+++ MELF CASUAL +++

Wohin sind die vor wenigen Jahren noch allgegenwärtigen Limited-Reviews neuer Sets geflohen? Aktuell finde ich keine Artikelflut von mehrteiligen Serien über die Nutzbarmachung neuer Karten in aktuellen Drafts.
Schliesslich frage ich mich: hatte das vielleicht ebenso ein Ende, als ich das nicht mehr weiter verfolgte – gab es das vielleicht nur deshalb so ausführlich, weil ich es auf MU haben wollte. Hoffentlich liegt es nicht daran, sondern daran, dass ein Core Set nicht so wesentlich für die Limited-Umgebung ist, wie die „normalen“ Editionen.

Davon aber abgesehen, träume ich von einer Einstufung der M11-Karten für Casual. Da es, wenn sich schon keiner an eine Limited-Einstufung begibt, auch keine Casual-Reviews geben wird, muss ich mir die Gedanken wohl selbst machen.

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Spänish Eis

Na klar, eine Eisdiele auf Mallorca. Immer wieder mitfahren, jetzt noch einsteigen, es geht rund und, und, und Und jetzt eine Runde rückwärts ärts, ärts, ärts

Dass ich ein riesiges grünes Highlander gebaut habe, hatte ich glaube ich schon irgendwann mal erwähnt. Eigentlicher Auslöser war ein Artikel von Abe über sein 350, ein Deck mit 350 Karten, aber so viele werden auch schon unhandlich. Dennoch wollte ich mal wieder, auch um mich Ingos Decks etwas anzunähern, so ein Monster (Wiki) haben. Die oben verlinkte Deckliste ist schon nicht mehr aktuell, da ich noch ein Deck gleicher Hüllen auflösen konnte, um noch mehr Hüllen und damit noch mehr Karten spielen zu können (etwa 231 Karten). „Spänish Eis“ weiterlesen

Memory 2011

Eine meiner bisher unwiderlegten Überzeugungen ist, dass Magic ein Spiel ist, dass viele (alle?) Spiele in sich vereint. Was man alles aus Magickarten erzeugen kann und wo man seine Regeln beim Lernen anderer Spiele verwenden kann, ist immer wieder verblüffend. Regeltechnisch ist mir das bei Dominion aufgefallen. Wie viel einfacher wäre die Anleitung zu schreiben, wenn man die Magicregeln kennt. Für ein Familienspiel muss man ordentlich viele Beispiele anbringen (so wie es die Limited- und Unlimited-Versionen von Magic auch noch hatten) und Regeln auf den Karten erklären, aber in Wirklichkeit sind sie nahe an Magic.

Oder aber Memory. Man nehme ein Standarddeck und schon kann man damit Memory spielen (EDH-Decks werden nicht zur Nachahmung empfohlen). Mit einem speziell dafür ausgelegten Stoss von Karten lässt sich Set spielen (wenn ihr nicht wisst, was das ist, guckt bei PMTG in das Archiv von TobiH, den in diesem Spiel so schnell niemand schlägt). Und was man noch mit Magic spielen kann, das finde ich das allerschönste. Ihr werdet sehen. „Memory 2011“ weiterlesen

59 Sardinen und ein roter Hering

Als ich am letzten Samstag wieder mein Merfolk-Deck spielte, kam es zu einer Situation, in der ich erneut über die Bedeutung von Mühleffekten nachdachte. Damit wir die gleiche Basis bekommen, schildere ich zunächst die Spielsituation.

Ich spiele gegen UB Rogues mit den Schlössern der Loire (siehe für Deck- oder Turnierdetails meinen vorherigen Blogeintrag) und es ist das zweite Spiel. UB Rogues beginnt und legt ein getapptes Land, dass UB erzeugen kann. Ich spiele Island, Mothdust Changeling. Sie enttappt, legt Swamp und gibt ab. Ich spiele eine zweite Insel greife an. Sie zieht eine Karte, spielt nichts und gibt wieder ab. Ich spiele eine dritte Insel und Grimoire Thief. Am Ende des Zuges spielt sie Doom Blade auf den Grimoire Thief. Darauf antworte ich mit der Aktivierung des Mothdust Changelings und tappe den Grimoire Thief. Dieser entfernt zwei Doom Blades und ein Island. „59 Sardinen und ein roter Hering“ weiterlesen