Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Kongruente Hochbetten

atog28

Es tut mir sehr leid, dass ich in letzter Zeit nicht mehr so viel Zeit zum Bloggen einplane, aber da sind eben auch noch andere Sachen zu erledigen. Einige davon haben mit heftiger Sonneneinstrahlung zu tun und es ist einfach fantastisches Wetter draussen.

Sehe ich jedenfalls von meinem Fenster aus…

So. Heute geht es nicht um Magic, ausser vielleicht bei der Zehn-Euro-Geschichte.

Die Zehn-Euro-Geschichte

Eventuell habt ihr schon mal bei Magickartenmarkt (oder TCG-Scout) die eine oder andere Karte gekauft.

Wobei, da ich mir gerade TCG Scout ansehe, fällt mir auf, dass die Bilder, die hier die Spiele darstellen sollen, einem Update des MKM zum Opfer gefallen sind, das verhindern soll, dass Bilddateien fremdverwendet werden. Für TCG-Scout gibt es da scheinbar keine Ausnahme. Schade.

Aber das ist gar nicht mein Thema. Wenn wir über schlechte Webseiten reden wollen, könnten wir auch nach dem Moto X suchen und versuchen, die deutsche Seite von Motorola zu überreden, auf die amerikanische Version umzustellen. Warum das nur mit Javascript, eventuell auch noch mit Flash, möglich ist, ist mir schleiherhaft.

Zum Thema…

Wenn man eine Karte von einem neuen Anbieter kaufen will, dann gibt es einen Schutzmechanismus (lassen wir die Anführungszeichen einfach mal weg), sodass ab einem bestimmten Betrag nur versicherter Versand auswählbar ist. Ich kann aber nicht weglassen, dass es mir nicht logisch erschliesst, warum nach zehn Einschreiben die Situation eine andere sein sollte. Aber lassen wir auch diesen offenen Punkt beiseite. Es ist nun mal so, dass es da diese Grenze gibt.

Der Text für diesen Hinweis ist:

Deshalb ist ein Versand ohne Sendungsverfolgung nur bis zu einem Wert von 10 € möglich.

Wie sich experimentell, beispielsweise bei Mutavault, feststellen lässt, stimmt dieser Text nicht. Der Versand ist nur bis zu einem Wert von 9,99 EUR ohne Sendungsverfolgung möglich. Oder anders gesagt: ab einem Wert von 10 EUR ist der Versand nur mit Sendungsverfolgung möglich.

Ja, der Unterschied ist ein Eurocent, und irgendwo muss eine Grenze sein. Das heisst aber nicht, dass man die Beschreibung dafür falsch lassen kann, denn gerade neue Verkäufer tendieren dazu, weniger Erfahrungen zu haben und damit auf die korrekten Beschreibungen angewiesen zu sein.

Ich schrieb daher an den MKM-Support. Relativ schnell bekam ich eine Antwort und überlasse euch das als Zitat, weil mir dazu die Worte fehlen.

Hallo,

Das hängt von dem Verkäufer ab. Normalerweise diese 10 Euro Grenze is für neue Verkäufer. [sic!]

MfG,

Francisco Fernandez
MKM Customer Service
Sammelkartenmarkt Ltd. & Co. KG
Schwedenstr. 9, 13359 Berlin, Germany

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Please include the message HISTORY in your reply!
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atog28 schrieb:
Hallo,

bei noch nicht als zuverlässig markierten Verkäufern findet sich der
Text „Deshalb ist ein Versand ohne Sendungsverfolgung nur bis zu einem
Wert von 10 € möglich.“
>
Das stimmt aber nicht, weil bei einem Wert von 10 EUR bereits Versand
mit Sendungsverfolgung das Minimum darstellt. Bitte Dokumentation und
Realität einander anpassen.

Schöne Grüsse,
Marcus (atog28)

Quintessenz ist: als neuer Verkäufer nur für 9,99 EUR einstellen. Zehn Euro ist doof.

Wer zu Höherem berufen ist, braucht unbedingt ein Hochbett.

Kongruente Hochbetten

Wenn ihr auf der Suche nach einem Hochbett seid, vielleicht zum selbst drin schlafen oder aber auch für die Kinder, dann könnte euch dieser Abschnitt interessieren. Auch wenn ich nicht geklärt habe, wie es dazu kommen kann. Es gibt Hochbetten im Internet, die von verschiedenen Anbietern sind, aber – bis auf ein fehlendes Kind und eine horizontale Spiegelung – identisch präsentiert werden. Teppich, Kommode, Wandschmuck (mit MS Paint) – alles sieht gleich aus.

Glaubt ihr nicht? Hier sind die Bilder:
Bambino (von Allnatura) (mit Kind)
Montreux (von Home24) (Zweites Bild, ohne Kind)

Auch die technischen Daten sind identisch. Wie es dazu kommen kann, wie gesagt, dazu kann ich nichts beitragen. Wenn ihr das Rätsel der spiegelbildlichen Hochbetten aufklären könnt, dann freue ich mich über einen entsprechenden Kommentar.

As slow as possible

Zu Ehren John Cage gibt es in Halberstadt in einem sehr alten Gebäude ja folgende Geschichte, dass auf einer Orgel ein Lied so langsam gespielt wird, dass es erst nach 629 Jahren abgeschlossen sein wird. Die einzelnen Töne werden dabei über mehrere Dutzend Wochen gehalten, wofür wohl extra eine Orgel gebaut wurde, die eine ersetzt hat, die 629 Jahre gehalten hat.

Ich finde das sehr luxeriös, sich eine Orgel zu halten, um nur ein Lied darauf zu spielen. Es ist an der Grenze zur Verschwendung, aber das Experiment wird zeigen, ob das Feedback auf die Spieldauer des Liedes, welches in astronomischen Maßstäben gemessen nur einen Moment ausmacht, positiv sein wird, ob man am Ende noch „da capo“ rufen wird.

Das Projekt beweist aber eins deutlich. Es wäre möglich, die Orgel zu bauen, während das Stück bereits gespielt wird. Viele Töne werden erst zu einem späteren Zeitpunkt benötigt, sodass der Betrieb der Orgel während der Entwicklung problemlos möglich sein sollte.

Anders gesagt: entweder, dein Projekt ist erfolgreich…

oder Kunst.

Cool auch, dass man den aktuellen Ton hören kann und es Jahrestafeln gibt. Bei aller Liebe, aber die Tafel für 2640 finde ich sehr komisch. Wer wird dann noch verstehen, was „www.as-fast-slow-as-possible.de“ heissen soll?

3 Kommentare

  1. Capt. Schnitzel meint:

    Die angeschnittene Hochbett-Situation gestaltet sich (das weiß ich aus aktueller Grafiker-Berufserfahrung) höchstwahrscheinlich folgendermaßen: Großhändler oder Hersteller A verkauft Kinderhochbett B an die (Online-)Händler X und Y. Als Hersteller oder Großhändler stellt er X und Y Bilddaten und/oder sonstige Grafikdaten und Werbematerialien zur Verfügung. Da A seinen Verkaufspreis günstiger gestaltet als B, was B eventuell weiß, erfindet B eine Eigenmarke (oder er hat vielleicht schon eine) und verändert Logo, Verpackung und Produktfotos.

    Den tatsächlichen Hersteller des Hochbettes herauszufinden wird schwierig und ist vermutlich am ehesten via der Nummer des FSC-Siegels, falls vorhanden (Betriebe mit Zertifikat der Forest Stewartship Council haben eine identifizierbare Nummer neben dem FSC-Logo) oder dem Herstellungsort möglich. Im vorliegenden Beispiel ist es mindestens unwahrscheinlich, dass das italienische Kind oder die schweizer Stadt mit Jazzfestival etwas mit der tatsächlichen Produktion zu tun haben. Aside: Bei ALLnatura dachte ich zunächst, es handele sich um die dm-nahe ALnatura Produktions- und Handels GmbH.

    So, genug geschwafelt…

  2. Mario Haßler meint:

    Ich denke, dass es so ist, wie Capt. Schnitzel schreibt, wobei noch dazu kommt, dass das eine Bett aus Kiefernholz ist und das andere aus MDF-Platten. Bedeutet: Hersteller A benutzt die gleichen Säge-Schablonen für verschiedene Materialien, hat aber nicht von jeder Variante X Fotos gemacht. Also ein Foto retuschiert (Holzlook hinzufügen oder entfernen, Bild spiegeln), schon hat man zwei.

    Interessant wäre es zu wissen, ob er die dazu erforderlichen Bildrechte hat — da gibt es nämlich krasse juristische Fallstricke.

  3. Mario Haßler meint:

    Ach, zu der Orgel wollte ich auch was schreiben: Die Idee, die Töne bei der Orgel erst dann einzubauen, wenn sie benötigt werden, finde ich genial. Allerdings: Es stimmt ja gar nicht, dass auf dem Instrument nur ein Stück gespielt wird. Es wird bloß nicht mehr als ein Stück gleichzeitig gespielt, aber das ist ja meistens so. Wenn die 629 Jahre um sind, kann man durchaus etwas anderes spielen. Vielleicht mal ein Lied, das nur 100 Jahre dauert?

    Ich überlege, eine Metalltafel zu meinem 500. Todestag zu stiften, bin aber nicht sicher, welches Jahr ich nehmen soll.

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