Blog über Magic: the Gathering und Brettspiele

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Nom, nom, nom

atog28

Ich hoffe, ihr seid alle gut in den April gekommen. Auch ohne Aprilscherze meinerseits. Das lag leider nicht an fehlenden Ideen (dazu gleich mehr) sondern nur daran, dass ich in den letzten Wochen keine Zeit für eine Vorbereitung gehabt habe. Und bevor ich sowas schlecht mache, mache ich es lieber gar nicht.

Die vorhandenen Aprilscherze habe ich noch nicht alle gesichtet, aber wenn ihr denkt, dass es beim goyf doch einen Scherz in Form von keinen Updates im Feed gab; nein, das war kein Scherz, das war „table crashed“.

Beim Mutterschiff (das meint die Daily MTG Seite von Wizards of the Coast) gab es einen Design-Artikel von MaRo, bei dem ich direkt von Anfang an davon ausging, es sei ein Aprilscherz. Eine Unglued-Karte war Card of the Day und die Flaggen- Insult- Geschichte-Headjudge-Gedöns war sowohl lustiger als das wie auch als Aprilscherz deutlicher zu erkennen. Vermutlich wäre meine Idee einfach so viel besser gewesen… 🙂
Oder auch nicht.


Ich habe mich zur Abwechslung mal wieder mit meinen Casual-Decks beschäftigt und ein paar Ideen umgesetzt, die ich immer mal machen wollte, und wofür mir am Ende die Cardsleeves gefehlt hatten. Zwei Displays mit Sleeves später sind nun erschreckend viele neue Decks entstanden, die ich vor ihrer genauen Inspektion erst mal etwas spielen will. Dann stelle ich sie euch vor. Das erspart uns, nutzlose Dinge zu besprechen.

Wenn dann nichts folgt, wisst ihr auch bescheid.

Magickartenmarktpreise

Nicht, was du jetzt denkst. Gestern gab es eine „Neue Kategorie“ bei Kollege konko. Vom nichtssagenden Titel abgesehen empfehle ich es Casual-Spielern zur Lektüre, wie man um eine schlechte Karte ein Deck herum bauen will.

Wobei ich erst auch wieder mit der „Aprilscherz“-Brille an die Sache ‚ranging und bei Kaervek’s Spite an alles Mögliche dachte, aber nicht an eine schlechte Karte. Das kam mir so vor, als wollte der mich veralbern… und ein Casualdeck um schlechte Rares wie Masticore bauen. Schliesslich wurde die Karte früher aktiv in Turnierumgebungen in Erwägung gezogen und ab und zu gespielt.

Bei genauerer Betrachtung fiel mir dann aber auch auf, dass man Erhnam Djinn gespielt hat, als es noch keinen Leatherback Baloth gab. Direct Damage (oder „Reach“) gab es in Schwarz vorher eben nicht so effizient um das Spiel auch gegen Schutzkreise (Greater Realm of Preservation) beenden zu können.

Also ich stimme nicht ganz überein, dass es sich dabei um eine der schlechtesten Karten handelt, denn sie kostet nur drei Mana und das macht sie schon spielbar. Da gibt es bestimmt nutzlosere Kandidaten, und das sage ich auch in Hinblick auf den Cube aus schlechten Rares, den ich für den kommenden Samstag zusammengestellt habe, denn wir spielen in Hochdahl dann „Cube of Extreme Potential„. Wundert mich allerdings, dass ich die Karte nicht drin habe.

Aber ich frage mich beispielsweise bei solchen Karten, ob die nicht noch schlechter sind: Rakdos the Defiler.

Für meinen Seelenfrieden muss ich das mal loswerden: das ist ein totaler Fail von Wizards. Denn es geht hier um den Gildenanführer und der ist so unspielbar geraten, dass es wirklich schwierig ist, damit mehr als einmal anzugreifen. Das finde ich ein schlimmeres Vergehen als Kaervek’s Spite, weil diese vergleichsweise fokkussiert eine bestimmte Funktion erfüllt, während Rakdos an so vielen Stellen nicht das macht, was man sich als (naiver) Casualspieler davon erhofft.

Abgesehen davon sind beide Karten inzwischen natürlich von besseren Alternativen abgelöst worden, wobei es ausser Dash Hopes und anderen Alternativen für ein mono-schwarzes Deck nichts verlässlicheres gibt, um sofort einen Lebenspunkteverlust auszulösen.

Also kein Fall für eine „Obsolete“-Funktion.

Makrofon

Bei meinem letzten Video zu WUBRG habe ich es auch selbst gemerkt: die Tonqualität war sehr schlecht. Ich bin etwas betroffen, dass sich das in den letzten zehn Jahren nicht verbessert hat. Im Vergleich zu anderen Screencasts und Let’s Plays bei Youtube denke ich aber, dass meine Soundqualität besser sein muss, damit man sich das auch antun kann.

Einige Stunden habe ich damit verbracht, Einstellungen zu testen und mehrere Headsets auszuprobieren. Am Ende kam immer wieder nur Müll auf dem PC an, und ich habe inzwischen auch die Soundkarte oder ihren Treiber im Verdacht, die Daten der Mikrofone nicht richtig anzunehmen. Hölle, am Ende hat mein Handy eine bessere Sprachqualität beim Aufnehmen von Videos.

Leider hat der Hersteller der Soundkarte (Realtek IIRC) zwar Updates für die Onboard-Lösung, aber die mehrere Hundert Megabyte grossen Treiber (für eine Soundkarte? rly?) laden sich mit maximal 100 kB/sec. vom taiwanesischen Server herunter und den einen oder anderen Abbruch gibt es zwischendurch auch. Das ist „Support“, wie man ihn nicht braucht. Der Mirror-Server in GB hat aber die gleiche Geschwindigkeit.

Daher kommt es leider momentan nicht zu weiteren WUBRG-Videos, obwohl ich da noch einiges erklären möchte.

Unverzagt wechselte ich von Audio zu Video und wollte die Bilder von meiner Kamera auf den PC laden. Gar nicht so einfach, wenn man das USB-Kabel nicht mehr findet. Leider hat die Kamera auch keinen (W)LAN-Anschluss. Einfach die SD-Karte rausnehmen und in den Kartenleser stecken? Gute Idee, aber ich habe nur einen Kartenleser für Mini-SD-Karten und in der Kamera ist noch eine normal grosse. Gibt es das, dass man im ganzen Haus keinen Kartenleser mehr findet?

Doch! Im Drucker ist einer und das Display zeigt auch die Bilder die da drauf sind (puh, diese schnelleren Karten sind schliesslich auch nicht immer kompatibel). Also braucht man doch nur den Drucker im Netzwerk aufzurufen und kann dann auf den Inhalt der Karte zugreifen?

Wie schon bei meiner Soundkarte macht auch der Drucker Dienst nach Vorschrift und lässt mich nicht auf die Speicherkarte zugreifen. Wäre ja auch zu einfach. Jedenfalls einfacher als ausdrucken und wieder einscannen. Nein, das habe ich nicht gemacht!

Müde, mehr durch diese Schikanen, als durch Lektüre, habe ich dann nur noch ein Firmwareupdate für den Router installiert, die NAS ins Internet gestellt und bin dann ins Bett gegangen. Soundkarte doof. Drucker auch doof. Morgen Kartenleser kaufen.

You make the f… card

Während meine Votierung für „wir machen ein Land“ in der Minderheit blieb, dürfen wir nun die Farbe aussuchen, die das Land Enchantment haben soll. Im heutigen Feature-Articles habe ich darum für „rot“ gestimmt. Nicht aus Trotz, sondern weil rot bekannt ist für seine tollen Verzauberungen. Dann können wir entweder eine 3-Mana-Version von „enchanted creature gets +2/+2“ machen oder eine sieben Mana Verzauberung, die zufälligerweise „top card of your library“ oder „random card from your hand“ enthält. Vielleicht sogar beides.

Am besten noch, wenn der Gegner irgendwas bestimmen darf.

Das wird toll.

Yay! Lasst uns eine rote Verzauberung machen.

MkM-Preise

Zurück zur neuen Kategorie und zu der Frage, die mich eigentlich beschäftigt.

Was sind „MkM-Preise“?

Bei tribal flames im Blog findet man diesen Absatz:

// Mana (21 Karten)
4 Isolated Chapel (8,00 € * 4)
4 Tainted Field (0,90 € * 4)
2 Tomb of Urami (0,20 € * 2)
11 Swamp

// Combo (8 Karten)
4 Kaervek’s Spite (0,25 € * 4)
4 Restore Balance (0,15 € * 4)

// Disruption (15 Karten)
2 Pox (2,00 € * 2)
4 Smallpox (0,10 € * 4)
3 Innocent Blood (0,80 € * 3)
3 Duress (0,10 € * 4)
3 Inquisition of Kozilek (6,50 € * 4)

// Kreaturen (16 Karten)
4 Ichorid (3,00 € * 4)
4 Gatekeeper of Malakir (0,40 € * 4)
4 Shriekmaw (0,20 € * 4)
4 Nihilith (0,20 € * 4)

Die Preise sind von magickartenmarkt.de
Das komplette Deck kostet 80,00€, ohne wenn und aber 😀

Beim letzten Mal, als er das gemacht hat, habe ich stichprobenartig nachgesehen, woher diese absoluten Zahlen kommen, denn jeder, der schon mal etwas auf magickartenmarkt.de (oder TCGScout) angeboten oder gekauft hat, wird bei der Ermittlung eines fairen Preises festgestellt haben, dass es nicht reicht, sich den günstigten Anbieter anzusehen.

Beim letzten Mal war das nämlich noch so, da waren die Preise immer der günstigste Anbieter, ohne wenn und aber.

Diesmal ist es anders und Isolated Chapel gibt es beispielsweise schon ab 7,00 EUR und einige Angebote im sinnvoll bestellbaren Bereich bei 7,50 EUR. Wobei man das ohne genauere Inspektion eben nicht genau sagen kann und darauf zielt meine Frage, was sind „MKM-Preise“. Was muss ich für ein Playset Tarmogoyfs bezahlen, wenn die ab 56,00 EUR gehandelt werden?

niedrigster Angebotspreis
Es gibt die Ansicht, dass man sich am niedrigsten Angebot orientieren soll. Dies höre ich ab und zu mal, wenn Karten „im richtigen Leben“ getauscht werden. Es gibt einige Punkte, die gegen diesen Preis sprechen.

    Verkäufer hat…

  • wenig Bewertungen
  • Sitz im Ausland
  • Karte in einer Fremdsprache (nicht-englisch)
  • privates Profil
  • kein vertrauenswürdig erscheinendes Profil (Daumen nach unten)
  • Karte mit schlechtem Zustand
  • keine weiteren interessanten Objekte im Angebot

Je nach Risikobereitschaft sind diese Punkte problematisch um den letztendlichen Kaufpreis festzulegen, denn ein gewerblicher Händler aus dem Inland mit gutem Profil und vielen positiven Bewertungen wird die Karten vermutlich zuverlässiger liefern als jemand, der mehrere Punkte meiner Liste erfüllt. Ausser den aus dem Profil sichtbaren Risiken gibt es auch noch schlechte Verpackungen, Karten in fremder Sprache, nicht ankommende Sendungen, abhandengekommene Inhalte von aufgerissenen Briefen, Stempel- oder andere Abdrücke aufgrund fehlendem Kartenschutz sowie verklebte, verbogene oder eingerissene Karten, Karten mit unerwarteten Grand-Prix-Stempeln oder anderen von Signaturen verschiedenen Markierungen. Bestimmt gibt es noch weitere von einer als perfekt zu bewertenden Lieferung abweichend zu bewertenden Gründe.

Das führt am Ende dazu, dass man nicht immer beim niedrigsten Preis das Angebot festlegen kann.

Eine interessante Beobachtung sind an dieser Stelle solche Karten, die eine gewisse Nachfrage haben, aber unter dem Radar für besondere Aufmerksamkeit fliegen. Beispielsweise Swarmyard, ohne dass kein Casual-Ratten, -Saproling, -Spinnen oder -Squirrel (Squirrel??)-Deck komplett ist.

Schon ab 1,00 EUR angeboten, finden sich englische oder deutsche Angebote von deutschen Anbietern erst ab 1,75 bis 2,00 EUR. Will man die Karte vom gewerblichen Händler, guckt man derzeit ab ca. 3,00 EUR. Es ist daher nicht sinnvoll, für Swarmyards 1,00 EUR als Preis anzusetzen, da man sie für diesen Preis nicht bekommen wird. Aber wo liegt dann der Preis der Karte? Und wo wäre der Preis für ein Playset?

Auf den von MKM angegebenen durchschnittlichen Angebotspreis gehe ich an dieser Stelle nicht mehr ein, denn ihr werdet gleich sehen, warum nicht.

Flash. Uaaaa
Frei nach dem Song zum Film von Queen kann man sich auch um Flash kümmern. Hier aber nicht Gordon. Oben auf der Seite ist eine Chart, die die Preisentwicklung nachvollziehbar machen soll. (<— das ist eine Unterstellung von mir). Für den gerade noch aufgerufenen Swarmyard treffen sich derzeit die Preis- und Durchschnittslinie bei 1,55 EUR. Das könnte man auch noch als Preis ansetzen, denn nach einigen Tests habe ich herausgefunden, dass nur realisierte Käufe in diese Grafik eingehen. Das bedeutet, dass sowohl teurere wie auch billigere Angebote, die nicht realisiert wurden (warum auch immer) keine Rolle spielen.

Da geht mir das Herz auf, denn abgesehen von Angebotspreisen sind dies endlich marktgängige Preise. Es fehlen hier zwar Mengen, aber man sieht dafür, für welche Kurse die Karte gehandelt wurde. Hätte man auch noch Mengen, man könnte gewichtete Preise für einen gewissen Zeitraum bilden und diesen für eine vernünftige Durchschnittsbildung heranziehen.

Dann fehlt zwar noch die eine oder andere Dimension (Qualität der Karte, räumliche Beziehung von Käufer und Verkäufer, vergebene Bewertung, etc.) um das zu bewerten, aber das ist eine verlässlichere Angabe als nur die Angebotspreise zu betrachten.

Die Schattenseite dieser Grafik ist aber, dass sie sich leicht täuschen lässt und in einigen Fällen durch fehlende Ignoranz von Randdaten seltsame Ergebnisse darstellt. Beispielsweise bei Vine Kami. Der Handel dieser Karte wird periodisch von Spitzen durchbrochen, was die Erkenntnis zulässt, dass der Handel von Foil- und anderen besonderen Versionen derselben Karte vermischt wird und daher die Grafik eigentlich nicht aussagekräftig ist. Siehe dazu auch einige Topkarten (Tarmogoyf).

Fazit
Wie kommt man nun auf „erzielbare Preise“ aus Käufersicht? Was kostet mein Playset Tarmogoyfs?

Leider kann ich das Suchergebnis nicht verlinken, aber wenn man die eben aufgerufenen Tarmogoyfs nach deutschen Anbietern eingrenzt, die englische Karten anbieten, dann noch „gute“, „sehr gute“ und „herausragende“ Verkäufer anklickt (STRG-Taste) und sich die Anbieter mit den wenigen Bewertungen gedanklich wegfiltert, kommt man auf 69 EUR für 2 Stück oder 70 EUR für 4 Stück. Das ist deutlich (20-25%) mehr als der „niedrigste Preis“.
Ein Angebot von gewerblicher Seite gibt es nur bei 80 EUR, sodass es bei dieser Einschränkung einen noch höheren Preis gibt.

Die Regelung, 20% auf alle Mindestpreise aufzuschlagen, funktioniert aber nicht bei den „2-Cent-Rares“, die von Anbietern aus der Eurozone zu Dumpingpreisen angeboten werden.

Wie veranschlagt ihr einen Kartenpreis?

6 Kommentare

  1. Teardrop meint:

    Relativ:
    Wenn es ums Tauschen geht den niedrigsten guten deutschen Anbieter in der entsprechenden Sprache.

    Und alles Rare unter 50 Cent ist als Ramschrare im Tausch eben 50 Cent wert.

    Am Ende geht es beim Tauschen ja nur darum, für beide dieselbe Preisgrundlage zu benutzen.
    Und beim Verkaufen geht es um einen Anhalt, wieviel ich als Verkäufer haben will, bzw. als Verkäufer zahlen möchte.

  2. cheonice meint:

    Beim Tauschen sehe ich es so wie Teardrop. Da zählt die Tauschgrundlage.

    Um für Decks (auch für Budget-Deck-Artikel) die realistischsten Preise herauszufinden, nutze ich entweder die http://magiccardwantlist.wente.dk oder schaue selsbt bei MKM und versuche die Preise abzuschätzen. Wichtige Faktoren dabei hast du ja schon genannt (inländischer Verkäufer, weitere Karten im Angebot, Sprache, etc.). Die wantlist ermöglicht es, den nahezu besten Preis zu ermitteln, sowohl für private Anbieter als auch für professionelle. Für Blogartikelwerte schlage ich dann immer noch was drauf. Klappt meistens ganz gut.

    @Rakdos: Wieso schlecht, ich find den super! 😀 Ich habe mal ein EDH-Spiel mit dem gesehen, wo er seine Gegner übel auseinandergenommen hat. War alles eher casualig, aber regelkonform. Den besten Einsatz findet er wohl im Kalia-EDH mit Bouce-Möglichkeiten, um seinen Attack-Trigger zu umgehen.

  3. konko meint:

    Cool wenn ein Blogger über etwas eines anderen Bloggers bloggt. (schwerer Satz)

    Bei der Preisfindung bin ich immer so vorgegangen das ich ausschließlich auf deutsche Händler mit deutsch / englischen Karten eingegangen bin, allerdings dann so günstig wie möglich.
    Hätte ich den Tarmogoyf in ein Deck gepackt wäre der Preis den ich angegeben hätte 65,00 € gewesen da es 2 Händler gibt die ihn dazu anpreisen (MarkusMagic, flamma-ultrix)
    Ich hätte nicht darauf geachtet das man kein Playset für 65,00 € je Tarmogoyf bekommt und solange ein Händler nicht negativ bewertet ist (morph123) hätte ich ihn auch mitaufgenommen, selbst wenn er einen anderen Punkt deiner Liste erfüllt. (z.B. wenig verkaufte Karten)
    Also ist meine Einschätzung nicht ganz realistisch und ich werde wohl ergänzen das meine angegebenen Preise nur als sehr grober Orientierungspunkt dienen.

    „Ohne wenn und aber“ habe ich übrigens geschrieben weil ich nicht wie in meinem ersten Blogeintrag die Kosten für Länder von dem Rest getrennt habe.

    Ich selbst spiele erst seit dem Onslaught Block, alles davor war also vor meiner Zeit.
    Deswegen würde es mich schon interessieren wie man Kaervek’s Spite früher mal gespielt hat.
    Ich bin auch der Meinung das es verdammt viele Kreaturen gibt die soviel schlechter sind, aber wie soll ein Deck um einen Fettklops aussehen? Ramp, reincheaten oder Reanimator, da gibt es nicht viele Möglichkeiten.
    Das Powerlevel der Kreaturen war früher soooviel kleiner als das der Spells. Heute haben die Kreaturen die Spells eingeholt, aber wieso sollte man um alte Kreaturen ein Deck bauen wenn es Bessere gibt?
    Kaervek’s Spite ist so weit ich weiß ziemlich einzigartig und wegen der Manakosten (und weil ich Instants mag) ein guter Kandidat.

    Eine gute Seite zum Thema Preisfindung ist: http://blacklotusproject.com/
    Ich habe mich aber nie mit dieser Seite beschäftigt da ich nicht weiß wie sie auf die Preise kommen. (amerikanischer Markt?)
    Beim Googlen habe ich noch diese Seite gefunden:
    http://www.magictraders.com/

    Die Formulierung „Schliesslich wurde die Karte früher aktiv in Turnierumgebungen in Erwägung gezogen und ab und zu gespielt.“ fand ich übrigens recht Interessant.
    Irgendwie musste ich sofort an Nivmagus Elemental denken.
    Als es gespoilert wurde schossen nämlich plötzlich X Threads aus dem Boden die das Elementar im Canadian Threshold spielen wollten. Zusammen mit Flusterstorm. Daraus ist dann glaube ich trotzdem nichts geworden weil der Delver einfach besser ist.

  4. atog28 meint:

    Ja, ich finde die Wahl [von Kaervek’s Spite] auch interessant und vor allem hebst du dich von den Barren Glory-Decks ab, das ist echt gut. Genauso inspirieren mich die Kommentare, mal endlich ein Deck mit den mir bisher nutzlos scheinenden Rakdos zu bauen. Wenn man genügend opferbereite Permanents hat, oder was mit Second Sunrise baut, müsste da eigentlich sogar was Starkes bei rauskommen.

    Zur Turnierrelevanz kann ich immer nur aus der Beobachterperspektive was beitragen (andere sind da interessierter als ich) und das ging irgendwie so, dass man schnell dick angreifen wollte und der Spite dann der Finisher war. Witzig eigentlich, weil die Kreaturen so schlecht waren, aber die Dauthis sind im Pauper ja auch ganz ok. Sooo lange ist das ja noch nicht her – erst vor dreizehn Jahren tauchte sie noch in den Extended-Decks für den GP Seattle 2000 auf. Ok… Extended…. das müsste man jetzt auch erklären, was das für ein Format ist. 🙂

    http://www.wizards.com/sideboard/article.asp?x=gpseattle00/welcome
    http://www.wizards.com/sideboard/article.asp?x=sb20001228a

    http://www.magicdeckvortex.com/DDB/bad_moon_beatdown_1998.htm

    Heute ist alles besser, daher würde man sich schon wundern, warum die Karte mehrfach auf den Sideboardplänen herausgenommen und ansonsten nicht im main gerechtfertigt wird. Muss wohl „common knowledge“ gewesen sein…
    Den Vergleich mit Nivmagus Elemental finde ich passend.

  5. MiMü meint:

    Ich empfinde den Defiler als Design-Hit. Angreifen ohne Rücksicht auf eigene Verluste und am Ende macht’s der Chef ganz allein, das ist doch das Wesen der Rakdos-Gilde.

  6. Julian Brüggemann meint:

    Der Masticore wurde übrigens nicht nur mal in Erwägung gezogen und „vereinzelt“ gespielt, der war ein Staple. Ich erinnere mich mindestens an das Rebels-Deck mit Lin Sivvi, Gaeas Cradle und Masticore, der mit dem ganzen Mana das gegnerische Board komplett zerböllert hat. Ansonsten wurde der auch in diversen Artifakt-Decks (ob nun rot oder blau) gespielt, da er einfach ein fast nicht tot zu bekommender, billiger Threat war, der außerdem noch Removal beinhaltete.

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