Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Was ist Casual?

atog28

Hier die versprochene Stellungnahme zum Kommentar von TrashT, die ich bereit im Oktober-Artikel „Geflashte Kühe“ angedroht hatte.

Ich war anfänglich auch dem Eindruck unterlegen, dass man dies als Kritik an dem Kommentar anbringen müsste. Allerdings denke ich, dass TrashT sowohl einen tiefen Einblick in die Magiccommunity hat, um Casualspieler und Casual zu kennen, als auch dies differenziert genug betrachtet.

Es gibt keine Casualspieler und Turnierspieler
Wenn uns das auch immer wieder eingeredet wird, aber die Schubladen „Casualspieler“ und „Turnierspieler“ existieren tatsächlich nicht. Es ist eine Abstraktion, die benutzt wird, um eine Aussage mit Hilfe der eingeschränkten sprachlichen Mittel schneller auf den Punkt zu bringen. Tatsächlich existieren aber wohl so viele Spielertypen wie es Spieler gibt.

Vermutlich ein Instinkt aus der Höhlenmenschzeit verleitet uns dazu, immer wieder zwei Gruppen zu bilden: „wir“ und „die anderen“. Beinahe alle (primitiven) Konflikte der Kulturen lassen sich durch dieses Schema abbilden. Männer und Frauen; USA und UDSSR im kalten Krieg; Schalke und BVB; Düsseldorf und Köln; Franzosen und Engländer; Turnierspieler und Casualspieler – immer werden zwei Lager gebildet und aus dem einen verächtlich die Aktionen des anderen Lagers begutachtet. Meistens löst sich diese Betrachtung erst dann auf, wenn es gegen einen gemeinsamen „Feind“ geht. Aber das nur am Rande.

Ich denke dass die Typunterscheidung nach Rosewater in die Profile „Timmy, Johnny und Spike“ bei der Beantwortung der Frage wesentlich weiter hilft, als Spieler danach zu beurteilen, ob sie unter Aufsicht von DCI und Schiedsrichtern rundenbasiert spielen oder in der Pause, bei Freunden oder im ICE. Wenn man sich in diese Spielerprofile einfindet, ist es deutlicher, dass die Spieler unterschiedliche Motivationen haben können, warum Magic einen Reiz auf sie ausübt. TrashT schreibt seinen Kommentar natürlich aus seiner Perspektive, die dem Profil eines Spikes zuzuschreiben ist. Das tritt so deutlich hervor, dass man nicht lange suchen muss – es steht sogar direkt im ersten Absatz.

Timmy, Johnny, and Spike (Magicthegathering.com)

Ich wuerde zum Thema Casual-Artikel vorschlagen, dass jemand von seinen Games berichtet und erzaehlt, wieso es Spass […] gemacht hat, OBWOHL er verloren hat.
Das ist fuer mich irgendwo die Definition von Casual: Magic, dass fast genau so viel Spass macht, wenn man verliert.

Sein anschliessendes Beispiel davon, wie sie als Kinder Fussball gespielt haben, unterstreicht das noch. Einen Timmy oder Johnny interessiert das Ergebnis nicht so wesentlich, aber alle Spielerprofile wollen mit ihrem Konzept Erfolg haben.

Ich habe eine Evolution durchgemacht und war bis ich zunächst Magic an den Nagel gehangen hatte, nur ein Timmy/Johnny. Durch einige FNM und weitere Turniere kam schliesslich ein „Spike“ hinzu, so dass ich inzwischen ein relativ seltenes „Timmy/Johnny/Spike“-Profil habe (allerdings mit nur ein bisschen Spike, die beiden anderen Profile überwiegen); eine gute Voraussetzung, um die Sichtweisen der verschiedenen Typen zu erklären.

Ein reiner Spike kann die Motivation von Timmy oder Johnny schlicht nicht verstehen. Man kann es ihm erklären, aber Spike schüttelt nicht nur den Kopf, sondern diese Gedanken auch als abwegig ab. Für den Spike zählt das Ergebnis und die Erhöhung seiner Gewinnchance. Aus dieser Perspektive schreibt TrashT den ersten Absatz – aber das interessante daran ist, dass er kein reines Spike-Profil hat, wie in den weiteren Absätzen deutlich wird.

Kernaussage:
Dennoch denke ich, dass jeder Casualspieler (die es nicht mehr gibt nach meiner Einleitung) genauso gewinnen will, wie auch ein Turnierspieler. Magic ist ein Wettkampfspiel und es ist natürlich, dass das Gewinnen eine Belohnung darstellt, die man erreichen will.

Zu sagen, dass Casualspieler nicht gewinnen wollen, wäre absoluter Unsinn und trifft auf normale Spielzustände nicht zu. In der radikalen Form hiesse das, ein Casualspieler würde jede Runde nur darum Land legen, um sich mehr Manaburn (den es nicht mehr gibt) machen zu können und baut auch nur Decks mit den schlechtesten Karten und nach den schlechtesten Standards. Das ist aber nicht der Fall, wie man an der Übersteigerung der Aussage zur Selbstverstümmelung sieht. Egal ob man sich zu einem Turnier oder am Küchentisch zusammensetzt: die Grundlage von Magic ist, dass nur ein Spieler gewinnen kann und dass es eben darum geht.

Jetzt kommt das „Aber“.
Für den Spike ist es grösstenteils egal, wie er gewonnen hat. Man kann vielleicht besser Vergleiche zu Poker ziehen, weil dieses Spiel weniger Raum für unterschiedliche Spielerprofile hat als Magic. Aus dieser Motivation heraus wählt ein Spike die bestmögliche Strategie und setzt diese optimal um. Dies ist sein Reiz am Spiel: die Karten zu spielen, die am effektivsten einen Gewinn ermöglichen und die Spielregeln und sein Können so optimal einzusetzen, um dieses auch zu erreichen.

Nun ist Magic ein bisschen komplexer als Armdruecken und darum wird das Spasszentrum im Hirn auf vielfaeltigere Art und Weise stimuliert. Vielleicht am Ende sogar genug, als dass man auch an einer Niederlage Spass haben koennte. Und DARUEBER muesst ihr schreiben!

Magic ist nicht nur komplexer als Armdrücken, sondern sogar komplexer als Poker, was die „geduldeten“ Spielertypen angeht. Ähnlich zu komplexen Gesellschaftsspielen erlaubt Magic mehrere Wege zum Sieg, und das „stimuliert das Spasszentrum im Hirn“.

Manchmal stellen sich diese optionalen Siegwege sogar als so effizient heraus, dass sie in bestimmen Spielumgebungen die von Spikes präferierten werden. Ich denke dabei an Decks wie Solar Flare, Tooth’n Nail oder die Controldecks mit Cruel Ultimatum von vor einem Jahr.
Spiele auf Basis von Sprüchen gewinnen zu wollen, die mehr als ein Craw Wurm kosten, kann eigentlich nur Timmys in den Sinn kommen. Eventuell sind auch Timmy/Spike-Hybriden auf diese Idee gekommen, was letztlich aber nichts anderes heissen würde, als dass es diese Tendenzen, die den Casualspielern nachgesagt werden, auch in der Turnierszene gibt.

Zu Time Spiral-Zeiten erinnere ich mich ausserdem an ein Beispiel, bei dem Virulent Sliver eine tragende Rolle spielt. Poison-Counter! Wo doch jeder weiss, dass eine 2/2-Kreatur genauso schnell (bzw. langsam) töten würde wie eine Kreatur mit Poison-Countern – und niemand würde einen Bär als Finisher bezeichnen wollen. Poison – hier plötzlich ganz weit vorn.

Die alternativen Siegbedingungen (Mühldeck suche ich keins raus jetzt, gab’s auch.. oder Battle of Wits im 9ED-Standard) an dieser Stelle hereinzunehmen, erscheint weit hergeholt. Aber sie sind eben alternative Siegbedingungen, weil man hauptsächlich deshalb die Lebenspunkte angreift, weil das am einfachsten ist. Am effektivsten. Extra Decks zu bauen, die alternative Siegbedingungen ebenso effizient einsetzen können – das bedeutet, schlechtere Karten in einer Synergie zu spielen, um damit erfolgreich zu sein.

TrashTs Aufruf bedeutet (meiner Meinung nach) hier genau dasselbe, wie über die obenstehenden Decks Turnierberichte zu schreiben. Casualartikel sollen eben herausstellen, was die interessante Idee ist, die in dem Deck umgesetzt wurde; eine Idee, die die eingesetzten Karten begründet und über das „lag so rum“ oder „macht Spass zu spielen“ hinausgeht. Auch wenn man dann damit nicht gewinnt, ist es möglich, damit Spass zu haben.

Vielleicht lese ich zu viel in seine Aussage hinein, aber ich denke, dass das durch seinen nächsten Absatz noch unterstrichen wird.

Ich befuerchte aber, dass viele Casual-Spieler – zumindest die, in deren Zusammenhang der Begriff abfaellig gebraucht wird – in ihrem Kopf folgenden Prozess haben:

I sie wollen gewinnen
II aber die idee von wem anders zu klauen und damit zu gewinnen ist lame
III sie wollen mit ihrer eigenen idee gewinnen
IV aber wenn ihre idee gut waere, haette wer anders wahrscheinlich schonmal einen artikel drueber geschrieben und man waere wieder bei II
V nur mit schlechten ideen gewinnt man wahrscheinlich nicht, es sei denn, man identifiziert die schwaechen seiner strategie -> “no counter no ld no direct damage” etc
VI bammm so muss das casual format sein – damit ICH mit meiner crap idee gewinne!

Man beachte übrigens, dass er die Casualspieler im einleitenden Satz in zwei Gruppen unterteilt, und „wir“ wissen alle, dass das stimmt. 🙂

Grundsatz I: sie wollen gewinnen.
Das steht unverrückbar fest. Wenn jemand nicht gewinnen will, braucht er nicht zu spielen. Magic ohne Lebenspunkte aufschreiben dürfte niemanden interessieren. Falls doch, wandert er früher oder später vom Spiel ab, da der Wettbewerb (wie bei Fussball) zu grundsätzlich verankert ist. Andere Hobbies wie Handarbeiten bieten dann eine langfristigere Motivation.

„Gewinnen ist mir egal, solange ich alle Elder Dragon Legends gleichzeitig ins Spiel bekommen habe!“ OK! […] Warum zockt ihr dann ueberhaupt noch nach normalen Regeln? Wieso Lebenspunkte mithalten, wenn ihr euch genau so gut darauf einigen koennt, dass der, der als Erster alle ausspielt, gewonnen hat?

II aber die idee von wem anders zu klauen und damit zu gewinnen ist lame
Ab hier keine Grundsätze mehr. Aber sicher kennt ihr entweder von euch selbst oder von anderen dieses Phänomen: Magicspieler wollen ihre Ideen umsetzen. Das sind diese Johnny-Gene. Im Glücksfall hat man eine gute Idee (Donate? Womit soll ich die spielen? Ah, mit Illusions of Grandeur) oder merkt, wenn die Idee scheisse war. Leider zu oft keins von beidem.

Was TrashT anspricht, ist bei näherer Betrachtung vielleicht die Wurzel dessen, warum es so wenig Casualartikel gibt: zwar will jeder von seinen guten Ideen erzählen, aber keiner will eine „fremde“ Idee adoptieren. Bei Bad-Beat-Stories ist es übrigens ganz ähnlich. Dabei ist das Aufgreifen anderer Ideen nicht schädlich. In einer meiner ersten Magicseiten (das datiert so weit zurück, dass es archives.org noch nicht gab) hatte ich eine Rubrik „Combos“ extra um solche Ideen zu sammeln. Tatsächlich wollen einige Spieler den Überraschungsmoment auf ihrer Seite haben, oder Ruhm und Ehre, eine neue Combo zu finden. Aber Tatsache ist: heute kann niemand mehr sicher sein, alleine und als erster auf eine Idee gekommen zu sein. Schon das Delusions-Donate-Deck ist damals an vielen Orten gleichzeitig entwickelt worden, als es noch keine Foren oder Internetblogs gab.
Magic-Combos geniessen auch keinen Musterschutz. Kein Urheberrecht. Darum ist es doch sinnlos, so zu tun, als sei man ein Daniel Düsentrieb, grosser Magicideenerfinder. Jungs, die Schöpfungshöhe ist sooo gering.

III sie wollen mit ihrer eigenen idee gewinnen
Ha – das hab ich auch! Ist das nicht gut, wenn man den Spiegel vorgehalten bekommt? Mein jüngstes Beispiel dazu: ein Assassin-Tribal-Deck. Mit Coat of Arms. Theoretisch total super, da man die gegnerischen Kreaturen abknallt und dann dick durchkommt bevor der Gegner sich erholt. Guess what?! Man macht nichts gegen Tokens! Gar nichts! Krampfhaftes Festhalten an schlechten Ideen bringt gar nichts, man macht sich nur kaputt. Wenn du merkst, dass dein Pferd tot ist… steig ab.

Pferd – Pferderennen, das bringt mich zu einer weiteren Analogie, die ich unbedingt noch unter bringen will. Warum spielt man im Casual eigentlich mit eigenen Ideen. Warum lädt man sich nicht die Turnierdecks runter, proxt oder tauscht sich die zusammen und zockt dann damit?

Das wäre im Vergleich zur Formel I dasselbe, als wenn man als Michael Schumacher (dessen Äquivalent ich ion Magic zwar Kai Budde zurechnen würde, aber TrashT kommt gerade nah genug dran. Vielleicht so Ralf Schumacher…) die ganze Zeit über mit Formel I Rennwagen fährt. Warum soll es dann noch Formel II geben, oder Rally-Meisterschaften? Oder Kartbahnen? Oder *hust* Strassenrennen?

Während es beim Automobilsport (eine komische Wortschöpfung eigentlich) aufwändig ist, die Formel I zu betreiben, kann man bei Magic jedes Deck der Pro Tour vergleichsweise einfach nachbauen. Tatsächlich gab es auch mal Weltmeisterdecks (von 1996 bis 2001), diese Decks mit dem goldenen Rand und dem anderen Kartenrücken. Genau für diesen Zweck: spielt damit im Casual.

Was ist passiert? Natürlich nichts. Die Leute sind recht schnell dahinter gekommen, dass diese Decks fürs Casual nicht einsetzbar sind und haben ihre eigenen gespielt. Zumindest bei uns war das so – kennt ihr jemanden, der längere Zeit so ein Weltmeisterdeck gespielt hat? Viel eher wurde ein Preconstructeddeck immer wieder verbessert. Gerade diese Optimierung dürfte auch ein wesentlicher Prozess im Casual sein.

nur mit schlechten ideen gewinnt man wahrscheinlich nicht, es sei denn, man identifiziert die schwaechen seiner strategie -> “no counter no ld no direct damage” etc
Das Zitat zielt auf die Casualräume bei Online Magic ab, bei denen man allerhand schräge Vögel mit obskuren „Moral“-vorstellungen findet. Bestimmte Verhaltensweisen des Gegners werden entsprechend bewertet und bevor man sich entschuldigen kann, beginnt wildes Rumgeflame, warum man diese oder jene Aktion (alles innerhalb dessen, was Magic erlaubt) denn durchführt.

no counter
„Aaah, ein Counterdeck“ – den Ausspruch kenne ich zu gut von unserer Runde. Sofort werden Decklisten aufgezählt: „aber ich spiele nur acht Counter, und davon sind keine hardcounter“, als ob es dafür eine Entschuldigung oder Rechtfertigung brauchen würde. Counter sind in jeder aktuellen Magicedition vertreten, also noch immer ein grundsätzlich verankertes Element. Andere Sachen – nicht mehr so. Poison zum Beispiel ist ausser in Time Spiral-Block-Sondereditionen (Futureshifted, Timeshifted) schon seit Jahren nicht mehr aus seinem Loch gekrochen – warum entschuldigt sich nicht jemand, wenn er mal ein Poisondeck spielt? An fehlender Aktualität liegt es nicht.

Eigentlich sind Counter auch nur Removal, die man zeitlich begrenzt spielen kann. Wenn Alex einen Sigiled Paladin legt und ich countere den, dann hätte ich auch genauso gut Terror spielen können. Der Effekt wäre derselbe. Aber die Counterhasser haben diesen Vergleich nicht gezogen. Wie man um Counterspells herumspielt oder das Testen, ob da ein Counterspell ist – das kann durchaus Spass machen. Früher konnte ich Counter auch nicht leiden, daher will ich die Counterhasser am liebsten an die Hand nehmen und ins Licht führen: lernt, die Bombe zu lieben. Mit der Einstellung „der countert sowieso alles“ und nichts mehr spielen erreicht ihr genau das: der Spieler kann seine Hand nach Belieben spielen. Nur ihn unter Druck zu setzen, hilft. Und macht Spass.

no discard
Stand nicht dabei, sieht man auch immer wieder. Auch Discard gehört für schwarz dazu. Ohne Discard zu spielen hiesse, dass schwarz gegen einige Karten gar keine Chance hätte. Es kann nämlich keine Enchantments, kaum Artefakte und Planeswalker in den Griff bekommen. Darum spielt man Discard, um sich gegen diese zur Wehr zu setzen. Ganz ähnlich ist es auch bei blau. Blau ohne Counter zu spielen – das funktioniert gar nicht.

no ld (no land-destruction)
Manche Spieler erweitern das („no dedicated ld“), weil sie schon erkannt haben: wenn der Gegner sich hinter vier Maze of Ith, Volrath Stronghold oder entsprechender Akademie verstecken kann, ist es unmöglich, auf dem herkömmlichen Weg zu gewinnen. Viele der Spieler, die ihr Deck darauf aufbauen, schreiben „no ld“ in den Channel und quitten flamend das Spiel, wenn man auch nur einen Shock auf die angreifende Mishra spielt. Das ist total krank. Spielt nicht mit solchen Leuten, das ist nicht gut für’s Seelenheil, man regt sich doch nur auf, und es bringt nichts.

Klar ist das Angreifen der Landbasis irgendwie „cheesy“. Bei Starcraft gabs auch so Rush-Strategien, die die Ressourcensammler angriffen um den Gegner in seiner Entwicklung zu behindern. Landdestruction funktioniert tatsächlich genauso wenig wie ein Deck, dass nur aus 1/1-Männchen und Enchantments besteht. Im frühen Spiel erscheint das alles sehr stark, und wenn man nicht die passenden Karten zieht, was bei Landdestruction einfach weitere Länder oder Artefaktmana und bei den Männchen die frühen Blocker sind, dann stirbt man auch daran. Im späten Spiel wird aber jeder Stone Rain oder Haste-Goblin zum Witz. Was die Spieler bei Land Destruction so auf die Palme bringt, ist, dass sie das beim Deckbau oft nicht bedenken; dabei reicht meistens schon eine Steigerung von 10% im Manaanteil aus, um nicht nur gegen LD, sondern auch gegen Screw gut dazustehen. „no screw“ schreibt aber keiner in den Titel.

Schon komisch. Das Spiel hat eine relativ hohe Chanche auf Screw (hierzu verweise ich auf Fig.2 im Artikel „Brennende Anfrage„, nach drei Draws hat man zu über 80% nicht mehr als drei Länder), und der wird nicht ausgegrenzt.

Lass mich meine Karten spielen
Tenor dieser drei Anliegen ist, die eigenen Karten spielen zu wollen. Dies ist im Wesentlichen ein in Online-Magic zu beobachtendes Vorgehen, wobei diese egozentrische Sicht des Spiels in einer Spielgruppe im Reallife nicht so offensichtlich ist. In diesen Gruppen wird man sich ohnehin abstimmen, was „ok“ ist und was nicht. Wenn niemand mit countern, discard und LD spielen will, machen sich halt alle weiss/grüne Blümchendecks, legen einen Fatty nach dem anderen und sind glücklich.

Beim Automobilsport ist es auch nicht anders „ohne Regen, kein Ausbremsen, nicht schneller als 80“ – so würde man Schumacher nie in ein Rennauto kriegen. Tatsächlich gibt es aber Gruppierungen, die genau nach diesen Regeln fahren. Im Rallybetrieb wird zeitversetzt gestartet (also kein Ausbremsen); die Go-Karts fahren nicht schneller als 80 und meistens auch nicht bei Regen, aber ganz sicher nicht bei Regen finden Dragracings statt. Nebeneinander, also auch kein Ausbremsen. Was in der Formel I also als lustige Anektote über „die anderen“ erzählt werden kann, findet dort breiten Zuspruch.

Gentlemen-Rules
Aus den Anfangstagen hat sich der „kein direkter Schaden auf Spieler“-Modus etabliert. Obwohl technisch möglich – Fireball oder Disintegrate liessen „player“ als target zu – machte man das einfach nicht. Zur guten Sitte gehörte, dass man die gegnerischen Kreaturen wegbrutzelt und dann mit dem eigenen Baumvolk vorbeistapft. Wir haben das auch so gespielt, und das schlimmste war: ich habe schliesslich vergessen, dass „Blitz auf dich“ eine Gewinnoption ist. Nicht so offensichtlich, aber dieses Vorausberechnen – ich greife ihn jetzt auf 10 an, mache dann Char EOT und ziehe Demonfire for the win – das fehlte mir in meiner Moves-Sammlung, die ich aus dem Casual mitbrachte, als ich auf Turniere ging.

Turniere, diese Dinger, bei denen man lieber gewinnt. Schliesslich kam ich darauf, dass das schon recht blöd war, dass wir Spiele nicht mit einem Blitz beenden durften (aber Pestilence oder Hurricane in Ordnung waren, weil sie ja nicht gezielt wurden – was für ein Unfug). Zumal mit der Zeit Kreaturen aufkamen, die man so einfach wie früher nicht mehr beseitigen konnte. Die einen hatten Schutz vor allen Farben, die anderen waren unanzielbar, schliesslich gibt es inzwischen so viele Varianten von Anti-Removal auf Kreaturen, dass man diese Regel nicht mehr bei klarem Verstand aufrecht halten kann.
Mit Lightninig Bolt auf der Hand und dem Gegner auf 1 Leben soll ich zusehen, wie mich einer von zwei Simic Sky Swallower verdrischt? Auch das Vorausberechnen des letzten Outs um das Spiel doch noch zu gewinnen – das hat Johnnyeske Züge, das ist total cool, probiert das mal aus.

Letztlich steht hinter dem, was TrashT gesagt hat, eine tiefere Weisheit – man soll sich keine Gebote für Magic aufstellen, die nicht in den Regeln stehen. Gebote wie bei Mose. Was nicht im Gesetz (also den Regeln) steht, ist erlaubt. Wenn das fünfte Magicgebot lautete: du sollst keine Länder zerstören, und in den Regeln steht nicht, dass man das nicht darf, dann darf man Länder zerstören. Jedes Gebot, dass man sich zusätzlich auflastet, behindert beim freien Deckbau, beim Ausschöpfen der Möglichkeiten. Nicht nur für den Spike, auch für Johnny und Timmy trifft das zu. Natürlich kann man sich in der Spielgruppe darauf einigen, irgendwas nicht zu spielen, meinetwegen keine Mühldecks oder keine Poisoncounter oder was auch immer – aber geht dann nicht rum und heult, wenn mal jemand mit einem Poisondeck ankommt, oder wenn es auf einmal einen neuen Magicblock nur mit diesem Thema gibt.

Koennte es sein, dass der Casual-Spieler nicht gern Regeln definiert, weil er sie dann nicht jederzeit nach eigenem Gutduenken aendern kann?

So koennten es boese Zungen behaupten. Ueberhaupt wird da viel zu krass abgetrennt; die “Casuals” werden als Noobs dargestellt, die sich von Turnieren fernhalten, weil sie da keine Chance haetten. Die “Semi-Pros” betrachten MtG ausschliesslich gewinnorientiert; sie zocken immer die Decks mit dem besten EV und spielen Magic ausschliesslich in Turnieren um Geld/Booster/Rarepicks oder waehrend Playtesting Sessions in der Vorbereitungsphase fuer ebendiese Turniere.

Dabei ist das Quatsch ohne Ende.[…]

Was ich an TrashTs Kommentar so charmant finde, ist dieser Wendepunkt in seiner Argumentation. War zunächst alles aus purer „Spike“-Sicht dargestellt, vermittelt er hier bei mir den Eindruck, dass er sich von den „Semi-Pros“, vielleicht aber auch nur den EV-orientierten Spikes, distanzieren will.

Und umgekehrt zocke ich nicht immer nur Pro Tour und Grand Prix, sondern auch gerne mal Pauper, Highlander oder Mind Magic. Warum?

Dass er eben nicht vergessen hat, was Casual ist. Casual ist so schwierig zu greifen, weil es eben für jeden etwas anderes ist. Während wir damit Multiplayerrunden verbinden, mögen andere Duelle oder bestimmte Formate wie Pauper oder Highlander.

Highlander ist ohnehin so ein Mischdings, woran viel in der Kommunikation kaputt geht. Ja, wir haben im Casual auch Highlanderdecks. Mehr so aus der Feigheit heraus: die Karte will ich spielen, aber ich weiss nicht, wie häufig. Im Highlander ist das so ein binäres Ding. Spielen oder nicht spielen, da gibts dann nichts „dazwischen“. Das hat aber wenig mit dem gemeinsam, wie „hardcore“-Highlanderspieler ihre Decks bauen. Diese sind so weit getunt, dass sie auch in die Gemeinde der Highlanderspieler einen Keil trieben, was nun alles auf die Banned-List (Restricted List gibt es beim Highlander ja nicht, schade… :-)) gehört und Diskussionen entfacht, ob Tutoren grundsätzlich gespielt werden dürfen oder nicht.

Zu den Gründen, warum ambitionierte Spieler und Deckverbesserer (wie wir’s eigentlich alle sind) nicht im Turnierformat nach Vorgabe (z.B. Legacy), sondern in einem eigenen (Highlander) spielen, gehört, dass sie eben nicht nur auf das Gewinnen aus sind. TrashT fügt diese Erklärung selbst an:

Weil das nicht so “ueberfischt” ist! Ich habe wenig Lust, mir von Leuten, die 40 Stunden die Woche in die Brechung eines bestimmten Formates investieren, vorgeben zu lassen, wie alles ist. Auf die Schnelle werde ich mir nix besseres ausdenken koennen. Aber Highlander? Da brauch ich doch nur einmal auf die Banned List zu schauen und ich sehe direkt, was das beste ist muhahahaha

In den offiziellen Turnierformaten tummeln sich eben viele Fische. Neue Decks in diesen Formaten müssen sich gegen die aktuell ranghöchsten beweisen und oft dauert das, obwohl die Entwicklung auch sehr schnell gehen kann, doch lange, bis bestimmte Karten oder Kombinationen spielbar werden. Dies zu beobachten, kann müssig sein und … eben keinen Spass machen.

Oder so aehnlich. Das ist es bei mir. In Casual-Formaten betreibt man Ideenfindung noch 1-1. Nicht: ich denke mir was aus und der Rest der Welt sucht Gegenargumente und alternative Theorien. Sondern ich denke mir was aus und du. Und wer sich das bessere gedacht hat, gewinnt (hoffentlich). Ich habe einfach Bock, mir mein Tier 2 Combodeck oder was mir sonst so Spass macht auspacken zu koennen und nicht direkt “und was machste gegen Faeries?” vom naechsten Artikel, Gespraechspartner oder der Kollision mit der Realitaet gedrueckt zu bekommen. In gewisser Weise begebe ich mich als Einaeugiger zu den Blinden, um da Koenig zu sein. Und zu gewinnen. Und dazu steh’ (nochmal nur fuer euch, ihr wisst, wen ich meine^^) ich auch.

Witzigerweise, finde ich, gibt es Fragen wie „und was machste gegen Faeries?“ auch im Casual, nur da in leicht anderer Form. Da es heute schon etwas länger geworden ist, werde ich mich diesem speziellen Punkt später einmal widmen. Und das, obwohl ich heute (weiter oben) schon darauf hingewiesen habe.

Von daher wuensche ICH mir Casual-Artikel in einer von zweierlei Form: entweder ihr beleuchtet interessante “neue” Formate, oder ihr erklaert, warum auch Verlieren Bock macht.

Ich weiss nicht, ich sehe diese Aufforderung als eine Win-Win-Situation. Die „neue-Format-Fraktion“ ist eh klar. Die Highlander- und Pauperspieler schreiben sich die Finger wund über ihre Turnierformate. Für alles andere ist auch Platz, aber dann in einer anderen Form, und die Provokation „warum auch Verlieren Bock macht“ sollte man hier mit einem Augenzwinkern nehmen. Wie man diese „Tier 2“-Decks baut, damit man damit doch wieder auf die Nase bekommt, und welche Mittel man dagegen nimmt, kann man doch mal schreiben? Eigentlich mache ich mit meinen Casual-Blogs oder die Leute auf Marios Freizeitspielerseite auch nichts anderes.

Fehlendes Interesse liegt nur darin, wo sich Spieler nicht über Gebot „III“ hinwegsetzen können, nämlich, keine fremden Ideen zu adaptieren. Ausserdem muss man bei Casualartikeln beachten, dass keine Übereinstimmung bei den Formaten herrscht. Was in einer Spielgruppe funktioniert, kann in einer anderen Gruppe nicht funktionieren, und auch zeitlich gibt es Unterschiede. Bei uns braucht man derzeit eigentlich nur ein Aggrodeck um zu gewinnen, aber das Deck nachbauen würde niemand.
Schwieriger ist es, in einem Artikel herauszustellen, was das Aggrodeck gut macht, warum man es so spielt und wie sich die Gegner und man selbst sich wieder auf deren Gegenmassnahmen einstellt.

Im Prinzip hat man das schon bei den Erzählungen rausgehört: die spielten dann alle Wrath of God, dann habe ich einfach mal Ghostway/Persist-Kreaturen/Raise Dead rein getan. Aber hier bin ich auch schon wieder bei einem anderen Artikel. Oder aber wieder am Anfang.


Eigentlich wäre hier jetzt Schluss, aber es gibt auch noch die Semi-Casual-Spieler. Nicht nur die Semi-Pros. Wie alle Semis (ausser entsprechende Anhänger) haben sie das Verbohrungsproblem. Nehmt beispielsweise folgendes Rattendeck. Ich finde es wirklich gut – aber es ist nicht durchdacht, auch wenn es so aussieht. Ausserdem würde niemand, der vier Bayou hat, die in einem Rattendeck verbraten, oder?

Rattendeck

Weitere Links zum Thema:

Embracing The Chaos – Strategy, Tactics, and Society (Sheldon Menery)

The Kitchen Table #237 – Why Some Tournament Players Don’t Get it
(Abe Sargent)

The Long Winding Road – Remembrances and the Competetive Path

Articlefinder: Anthony Alongi

7 Kommentare

  1. Marc O. aus E. meint:

    Wow, sehr schöner Artikel… der hätte so auch auf MU stehen können 🙂
    Ich finde die Sache mit den verbotenen Sachen auch ziemlich blöd, andauernd baue ich meine Decks um weil jemand sagt „das ist aber viel zu stark“, „Ja ja, Burn Deck“ usw… Mittlerweile habe ich nur noch Schrömmeldecks die nicht gewinnen können. Mimimi… 🙂

    Na ja, mal sehen was das neue Jahr so alles bringt…

    MfG Marc O. aus E.

  2. Ich hasse Sexbomben meint:

    Offen gestanden verstehe ich nicht warum Casual wieder thematisiert wird. Ich hatte ja bereits meine Stellungnahme dazu abgeliefert und mit euch darüber im „Pub“ gesprochen. Dort hatte ich den Eindruck das meinem Kommentar durchaus Zustimmung entgegengebracht wurde.
    Nun sieht dies jedoch, nach meinem Verständnis, genau umgekehrt aus.
    Wieso laßt ihr euch von einigen Mitspielern dahingehend beeinflussen eure Decks so zu bauen wie sie es gerne hätten??
    Baut doch eure Decks so wie ihr es wollt und womit ihr auch euren Spass habt!!!
    Ich glaube behaupten zu können Decks gebaut zu haben die durchaus stark (bei den Gegner nicht sonderlich beliebt ) und Decks mein eigen zu nennen die erschreckend schwach (bei dem Mitspieler nicht sonderlich beliebt) sind.
    Warum ist es nicht möglich die Menschen so zu akzeptieren wie sie sind?
    Warum wird jeder Mensch der Magic als sein Hobby betrachtet, es Semi-Professionel betreibt oder gar als Profi in der ganzen Welt herumreist in irgendeine Schublade gesteckt?
    Ich für meinen Teil möchte von niemanden in irgendeine Schublade gesteckt werden. Ihr vielleicht?
    Viel schöner fände ich es von allen Gegnern und Mitspielern respektiert und akzeptiert zu werden.
    Denn erst durch ein gepflegtes miteinander ist es möglich, speziell im Pub, eine gute Atmosphäre und Spass an seiner Leidenschaft „Magic zu spielen“ aufzubauen und zu erhalten. Hierfür sollte nicht nur, sondern muss sogar jeder seinen Beitrag leisten.

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes Magicjahr 2010.

    Bin ich jetzt Timmy, Johnny oder doch Spike??
    Nee Leute, Peter ist mein Name. Der bin ich und hoffe bleibe es auch.

  3. atog28 meint:

    Von mir aus kann Casual nicht oft genug thematisiert werden; ich brauche zwar keinen Grund für oder gegen ein Thema, aber die versprochene Aufarbeitung des Kommentars aus Oktober wollte ich jetzt eben „nachholen“.

    Wieso laßt ihr euch von einigen Mitspielern dahingehend beeinflussen eure Decks so zu bauen wie sie es gerne hätten??

    Ich mache das, weil ich mit den Mitspielern auch weiter spielen will. Wie du weisst, bauen wir auch Decks nach eigener Vorstellung, aber bestimmte Grenzen werden dabei trotzdem nicht überschritten. Immer schreit mal jemand, dass man mit „normalen Decks hier nicht mehr spielen“ kann, aber in Wahrheit haben wir die wirklich kranken Sachen stillschweigend unterdrückt. Das Einzige, worüber wir mal geredet haben, war Armageddon. Würde Eric noch spielen, würden wir vermutlich auch über Naked Singularity, Stasis, Winter Orb oder Ritual of Subdual sprechen, aber niemand greift in unserer Gruppe grossflächig die Manabasis an. Vielleicht wird sich das auch wieder mal ändern, aber derzeit spielt das einfach niemand (und käme wohl auch nicht auf die Idee). Die von dir festgestellte Toleranz haben wir – und die ist wohl auch für eine beständige Casualgruppe notwendig.

    Das mit den Schubladen tut mir leid, aber es ist eine menschliche Reaktion auf die Komplexität von Strukturen, Dinge vereinfachend zusammenzufassen. Disclaimer gab’s ja am Anfang. 😉

    Presenting… Bronze Bombshell! ^^

  4. Mercurius meint:

    Ah, die Diskussion um Manadenial darf ich demnächst auch führen. Es gibst in unserer aus fünf Spielern bestehenden EDH Runde DREI fünffarbige Decks, welche wenig bis gar keine Basic Lands spielen. Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass ich so ziemlich der einzige bin, der Board Sweeper spielt, und die Spiele dementsprechend lange gestallt werden. Hier bin ich der Meinung, dass Manadenial in Form von Non-Basic Hate angebracht ist, einfach um die Leute mal ein bisschen aufzurütteln. Es gibt nichts ermüdenderes, als auf ein Feld von dutzenden 5/5ern oder noch größeren Viechern zu starren, die alleine nur deshalb nicht Chaos und Zerstörung sähen, weil sonst der dazugehörige Spieler durch die Gegenangriffe sterben würde.

  5. Boneshredder meint:

    Wenn Du zuläßt, daß zu fünft Free-for-all gespielt wird statt Pentagramm, bistu auch ein bischen selber schuld, wenn jeder bloß mit Monstern rumstallt. Zu arges Mass Mana Denial (= Geddon) ist jedenfalls ein MP-no-go für entweder ganz verzweifelte Leute oder solche, die nicht ausreichend Hirn haben, um zu sehen, daß sie damit auf Kosten aller anderen den Egozocker raushängen lassen.

  6. Hippy meint:

    Ich glaube ein großer Unterschied zwischen Turnier- und Casual Spielern ist wichtig und noch nicht so beleuchtet worden. Ich denke Casual Spieler wollen eine möglichst große Vielfalt an Decks haben, mit denen sie potentiell spielen können (Ich habe auch immer eine ganze Tasche voll mit und spiele trotz Deckwechsels nach jedem Spiel im Schnitt etwa 20 Decks). Dafür nehmen sie in Kauf auch schlechtere Varianten von Karten zu spielen, als die Karten, die die beste Alternative sind. Aus verschiedenen Gründen. Einmal um zum Beispiel Themendecks „rein“ zu halten wie den „Zorn-Gottes-Riesen“ anstatt eines echten zu spielen. Oder weil die Karten einfach zu teuer sind, um sie in jedes Deck zu stecken. Ich habe zumindest kein Geld meine derzeit 100 mehr oder weniger funktionierenden Decks auch nur mit vernünftigen Ländern (Fetch, Dual, Maze ….) auszustatten. Deswegen werden auch, wenn überhaupt, auch normale Sprüche durch andere ersetzt. Statt sagen wir mal 4x Zorn für runde 20 Euro werden dann halt vier Katastrophen für 2-3 Euro gespielt. Deshalb kommen die meisten casual decks auch nicht mit Stacdart Turnier Kollegen klar. Ach, und was sind schon Casual decks, sehr viele davon gespielten sind doch auch schon mal in irgendeiner Form auch Turnier gespielt worden (eternal slide, Merfolk und was sonst noch so auf unserem Tisch auftaucht.)
    Abschließend würde ich vorschlagen, nicht die Spieler sondern die Decks als „kategoriewürdig“ einzustufen. Es ging ja nicht um die Fähigkeit Turniere zu spielen, das ist dann wieder ein anderes Thema…
    Frohes Neues, Hippy…

  7. Ich hasse Sexbomben meint:

    Halleluja!!!!
    Jetzt geht endlich eine richtig schöne Diskussion los.
    Natürlich läßt sich jeder Mensch von anderen Menschen beeinflussen. Dies kann jedoch gut bzw. schlecht sein. Wenn Mark jedoch nur noch Schrömmeldecks baut damit er vor seinen Mitspielern seine Ruhe hat, fände ich dies schon bedenklich.
    Ja, ja, ich weiß. Diese Bemerkung von ihm war nicht wirklich ernst gemeint. Verbiegen sollte man sich deshalb trotzdem nicht lassen.
    Ich für meinen Teil mag wirklich jeden von euch und zwar so wie er ist. Ich möchte mit Hippy, Ahhhtögchen und wie sie alle heißen diesem Hobby frönen und ein paar schönen und angenehme Stunden verbringen. Vollkommen egal was für Decks derjenige gerade spielen möchte.

    Euer Presenting Peter

    P.S: Sven, mit deinem Kommentar sprichst du mir aus dem Herzen. Ik könnt‘ dir knutschen, wenn du Svenja heißen würdest. Na, hast du jetzt Glück oder Pech gehabt??

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