43.000.000

Thema: Ideen für Lottogewinner.

Kurzer Einschub: witzig, dass Sebastian nach längerer Phase des Finger-davon-lassens nun wieder auf Couchmagic verlinkt. Ich wollte schon einen „Wir trauern Hanno nach“ Blog schreiben, denn langsam verstaubte der Schrein, den ich anbete um verlinkt zu werden; er trägt nun Sebastians Büste (die Sägespuren, die entstanden als ich Hanno ersetzen musste, sind noch zu sehen). Aber nun wird der Swiffer rausgeholt, eine Wolke feinsten Staubs aufgewirbelt und nun glänzt er wieder.

Ausgerechnet „first turn kill in standard“ wird verlinkt, eine Überschrift, die an Reisserischkeit ja wohl nicht übertroffen werden kann – und dass das verlinkt wird, war nie meine Absicht.

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First turn kill in Standard

Direkt neben der Beule wedelt der schmutziggraue Fuchsschwanz im Fahrtwind über die leicht gebogene Motorhaube, hüpft dem weit nach hinten gekippten Stern hinterher. In seinem Wirkungskreis ist das brilliantrot unter der Schicht von Staub und Wasserflecken noch erkennbar, der Rest ist so dunkel wie alles rechts und links der Autobahn, die nur von den müden Nebelscheinwerfern angeleuchtet wird. Ein Sattelzug saust vorbei und wirbelt feine Wassertröpfchen auf. Ich fange sie mit dem Ellenbogen.

Es ist verdammt schwül, sogar noch mitten in der Nacht. Ich drehe den Lautstärkeregler auf, dass das Bodenblech des Mercedes im Takt mitvibriert. Das neue, auf Cassette überspielte Album der Bates spielt das Becker Europa äussert unproblematisch ab und ich überlege, dass dieser Tango ein ziemlich cooler Tanz wäre, wenn man denn tanzen könnte. Irgendwie erinnert mich der Text an das Berlin der 20er Jahre. Langsam schweifen meine Gedanken ab.

Dann spüre ich einen Ruck. Die Automatik schaltet einen Gang zurück. Knapp unter 60? Sanft betätige ich das Fahrpedal um den Zeiger des Tachometers über die gelb schraffierte Zone zu bringen. Das Lied ist zu Ende, ich spule wieder zurück. Das AK Oberhausen nähert sich. Jetzt schon? Ich bin viel zu weit gefahren, so hatte sie es nicht beschrieben. Wie friedlich sie schläft. Ich werde sie nicht wecken.

Noch nicht.

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Ja liebe leute, ich spiele Magic.
Ich spiele dieses Spiel meist auf Turnieren, also mit normalerweise nicht weniger als 8 Mann im selben Zeitraum, wenn die meisten von ihnen um ausgelobte Preise kämpfen.
Ich kämpfe um solche Preise nicht – zu viel Stress würd‘ ich da sagen.
Ich spiele bei diesen ganzen Turnieren mit, weil mir das Spiel Spass macht. Ich spiele es fair und schummle nicht, wenn es um Sieg oder Niederlage geht. Und da geht es im Normalfall drum.
Der eine will seine GP Byes nicht verlieren oder welche bekommen, ein anderer strebt den Cut für die Nationals, eine Pro Tour oder die Worlds an, der nächste spielt sein erstes Turnier und dam wiederzum nächsten macht die Mischung daraus einfach Spass.
Ich wähle bei meinen Decks – egal ob constructed oder Limited – noch immer das Thema, mit dem ich Magic gelernt habe.
Mal etwas einfach ausgedrückt, heisst das:
„Kreaturen auf den Tisch und dem Gegner an den Kopf!“

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