Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Die Eifel ist kälter als der Tod

atog28

Ursprünglich zähle ich mich nicht zu den EDV-Laien – das überlasse ich lieber anderen. Aber was ich in letzter Zeit erlebe, geht auf keine Kuhhaut mehr. Da wollte ich gerade einen Blogeintrag speichern, da wird es vom Blogger abgelehnt – es fehlte ein Anführungszeichen in einem HTML-Tag. Konsequent wird dabei der ganze Text gelöscht.

Blogger: so geht es nicht!

Gestern suche ich nach einem Gesellschaftsspiel, dass ich vor einiger Zeit bei Bekannten spielte. Dabei geht es um Big Boss von Wolfgang Kramer. Was ist eigentlich aus der gleichlautenden RTL-Show geworden? Später…
Jedenfalls finde ich zwei Exemplare bei einem allgemein bekannten Auktionshaus, nur leider schon zu Liebhaberpreisen – aber egal, man könnte sich auch mal ein Acquire sichern, ein Spiel das ähnlich genug für meinen Zweck ist. Könnte – wenn das Passwort bei eBay funktionieren würde. Ich finde heraus: bei drei Accounts funzt es, bei zweien nicht.

eBay: so geht es nicht!

Zum Thema Magic – da gibt es nichts neues zu berichten. Der Grand Prix Amsterdam ist das letzte Mal, dass ich Pappkarten in der Hand hatte (wenn es sich dabei nicht gerade um Metaplankarten handelte) und auch die Karten vom Asian Draft Number Eleven (wir berichteten) verstauben langsam vor sich hin.

Immerhin gab mir diese Pause die Gelegenheit, einen Online-Draft zu spielen (den ohne einen Link niemand findet). Aber da verlor ich direkt wieder die Lust. Zweite Runde mit einem Monoblack – und der Gegner suspended Duskrider Falcon. Da könnte man glatt den Joystick in die Ecke werfen…

Viel interessanter gestaltete sich also die Woche in der Eifel. Dorthin, und zwar zu einem Ort, der 30km hinter dem Arsch der Welt liegt (Mehrheitsmeinung), verschlug es mich im Rahmen einer … eventuell treffenderweise als „Teamtraining“ zu deklarierenden Maßnahme. Dort gab es kein Internet, keinen Fernseher und kein Telefon. Erinnert mich an die Zeit, die ich bei der Telekom Kunde war…

Exkurs – da klingeln gerade um kurz vor Salesch zwei Gestalten an der Tür, und als ich öffne halten sie keinen Wachturm in der Hand, sondern lassen zwei Telekom-Ausweise baumeln. Bereits die zweite Frage ihrer Ja-Strasse darf ich mit einem klaren „Nein“ beantworten.
Ist das der neue Trend? Macht man kein Telefonmarketing mehr sondern kommt (Vorbild Vorwerk?) persönlich zum Kunden? Oder hat man dort auch Probleme mit dem Telefon?

Laisse tomber…

Die Gebirge waren snow-covered, aber kein rotes Mana weit und breit, als wir bei gefühlten -10 Grad eine einstündige Aussenübung in das Zentrum des Schneesturms verlegten.
Mund und Augen verbunden (Zentai-Kenner könnten diesem Aspekt Freude abgewinnen) stapften wir mit der Aufgabe, uns ohne zu gucken oder zu sprechen in eine der Gruppe insgesamt unbekannte Reihenfolge zu stellen. Die Kommunikation gestaltete sich also tastend oder klatschend. Hinterher waren wir, auch äusserlich, auf Pinguin-Rollen in Dokumentationsfilmen eingestellt.

A pro pos Filme – seitdem ich mich bei eBay nicht mehr anmelden darf (konsequenterweise kaufe ich auch nicht mit den anderen Accounts, das wäre zu einfach) habe ich den Schrottplatz der Filminnovation entdeckt. Bei Youtube stöbern macht fast mehr Spass als bei ebay.

In Übereinstimmung mit der These, dass für langweilige Güter mit möglichst einprägsamer Werbung geworben wird, fand der Autohersteller Honda mit dem Tetris-Werbespott eine hohe Einprägsamkeit bei der Zielgruppe, die schon vor Jahren einen Gameboy hatte. Oder Simpsons guckten…

Nachahmer fanden sich, die Tetris nachspielen wollen, zum einen mit dem Klavier (und sie sollte es lieber ohne versuchen). Immerhin gibt es auch Versionen mit Gitarre. Mehr Power bekommt es, wenn man eine ganze Rockband hat.

Auch schön die Low-Tech-Variante. Noch spannender: wenn man die richtige Karte dabei hat, um Tetris auf einem PIN-Terminal, wie man es von der Tanke kennt, zu spielen. Das macht Spass, da spielt man gerne auch eine Runde gegen den Tankwart – wer verliert, zahlt… oder so…

Zumindest heisst’s dann nicht „hab ich auch schon auf dem C=64 gespielt“ sondern „das hab ich schon auf dem PIN-Terminal gespielt“.

Immerhin, und damit komme ich nochmal zu Rainer Callmunds Moderationsaufgabe zurück, bestritten wir (d.h. die Gruppe die ich leitete) in der Eifel noch ein Planspiel mit ausreichendem Erfolg, dessen Titel ich allerdings vergeblich googelte – vielleicht kennt ja jemand „Lead Out“, das nur mit den Optionen „-cd -brenner“ sinnvolle Ergebnisse, aber dabei keinen Treffer zeigt.

Edgar Noske schrieb Die Eifel ist kälter als der Tod – und er hat recht.

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