dass ich das [aktuelle Limitedformat] total falsch sehe (es gab entsprechende ‚oh, shards ist sooo interessant‘-Rufe ja auch), aber dann muss Wizards eben mal wieder ein Format für mich machen. Die Kommentare zur GDS2 (hierzu später noch mehr) indizieren, dass sie sich um jeden, aber wirklich auch jeden Depp kümmern. Für mich gibts da noch genügend Hoffnung… im Moment habe ich mehr Spass damit, Booster wieder zu verkaufen, als zu öffnen.

    @Mario: welchen Contest gewinnst du denn in letzter Zeit mit deinen Kommentaren? Läuft da irgendwas, wovon ich wissen sollte?
    edit: ah, man beachte das hier: Der gegebene Anlass. Ich füge an dieser Stelle nur mal hinzu, dass ich deine Casualspielberichte gerne sehe und auch häufig lese. Aber ich gucke ja auch nicht die Sportschau.

  8. Mario Haßler meint:

    Oh, entschuldige, dass ich mich ab und zu hier her verirre und dann gelegentlich auch noch ein Häufchen mache.

    Aber im Ernst: Der Vergleich mit dem Decktod ist doch gar nicht so abwegig, oder? Oder wie wär’s mit dem „Felidar-Herrscher (Felidar Sovereign)“ oder der „Ausdauerprüfung (Test of Endurance)“?

    Danke für das Lob zu meinen Spielberichten.

  9. atog28 meint:

    Apropos. Geistiges Duell (Battle of Wits) fiel mir auch spontan ein. Braucht man dann wohl auch 1,5 Exemplare von?!

    Nein, das ist doch ganz logisch: wenn einer der Spieler im Team gewinnnt, dann gewinnt das Team. Wenn einer der Spieler im Team verliert, dann verliert das Team. Bei Lebenspunkten und Poisonmarken ist es eine Frage der Definition, wann der Punkt des Gewinnens oder Verlierens gesetzt wird. Die Karten, die das sagen, sind da ganz eindeutig und auch das Ziehen von einer leeren Bibliothek ist (quasi wie ein entsprechendes Emblem, um sich das als allgegenwärtige Karte vorzustellen) da eindeutig.

    Da man in dem Format die Lebenspunkte auf 30 gesetzt hat, anstatt sie auf 20 zu belassen (man könnte ja auch argumentieren, es gibt zwei Spieler etc… siehe eigentlich das, was KMB schrieb) ist doch die nächste Frage, ob man bei dem anderen numerisch definierten Wert ähnlich hantieren sollte oder ob das unabhängig davon auf dem Duellwert stehen bleibt.

    Derzeit ist es so, dass die Lebenspunkte den Faktor 1,5x haben, die Poisonmarken den Faktor 1,0x (im Vergleich zu den absoluten Werten im Duell). Da Poisonmarken bisher schwieriger zu bekommen waren (eigentlich schade, dass alle alten Casualdecks dieses Themas damit ihre Daseinsberechtigung verteidigen müssen), spielte das keine Rolle.

    Ob es eine Diskussion hierzu in den Wizardsforen gibt oder Tom LaPille das einfach nur so mal gefragt hat, weiss ich nicht. Aber ich denke, dass sie das auf Basis der Umfrageergebnisse intern diskutieren.

    … „Häufchen“ ist lustig. 😉

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