Pommes aus Huhn

Sozusagen „Coq de terre“ – Hühnchen mit Bodenhaltung.

Die rail&fresh-Geschichte vom letzten Eintrag ging weiter. Ich habe sowieso überlegt, dass in einem Blog auch eine längere Geschichte über mehrere Einträge hinweg erzählt werden muss. Also wer es nicht mehr wusste, ich hatte sehr seltsame Wertbons, die eigentlich verschleihern, dass es einen Euro kostet, ein Bahnhofsklo zu nutzen. Nicht, dass man etwas verlangen müsste, um sich das anzutun… es geht aber gleich sogar noch um Magic.

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Narzissmus, mit Selbstzweifeln

Ich war auf der Toilette im Hauptbahnhof in Düsseldorf. Wie auch bei einigen an Sanifair angeschlossenen Autobahnraststellen gibt es dort zum Einlass eine Schranke, die man mit einem Euro überwinden kann. Dafür erhält man einen Rail&Fresh Wertbon von 50 Cent. Auch wenn ihr in Berlin, Frankfurt oder München am Hauptbahnhof seid, könnt ihr diese Bons bekommen.

Den ersten Bon hatte ich schon bei einer Abfahrt zum Urlaub in London erhalten und nachdem ich nun einen zweiten bekommen habe wollte ich die endlich mal einlösen. Ich musste sowieso zwanzig Minuten auf den Anschluss warten.
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Magic Mittwoch – diesmal mit Commandern

Am Ende wollte sich wieder niemand an die Spiele erinnern können. Dabei haben wir zwischen acht und zwölf immerhin sieben Spiele zu viert machen können, alle im Two-Headed Giant. Michael hatte eingeladen und „was mit Commandern?“ in das Thema geschrieben. Und ich hatte das vergessen und in den Boxen, die ich dabei hatte, nur drei Decks dabei, die Commander-tauglich wären.
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Deutscher Spielepreis 2014 – meine Liste

Etwas abseits vom üblichen Thema bin ich auf die Abstimmung zum deutschen Spielepreis 2014 aufmerksam geworden, für die Fans einen Abstimmzettel ausfüllen können, der heutzutage natürlich ein HTML-Formular ist. Wer nur mit einem Kugelschreiber gross geworden ist, findet in den Spielemagazinen (im Hausbriefkasten) natürlich auch Postkarten. Sehen so ähnlich aus und funktionieren fast genauso.

Aber weg von den Formalitäten. Was sind meine Favoriten für den Deutschen Spielepreis 2014? Mein erstes „Deutscher Spielepreis 2014 – meine Liste“ weiterlesen

Legendary Atog #05: party, als wäre es 1995

Dieses Kapitel behandelt die 1995 erschienenen Sets Ice Age und Homelands, sowie einiges über Deckbau – im Wesentlichen ist es also das, was ich nicht mehr in den ohnehin schon langen vorherigen Teil einbinden wollte.

Geplant zu jedem Anfang des Monats werde ich ein Stückchen Erinnerung herausgreifen und das verbloggen. Dieses wird naturgemäss eine sehr persönliche Geschichte werden, da es meine Erinnerungen sind. Der Inhalt ist nur so gut, wie ich mich noch erinnern kann. Wenn in dieser Erinnerung andere Personen vorkommen, werde ich wie ihr es von mir gewohnt seid, nur die Vornamen aufschreiben. Diese Serie wird sich nicht an einer zeitlichen Reihenfolge orientieren und die Teile werden nicht aufeinander folgen. Die einzelnen Teile werden auch unterschiedlich gross.

Deckbau (für Casual natürlich)
Deckbau war 1995 sehr einfach. Uns ist damals aufgefallen, dass es einige Karten gab, die in jedem Deck gespielt wurden. Was gibt es besseres als Casting Cost „1“? Jeder Deckbau begann mit diesen Karten:

Sol Ring, Black Vise, Ivory Tower

Wir hielten uns natürlich an die geltende Restricted-List (und demnach durfte man diese Karten nur einmal spielen). Da es sich um Uncommons handelte (Antiquities hatte auch kein Rare-Sheet :-)), gab es sie oft genug und bei „nur einmal pro Deck“ waren also immer genug da, um sie auch wirklich in jedes Deck zu quetschen. Das war zunächst mal einfach nur langweilig. Aber dann kamen immer mehr „Evergreens“ hinzu. Demonic Tutor und Regrowth zum Beispiel, und später gab es noch andere Uncommons, die man einfach unendlich oft zu haben schien. Mit zunehmender Anzahl dieser immer gleichen Karten wurde der Raum für den thematischen Unterschied der Decks immer kleiner. Ein Goblin-Deck oder ein Merfolk-Deck unterschieden sich danach nur noch in wenigen Karten.

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