Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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FNM 10.Mrz 2006 CD-Shop/Drachental

atog28

Nachdem ich wieder schnell noch irgendeine Quest in WOW erfüllen wollte, was mal wieder viel länger dauerte, als gedacht, blieb mir keine Zeit mehr, Deckgedanken in die Tat umzusetzen. Also schnell die alten Decks unter den Arm geklemmt und ab auf die Autobahn. Während des Staus, so der Plan, kann ich mir immer noch überlegen, was ich spielen wollte.
Aber kein Stau, nur ein Holländischer 308er Doka (die so gar keine Lobby haben, wenn man’s mit dem T2 vergleicht, dann bleibt der 308er wohl immer das Baustellenauto) mit verbeultem Nissan hintendrauf und so blieb noch Zeit für einen Fastfood-Snack an der Turbinenhalle, eine dieser Veranstaltungshallen, die ein Alternativprogramm zum FNM anbieten, das mich heute wegen der Doppelschicht nicht interessieren soll.

Im CD-Shop noch so eben als Achter angemeldet (die Plätze sind inzwischen begehrt, ich sollte nicht so viel Werbung machen) und das rote Deck von Dülmen rausgeholt. Immerhin hab ich’s ja am Mittwoch auch noch mal im Litfass pilotiert und es hat was gegen CoP: Red gemacht, sollte doch klappen.

Erste Runde gegen Julian, und nachdem er mir Mountains und Plains und einen Boros Guildmage präsentiert, bin ich etwas erstaunt. Julian hat bisher immer eher langsamere Decks gebaut und sich auf den letzten Platz aboniert. Jetzt hat er eine RDW-Variante mit weiss-splash und baut auf den gleichen Plan wie ich. Erstes Spiel verliert er und im zweiten ich, weil er halt mehr Lightning Helix zieht als ich Volcanic Hammer. Vom Flair her so wie die Testspiele gegen Martin am Sonntag, nur das die was schneller gingen. Das entscheidende Spiel kann mir, wenn ich mich recht erinnere, ein Genju noch gewinnen, dass nach zwei Faith’s Fetters auf irgendwelche Gobos und Lightning Helix sich doch mal traut, anzugreifen. Und siehe da, kein Helix mehr…

Zweite Runde gegen Felix, der das Heartbeat-Maga Deck spielt und im ersten Spiel kann ich dritte Runde Zo-Zu legen. Ich hab noch kein Spiel gegen Maga gewonnen, wenn ich Zo-Zu auf der Hand hatte, scheint essentiell zu sein. Das erste ist aber auch das einzige Spiel, dass ich gewinnen darf, denn in den beiden folgenden legt er die Kombo zu schnell und ich sehne mir einen Parallatic Feedback herbei, den mein Sideboard aber nicht vorsieht.

In der dritten Runde packt David das Elfen/Pump Deck aus, das er am 24.Februar schon gespielt hat und mein Versuch, eine Silhana Ledgewalker mit Moldervine Cloak zu racen scheitert mal wieder an top-deck Mountains. Von 5/5 Fliegern mit hohen Manakosten mal abgesehen gibt es auch nicht so viele Antworten auf die Ledgewalker/Cloak Kreatur, wenn man die eigenen Kreaturen behalten will.

Also schon wieder nur eine beschämende 1-2 Performance und keine FNM-Terminate für mich. Aber es bleibt ja noch die Hoffnung auf den Draft im Drachental, also ab auf die Bahn und dank schneller Runden bleibt sogar Zeit zur Parkplatzsuche.

Im Drachental sind 16 Drafter, ein Siebzehnter verzichtet, weil er sowieso nicht so lange Zeit hat um fünf Runden zu spielen und so kommen zwei normale (so acht Leute halt) Drafts zustande. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, das Zoo Deck zu draften, was Justin Vizaro auf Brainburst mal diskutiert hat. Es sieht schrottig aus, ist aber in der langsamen „ich-leg-erstmal-zwei-Signets“ Umgebung bestimmt ganz sinnvoll. Aber: ich hab’s vergessen. Also später mal ausprobieren…
Ein Firstpick Moldervine Cloak wird von einem Siege Wurm gefolgt, danach geht es lustig mit Golgari Rotwurm und Co weiter. Ein sechster Pick Last Gasp kann auch nicht weitergehen – dabei fällt mir ein, dass ich links zwei/drei gute Spieler hatte und rechts welche mit unbekanntem Skill, mein rechter Nachbar (Andi) eröffnet mir erst nach dem Draft, dass das sein erstes Mal war.
In Guildpact nehme ich mir vor, Gruul dazu zu nehmen, aber die Orzhov Picks sind dann nach einer Blind Hunter, die ich nicht genommen habe, noch so überwältigend (Pillory, Guildmage), dass ich sie einfach nehmen muss – und rot in die Tonne werfe.

Daraus entsteht dann folgender Haufen:

Sind das 40 Karten? Kann sein. Was ist das Problem an dem Deck? Bitte mach dir an dieser Stelle Notizen, nach den Spielbeschreibungen komme ich darauf zurück. Wobei die Spielbeschreibungen eher Laberei sind, ist nichts interessantes passiert, was ich mir hätte merken können.

Erstes Match ist gegen den Martin, der mir schon in Dülmen erzählt hat, letztens jeden Draft im Drachental gewonnen zu haben. Er hat also einen Ruf zu verlieren. Er spielt Toolbox, ein rot-blaues Deck mit Tricks und nur Michael (der zwischen uns sass) hat durch ein paar Hatepicks (Chronarch 12th pick) wohl schlimmeres verhindert. Wobei ich mich frage, warum ich nicht am Ende des ersten Boosters die Klumpen von rot und blau beachtet habe. Letztlich ist das alles an strategischem Lernstoff, den Martin mir aufgibt, denn mein Deck tut eben dieses und legt zu wenig Kreaturen.

Zweite Runde ist gegen einen der Spieler, die ich noch nicht kenne und seine Kartenauswahl war etwas sonderbar. Er legt dritte Runde einen Gate Hound und lässt mir genug Zeit, mit Savra, Rotwurm und Scatter the Seeds genug auf den Tisch zu bekommen. Das zweite Spiel entscheidet ein Siege Wurm mit Moldervine Cloak zu meinen Gunsten, obwohl ich mir ziemlich clumsy vorkomme – so soll man Moldervine Cloak nicht spielen. Hätte er in diesem Spiel „geracet“, d.h. Gegenangriffe gemacht statt herumzublocken, hätte das Spiel eventuell zu seinen Gunsten umschlagen können. 1-1
Nach dem Spiel tauschen wir seinen Gate Hound gegen eine Nightguard Patrol aus dem Sideboard und entsorgen auch das Conclave’s Blessing. Irgendwas müssen diese Karten haben, dass viele die so gerne kombinieren.

Dritte Runde sollte ich wieder verlieren, diesmal gegen Detlev. Er ist eigentlich ein mittelmässiger Spieler (verzeih mir Detlev, aber im letzten Spiel gegen Uwe hast du die Option auf den dritten Platz verfallen lassen) aber ein hervorragender Drafter. Oder er hatte das Glück, am anderen Ende unseres Tisches zu sitzen und jetzt wusste ich nicht mehr nur, wo die ganzen Bomben waren, sondern auch, wo der Frosch das Dynamit versteckt. Detlevs Deck besteht nur aus Bomben – Golgari und Selesnya Guildmage, Living Inferno, dazu noch etwas Spot-Removal, ich hab’s schon verdrängt. Ausserdem wären die Spielbeschreibungen eher so wie wenn man mit ’ner Flasche Wasser eine Feuersbrunst löschen will. 1-2

Vierte Runde geht’s gegen Jörg und am Nachbartisch flucht Uwe, dass Detlev so wahnsinnig viele Spoiler gedraftet haben kann. Gegen Jörg habe ich endlich mal Glück, anders kann ich ja nicht gewinnen, und kann mit dem Rolling Spoil ein Izzet Boilerworks zerstören, was seinen Boros-Izzet Plan etwas reduziert. Er legt viele Flieger, und mir fällt ein – Flieger, dagegen hatte ich ja gar nix. Bei mir kommen also nur dicke dumme Viecher und greifen an und dürfen ihn racen. 2-2

Nun zum Problem des Decks. Selbst wenn man die Saproling-Token als Kreaturen zählt, kann das Deck nur 14 Männchen machen. Manche mehrmals, aber manche auch nur zu ungünstigen Konditionen. Der Euthanist kann viel weniger, wenn man ihn einfach als Grey Ogre spielen muss. Siege Wurm kommt halt gar nicht erst in der Erzählung vor, wenn es keine Convoke-Kreaturen gibt, die ihn ins Märchen bringen. Es war einmal ein Siege Wurm, der blieb die ganze Zeit auf der Hand… Super Sache! Savra und Rotwurm sind nice, aber da ist einfach nichts zu opfern!
Zum Ulasht-Splash stehe ich aber weiterhin. Auch wenn es wieder der Splash auf Basis der Signets war, das Vieh ist einfach Removal und im Limited mit der Jitte vergleichbar. Leider auch Kreaturenabhängig, das heisst, bei mir wieder mal nicht so gut.

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