Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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What does MDCH stand for?

atog28

Am Wochenende war es wieder soweit: Magic stand auf dem Plan. Ein wichtiges Event am Samstag, dass für das kommende Event (Link) vorbereiten sollte, kündigte sich an. Bei der Tribal-Liga geht es darum, mit einem speziell vorbereiteten Deck anzutreten – einem Tribal-Deck. Ich dachte, dafür bräuchte ich nicht grossartig irgendwas zu ändern, schliesslich fielen mir auf Anhieb mehrere Decks ein, die sich eignen könnten. Das Ninja-Deck, Treefolks oder Feen. Von Goblins oder Elfen halte ich ebensowenig wie Uwe. Diese Tribes wären verpönt. Ansonsten aber war alles spielbar, hauptsache, man würde es auf 60 Karten und 20 Karten eines Kreaturtyps (inklusive Changeling) schaffen.

Aus gegebenem Anlass erst mal ein Hinweis in eigener Sache: die „Weiter lesen“ Buttons, die ihr an dieser Stelle bisher gesehen habt, sehen neuerdings etwas anders aus, also lasst euch davon nicht abhalten.

Ohne grössere Vorbereitung plante ich, das NinjaZ!-Deck zu spielen und freute mich schon morgens darauf, mit Mothdust Changeling Unruhe zu stiften. Aber leider hatte mir Headjudge Uwe einen Strich durch diesen Plan gemacht. Nur 16 Ninjas (was ohnehin der maximalen Menge ohne Changelings entsprechen würde, wenn man sich auf blau beschränkt) sind eben keine 20 Ninjas, und genügend Changelings zum Ausstopfen hatte ich nicht dabei. Schade also für die Ninjas.

Zum Glück spiele ich MdCh (die Abkürzung für „Mothdust Changeling“) in mehreren Decks. Also kamen noch die Rogues oder die Merfolks in Betracht. Treefolks spielten schon zwei – nichts ist langweiliger als einen Tribe zu spielen, den schon jemand anderes spielt. Mit Slivern und Allies wäre man – zumindest um 11.00h, als es pünktlich losging – aber alleine gewesen, was seltsam genug ist.

Die Rogues fand ich irgendwie „unfair“, aber die Merfolks sind es natürlich auch. MdCh ist eben unschlagbar. Anbei die Deckliste, für die, die noch nicht dabei waren, als ich das Deck noch im Standard spielte (aka „als ich noch Standard spielte“):

Runde 1 – Tayfun (R Elemental)
Ein früher Goblin Guide in Verbindung mit zu wenig Ländern bei mir sorgt für einen raschen Abfall meiner Lebenspunkte. Für meine Kreaturen hat er entsprechenden Burn wie Forked Bolt. Als ich Goblin Guide ausgestanden und mit einem Adepten geblockt bekomme, zeigt sich aber, dass meine ab und zu mal mit „draw a card“ ausgestatteten Karten das Spiel noch auf 3 Lebenspunkten gewinnen dürfen, da er zwei oder drei mal den passenden Burnspruch nicht bekommt, bevor die Grimoire Thief das Spiel technisch zu machen.

Im zweiten Spiel habe ich in Runde vier zwei Merrow Reejerey und zwei Lord of Atlantis auf den Tisch und kann für 10 angreifen. Der Lord-Draw ist gegen Mono-R schon immer akademisch gewesen.

1.0

Runde 2 – Daniel (R Elemental)
Daniel legt sein Deck etwas anders an, ansonsten kenne ich R Elemental ja schon. Ich wundere mich, dass ich keinen Elemental-Lord oder Nova Chaser gesehen habe, was sich auch bei Daniel nicht ändert.
Im ersten Spiel haue ich Daniel mit MdCh und Reejerej, während er mit Ashenmoor Gorger ohnehin nicht blockt und Hellspark Elemental auch nur selten dazu kommen. Nach einem zweiten Lord steigen MdCh und erster Reejerej in der Effizienz stärker als die roten „Burn“-Kreaturen.

Im zweiten Spiel findet Daniel einfach keine Kreaturen, ein Lightning Elemental ist das erste, aber anzugreifen war auch in diesem Spiel kein gewinnbringender Plan für die roten Elementals.

2.0

Runde 3 – Michaela Rogues UB
Der Trick bei Rogues ist Prowl. Wenn man sie von dieser Fähigkeit abschneidet, ist das Deck weniger unfair, da es ansonsten seine Sprüche einfach viel zu billig spielen kann. In einigen Blöcken werden wir auch darüber nur schmunzeln, wie man heute schon UB Madness milde belächeln kann. Aber trotzdem.
Im ersten Spiel lasse ich Michaela einen Angriff mit Nightshade Stinger (weil ich MdCh wohl erst eine Runde zu spät ziehe oder sie angefangen hat, was aufs gleiche rauskommt) und schon *plumps* habe ich eine Earwig Squad vor der Nase liegen. Durch ein offengelassenes Mutavault (was mich in der Boardentwicklung doch behindert) muss ich das vom Angriff abhalten, was auch nur darum klappen konnte, so meine Vermutung, da Michaela wohl kaum noch Pwowl-Karten zog. Jedenfalls komme ich ins Spiel ohne zuvor zu sterben.

Im zweiten Spiel kommen die MdChs wieder ins Spiel, die mit Bannerets eine Angriffswelle auslösen, der Mana Leak und Nightshade Stinger nicht widerstehen.

3.0

Runde 4 – Uwe Rogue
Die monoschwarze Version, die Uwe pilotiert (memo to self: ich sollte ihm noch Nephilims mitbringen!) besiegen in der ersten Partie ein Adept mit Lordunterstützung und ein Mutavault in Tateinheit mit einem Psionic Blast.

Im zweiten Spiel bleibe ich bei einem Island stehen, was vier MdChs auf dem Tisch erzeugt, aber keinen Lord of Atlantis hinterherschicken kann. Trotzdem wehre ich mich noch mit Unsummons, aber ich gebe das Spiel schliesslich ab.

Das dritte Spiel ist hingegen wieder eher wie das erste. Dieses Mal setzt Uwe aber nicht so viele Rogues entgegen, so dass ich keinen Pwowl zuzulassen brauche.

4.0

Runde 5 – Jan-Niklas Eldrazi
Dass Jan mit den dicken Anihilator-Schweinen spielen wollte, hatte er schon eine Woche zuvor angekündigt. Herausgekommen ist ein rotgrünes Deck, welches er aber nicht so umsetzen konnte wie das von Thomas. Durch Awakening Zone ist es langsamer ausgelegt, aber einen Eldrazi in Runde sechs kann es sicherlich auch erzeugen.
Wenn es dazu kam, hatte ich ein Unsummon parat. Ansonsten dauerten die Spiele eben so lange, bis alle Spawn-Token besiegt waren.

5.0

Runde 6 – Bastian Treefolk GB
Von einem Schwarz-Splash im Treefolk-Deck bin ich nicht so überzeugt (auch die 6-Drops halte ich nicht für wirklich notwendig) aber dafür sehe ich viele schöne Bäume. Nachdem Bastian das Schnucken gewinnt lege ich im ersten Spiel drei Mothdust Changelings, die fliegend den Schaden machen müssen und der Rest der Bande bleibt am Boden. Leider zeige ich die Lordlose Version (der einzige Lord of Atlantis wird verholzt) und gegen Weatherseed Treefolks ist es schwierig mit 1-Toughness-Kreaturen – also ohne Pump jedenfalls. Das erste Spiel spiele ich vorsichtig, gewinne aber nur, weil es Bastian egal ist und er schliesslich eine spontane All-In-Attacke durchführt und im Gegenangriff genau tot ist. Es wäre ihm kein Problem gewesen, das langsamer und sicher zu gewinnen.

Im zweiten Spiel kommen Banneret, MdCh und Grimoire Thief gemeinsam. Ein blockendes Ebony Treefolk wird vor seiner Aufgabe auf die blaue Seite gezogen.

6.0

Lustig fand ich die Kommentare, die zeigen, dass sich die Leute mit der Strategie mehr beschäftigen. Folgende Fragen beispielsweise:
„Ist Grimoire Thief nicht eine Mühlkarte?“
„Warum spielst du Mühlkarten im Aggrodeck?“
„Spielst du auch Counterspells?“
Hach, das erinnert mich an die Fragen, die ich damals schon zu dem Deck bekommen habe. Aber es funktioniert.

Immer noch.

4 Kommentare

  1. Uwe Post meint:

    Märvolk führt in unserer Tribal-Liga, aber meine Rogues kommen gepimpt back for sweet revenge :-p

  2. atog28 meint:

    Also brauchst du auch keine Nephilims mehr? Eine gute Wahl.

  3. Rob Anybody meint:

    Da merkt man einfach den gewaltigen Erfahrungsunterscheid zwischen uns: Ich war in unserem ersten Spiel eigentlich davon überzeugt, es schnell beenden zu müssen – auch weil (zumindest in meiner Erinnerung) ein nachgezogener Lord die MdCh sofort tödlich gemacht hätte. So habe ich wohl einfach zu hektisch agiert.
    Egal, hat Spaß gemacht.

  4. Teardrop meint:

    MEEEEHRFOLK!

    Das Deck ist in einer Triballiga aber echt unfair, das gewinnt ja extended und vintage-events.

    Trotzdem schön, dass auch Du noch Spaß an dem Deck hast. Ich habe meins auch wieder zusammengeschraubt, jetzt auch noch mit Corallhelm Commander 😉

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