GP Paradise City 2008 -Primer-

Where the grass is green and the girls are pretty

Ein Mega-Blog-Eintrag. Hätte ich auch einen Artikel draus gemacht, aber meine Erfahrungen in der Richtung sind ja negativer Natur. Also editiere ich ‚Artikel‘ und verfasse ‚Blogs‘. Ist ja eh mein Tagebuch hier. Daher müsst ihr es auch ertragen, dass ich mische. *shuffle*

Wahrscheinlich passt wieder nicht alles in einen Eintrag, darum werden es mehrere Teile. Mehrere Teile, denen ich mehrere kreative Überschriften ausprobieren kann, neben dem Vorteil, dass ich schon mal etwas online schicken kann, während ich an den kommenden Teilen bastele. Denn zwei Wochen ohne Blog sind genug zuviel.

Um die Rundenbeschreibungen, bei denen ich mich ohnehin kaum noch an irgendwas erinnere, noch mit Leben zu füllen, packe ich auch gleich noch Eindrücke aus dem nahegelegenen Disneyland-Resort mit rein. Denn diese überschatten natürlich den GP Paris 2008, der mit seinen 1835, 1826 oder 1839 Spielern – es ist wie bei der Titanic, da wusste auch niemand wieviele genau dabei waren – imposant genug war.

Trotzdem schafften es nur 128 in die Rettungsboote, und ich darf vorweg nehmen – wir waren nicht dabei. Alle vier nicht. Natürlich waren noch mehr da, aber das ist ein Bericht der Dritten Klasse, wenn man so will. A pro pos „Klasse!“:

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2HG Hannover

Acht Runden ging dieses 2HG Champs, das als Sideevent der deutschen Meisterschaften in Hannover am 30.08. stattfand. Im siebten Match sassen wir am letzten Tisch und lachten uns kaputt. Ich habe Tränen gelacht, denn es war so klar. Der Spieler, der mir gegenübersass, beschwor in der ersten Runde den 1/1 schwarzweissen Mesel mit Lifelink. Wir legten unser Land und gaben wieder ab. Mein Gegenüber zog eine Karte und ich ermutigte ihn mit „Na klar, jetzt Zwiefalt der Gottheit drauf!“. Er guckte sich fragend um, ob es irgendwo einen Spiegel gab, aber in Realität existierte gar kein Spiegel – aber auch gar kein Zweifel. Natürlich spielte er das Zwiefalt der Gottheit auf die Gwyll und griff in der zweiten Runde mit einem 4/4er an. Lifelink.

Danny und ich konnten uns nicht mehr halten vor lachen! Natürlich hatten sie den Start, den man im Constructed beim PTQ niemals auch nur annähernd erreicht hätte. Der Start, bei dem man im Constructed schon argumentiert: was will der Gegner denn gegen 2nd turn 4/4 Lifelink machen? Und dann noch der Satz mit dem Spiegel… nein – nach den Runden und den Plays unserer Gegner wussten wir es einfach. „Worst Case becomes reality“, wir hätten uns doch „Murphy hat recht“ nennen sollen. „Habt ihr den Start schon einmal geschafft heute?“ frage ich ihn und er antwortet aufrichtig „Nein, bei Euch hat das zum ersten Mal geklappt!“. Wir lachen noch lauter …

In der letzten Runde bekamen wir das Bye, das uns auf einen 20. Platz hob, aber beginnen wir vielleicht lieber am Anfang.
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Wissen

Wenn ich morgens auf mtgpop.de checke, was es Neues gibt (mit Ausnahme von Couchmagic, da das erstens für mich nicht neu ist und zweitens seit Wochen mtgpop meinen RSS-Feed nicht mehr mag – die Techniker arbeiten daran), dann freue ich mich immer ganz besonders, wenn ich Artikel meiner Lieblingsautoren finde.

Jamie Wakefield schreibt leider ebensowenig wie John F. Rizzo, der noch mehr schrieb, während er noch im Fernverkehr tätig war… *denkpause* …daher wende ich mich aktuell anderen Autoren zu. Heute (bzw. gestern, wenn ihr das hier erst morgen lest) fand ich den zweiten Teil des Fischreports aus Hannover interessant, aber am meisten freute ich mich über den Judgeartikel von Riki Hayashi.

„The Riki Rules“ hatte dann auch eine Überraschung parat…
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Weltherrschaft

(Welt heute: Shards of Alara)

So so… da heisst man nun nicht mehr Weltenwanderer, sondern Planeswalker. Dazu hat Pischi schon was geschrieben, ich habe es ganz genau gelesen, nur weiss ich gerade nicht mehr wo …und dass er jetzt öfter bloggt als ich in letzter Zeit, stellt mir schon ein Armutszeugnis aus. Aber so ist das eben; wenn man die Weltherrschaft vorbereitet (so wie ich), dann hat man einfach nicht mehr so die Zeit für alles. Das klingt paradox, ist aber so.

Aktuell durften wir am Wochenende die Welt „Shards of Alara“ betreten, deren Scherben stilvoll mit „Fragmente“ übersetzt wurden. Ein Wort, bei dem ich immer an Überreste denke. Kommen wir daher direkt zu meinem Pool… äh… LOL.

Nein. Zu Shards of Alara habe ich schon so viele Wortwitze vorbereitet, dass ich Hunderte von Blogüberschriften im Voraus bekannt geben könnte. Dann aber bleibt mir, auch nach dem Zähneputzen, ein säuerliches Gefühl im Mund. Vielleicht werde ich diese Überschriften gar nicht brauchen…

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Auch ein schwarzes Loch hat mal klein angefangen…

So geil. Da hörte ich heute morgen im Tagesgespräch von WDR5 so eine Diskussion über diesen Teilchenbeschleuniger (memo to self: Apfeltaschen und Puddingbrezel beim Bäcker durch Mitnahme beschleunigen) und da sprechen sie von einem schwarzen Loch, dass ein Millionstel von einem Millionstel Gramm schwer ist – und der kritische Anrufer meint, auch ein schwarzes Loch habe mal klein angefangen.

MP3: Mod.: Sabine Brandi; Gast: Prof. Peter Mättig, Elementarteilchenphysiker Uni Wuppertal © WDR 2008; ca. bei Minute 11

Ich schmeiss mich weg und beisse in den Teppich vor lachen. Der Podcast ist wirklich gut, zieht es euch rein, so lange der noch auf dem Server liegt, da sind so einige Highlights dabei und ich frage mich nicht wirklich, wer die Zeit hat, morgens um 9.00h beim Radio anzurufen. Denn: Physikstudenten sind da ja noch nicht wach. 🙂

Im Rahmen der Aktion „Mehr Zeit für Atogs“ wurde nicht nur der sich ewig drehende Kreisel (was für eine Überleitung) im Extended gebannt (meine Gedanken hierzu sind im Vergleich zu anderen Dingen so elementar unwichtig, dass es mir nur diese Randnotiz wert wäre) sondern wurde heute auch von Euch akzeptiert, dass ich vier Drafts in einem Aufwasch präsentiere. Ich danke Euch für Euer Verständnis – vier, sicherlich eher länger ausfallende, Blogeinträge wären momentan einfach nicht drin. Darum lest ihr heute über vier Drafts „SSE“. Süd-süd-ost, obviously… irgendwann (nach derzeitiger Terminplanung kurz vor Weihnachten) komme ich vielleicht auch dazu, einen Reisebericht zu verfassen. Wie wir alle wissen, das leckerste an einem Turnierbericht.

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