MTG-Essen in der Villa Rü

Habe gerade mal nach „Villa Rü“ gegoogelt und das heutige Magicevent war an dritter Stelle. So viel zum Thema Public Relations.

Auf jeden Fall bin ich früher zu Hause als gedacht. Wobei dieser Satz impliziert, dass ich weg war – und genau, wer würde etwas anderes vermuten als die Villa Rü. Architektonisch aus der Zeit vor der Elektrifizierung wird dieses Haus inzwischen für verschiedene Aktivitäten genutzt. Greenpeace, Koreanischer Kulturverein, die eine oder andere Krabbelgruppe oder Yoga-Kurs. Und irgendwo dazwischen, das erste Essener Magic Turnier.

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Zweites Standard Turnier im Phoenixhort

Sisters of Mercy Temple of Love

Die Dämmerung verdichtete sich zur Dunkelheit, kurz zuvor nieselte es noch leicht. Die Luft ist schwer, ein schwarzes Auto schiesst über den Hügel, dahinter explodiert lautlos rotes Feuerwerk. Du rennst zum Schutz in den Phoenixhort und der schwarze Wind weht meinen Namen über das Land…

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Dülmen Standard 13.1.08

Nachdem das letzte Standardturnier eine ganze Zeit her ist… wenn ich durch meine Rating History blättere lande ich bei „Tobias Henke“ als meinem letzten Standard Gegner und das war bestimmt bei einem Regionals oder PTQ (Standard?). Dann gab es noch das Standard-Turnier im Phoenixhort, aber… naja, das zählt nicht. Schliesslich habe ich eine Einleitung epischer Breite zu verfassen.

Natürlich zählt es. Dort spielte ich mein CASUAL Riesen Deck mit einem 2-2 und in Dülmen wollte ich (nach einem Aufruf)
es eigentlich nicht bei einem Turnier diesen Ausmasses spielen. Aber letztlich war es zu kompliziert, sich die fehlenden zwei Karten zusammenzusuchen, die die anderen Vorschläge komplettiert hätten. Ihr kennt es sicherlich. Oder halt nicht.

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Ein Land… keep!

Ich hoffe, ihr habt die Weihnachtstage gut verbracht und habt nun Zeit, um euch wieder was von mir durchzulesen (wobei das mit dem Lesen ist – wie immer – optional, ich weiss es doch genau!). Diesmal geht es um die Geschichte von jemandem der auszog, um die Ein-Land-Hand zu halten.

Aber bevor ich euch mit Gruselgeschichten komme, zunächst etwas in eigener Sache.

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First turn kill in Standard

Direkt neben der Beule wedelt der schmutziggraue Fuchsschwanz im Fahrtwind über die leicht gebogene Motorhaube, hüpft dem weit nach hinten gekippten Stern hinterher. In seinem Wirkungskreis ist das brilliantrot unter der Schicht von Staub und Wasserflecken noch erkennbar, der Rest ist so dunkel wie alles rechts und links der Autobahn, die nur von den müden Nebelscheinwerfern angeleuchtet wird. Ein Sattelzug saust vorbei und wirbelt feine Wassertröpfchen auf. Ich fange sie mit dem Ellenbogen.

Es ist verdammt schwül, sogar noch mitten in der Nacht. Ich drehe den Lautstärkeregler auf, dass das Bodenblech des Mercedes im Takt mitvibriert. Das neue, auf Cassette überspielte Album der Bates spielt das Becker Europa äussert unproblematisch ab und ich überlege, dass dieser Tango ein ziemlich cooler Tanz wäre, wenn man denn tanzen könnte. Irgendwie erinnert mich der Text an das Berlin der 20er Jahre. Langsam schweifen meine Gedanken ab.

Dann spüre ich einen Ruck. Die Automatik schaltet einen Gang zurück. Knapp unter 60? Sanft betätige ich das Fahrpedal um den Zeiger des Tachometers über die gelb schraffierte Zone zu bringen. Das Lied ist zu Ende, ich spule wieder zurück. Das AK Oberhausen nähert sich. Jetzt schon? Ich bin viel zu weit gefahren, so hatte sie es nicht beschrieben. Wie friedlich sie schläft. Ich werde sie nicht wecken.

Noch nicht.

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