What does MDCH stand for?

Am Wochenende war es wieder soweit: Magic stand auf dem Plan. Ein wichtiges Event am Samstag, dass für das kommende Event (Link) vorbereiten sollte, kündigte sich an. Bei der Tribal-Liga geht es darum, mit einem speziell vorbereiteten Deck anzutreten – einem Tribal-Deck. Ich dachte, dafür bräuchte ich nicht grossartig irgendwas zu ändern, schliesslich fielen mir auf Anhieb mehrere Decks ein, die sich eignen könnten. Das Ninja-Deck, Treefolks oder Feen. Von Goblins oder Elfen halte ich ebensowenig wie Uwe. Diese Tribes wären verpönt. Ansonsten aber war alles spielbar, hauptsache, man würde es auf 60 Karten und 20 Karten eines Kreaturtyps (inklusive Changeling) schaffen.

Aus gegebenem Anlass erst mal ein Hinweis in eigener Sache: die „Weiter lesen“ Buttons, die ihr an dieser Stelle bisher gesehen habt, sehen neuerdings etwas anders aus, also lasst euch davon nicht abhalten. „What does MDCH stand for?“ weiterlesen

Fort Boyard

Nachdem ich einigen schon mit Retro-TV gekommen bin, hier noch eine Unerinnerung (Vorinnerung oder wie auch immer das heisst, wenn man an etwas erinnert, dass noch nicht stattfand) an Fort Boyard. Wunschliste schreibt, dass die von mir 1990 als erste Abenteuer-Serie, die später im Stil von Dschungelcamp fortgeführt werden sollte, auffiel, nun von Kabel 1 wieder auf die Bildschirme gebracht wird. Ich vorinnere mich daran, die zu gucken oder aufzunehmen. Weitere Informationen gibt es in aller Ausführlichkeit auf der französischen Wikipedia-Seite. Die ist echt lang.
Und jetzt schluss mit den Kasematten!

National Qualifier of… Tokelau

Tokelau, das südseeische Inselparadies, dass während der Pro Tour Kuala Lumpur 2008 vergleichsweise mehr Aufmerksamkeit erregte als die Türkei beim Eurovision Song Contest 2010, bevor bekannt wurde, dass die mit „[TKL]“ abgekürzten Spieler eben nicht aus dem spärlich besiedelten Inselstaat, sondern doch aus der ebenfalls genannten Türkei stammten (wir berichteten), fiel mir wieder ein, als es um die Bedeutung von National Qualifiern geht. Ausserdem fand ich ein Buch in der Bücherei, dass sich mit dem Leben der Bewohner von Tokelau beschäftigt. Eine Mischung aus Dokumentation und Reisereport, die nur beinahe eine Urlaubslektüre wurde.

Wie schön wäre die Idee gewesen, dass bei einer Bevölkerung von knappen 1000 Personen immerhin 8 dabei wären, die sich regelmässig zum Magicspielen treffen. Etwas zu abgedreht, um realistisch zu sein. Ein National Qualifier in diesem Land wäre vermutlich kontraproduktiv, eine gewisse Zahl von Teilnehmern muss ein Meisterschaftsturnier schon aufweisen, um wirklich ernst genommen zu werden. Wenn sich die Nationals nicht von einem wöchentlichen Draft unterscheiden, und eventuell direkt mit einem Top 8 beginnen (bei dem die Schwester des Veranstalters einspringen muss – nennen wir sie der Einfachheit halber „Veronika„) dann ist es mit der Integrität von Nationals nicht weit her.

Aber dafür wäre es gemütlich. Man würde ein paar Kokusnüsse köpfen (und sei es nur, um die Vorurteile der nach einer Reportage zu erwartenden Touristen zu erfüllen) und die Karten im Sand sitzend oder liegend auf die der Feature-Area nachempfundene Holzschnitzerei knallen.

Nationals in Tokelau…

„National Qualifier of… Tokelau“ weiterlesen

Dr. Muffels Telebrause

[sic]

Ob nun bleihaltiger Superkraftstoff tatsächlich verboten wird, oder das derzeit heiss diskutierte Tempolimit für Fahrzeuge ohne Katalysator kommen wird: das ist mir gerade total egal. Ich gehe heute abend ins Kino, natürlich in den Film des grossartigen Comedians Otto Waalkes, dessen „…der Film“ gemischte Kritiken erhielt und ebensolche Unterhaltung verspricht.

Im Wirtschaftsteil der Zeitung steht auch nichts wirklich neues. Angesichts des im kommenden Jahr anstehenden Fünf-Jahres-Plans hat die DDR Westkredite von mehr als fünf Milliarden Mark aufgenommen. Vielleicht nennt man das irgendwann einmal Solidaritätsbeitrag. Ansonsten regiert das Sommerloch, kein Wunder, wenn Kohl am Bospurus ist. Angesichts der Parteispendenaffäre positioniert sich Rau als Kanzlerkandidat, der sicherlich auch von der verspäteten Warnung vor mit Glykol gepanschtem Wein profitiert.

Ich mag Otto. Zwar sagte er vor zwei Jahren, es ginge alles den Bach runter (und zu oft sind Kinofilme von Komikern ein Zeichen für ein nahendes Ende ihrer -zumindest Bühnen- Karriere), aber sein Manager braust im dunkelblauen Porsche durchs Land und ist per Autotelefon trotzdem immer erreichbar. Ganz runter kann der Bach noch nicht sein, sonst würde er statt unterwegs Termine durchzusprechen über die drei Mark für eine Packung Kippen nachdenken.

Loriot machte es in diesem Punkt nicht vor. Weder Manager noch Kinofilm, also nach meiner Theorie auch kein den Bach runtergehen zu erwarten. Ich muss jetzt los, „like ice in the sunshine“ quasi – der Film fängt gleich an.

Und da noch niemand Magic erfunden hat, kann ich leider nichts drüber schreiben.