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Spiel 2015 – Tag 3

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Hallo zurück bei der Spielemesse 2015, dritter Tag. Dieser fing für uns erst um 13.05h an. Am Samstag wollten wir nicht so früh aufstehen und das war ganz lustig, denn wir haben zur Abwechslung mal „wild“ auf der Zufahrtstrasse der Messe vor dem Friedhof geparkt, wo es zwar einen Parkscheinautomaten gibt, das Parken aber nur zwischen 9 und 13 Uhr bescheint werden muss. Damit waren wir genau pünktlich für legal unbescheinigtes Parken. Ich glaube, viele, die aus der Parkscheinzone weggefahren sind, haben sich nicht getraut, zu gucken wann man bezahlen muss. Gelaufen sind wir auch nicht weiter als innerhalb des Parkplatzes 10 am Donnerstag.


Ich habe in den letzten Tagen nicht wirklich die Top-Titel der Spiel angesprochen und das wird sich eventuell auch erst im Nachgang herausstellen. Wenn ich Spiele angetestet habe, die eher etwas im Seitenbereich der Aufmerksamkeit sind, dann auch deshalb, weil ich mich im Moment da hinsetzen will, wo es einen freien Tisch gibt. Neben einen Tisch stellen und Regeln zuhören finde ich gerade nicht so spannend. Am Samstag war es wieder etwas voller, daher haben wir nicht so viel testen können.

504

BGG: 504
Gestern abend habe ich noch mit Christian, der bei Stronghold 504 erklärt, eine Runde Burger gegessen und er hat uns schon mal auf das Spiel eingestimmt und eingeladen, am Samstag mal vorbei zu kommen. Es hat gepasst, dass wir relativ wenig warten mussten, als wir am Nachmittag bei ihm waren. Was ist 504?

Vor ein paar Jahren hat Friedemann Friese (2F-Spiele) einen Design-Tag eingerichtet um ein „F“-Spiel zu entwickeln. Wie das klingt… dabei hat er das „F“-Wort noch nicht für seine Spiele benutzen müssen. Wird er wohl auch nicht. Naja, jedenfalls ist das zweite Spiel aus dieser Entwicklung nun veröffentlicht und ist 504. Der Titel deutet darauf hin, dass mit dem Spiel 504 verschiedene Spiele gespielt werden können.

Wer als Kind schon eine dieser Spielesammlungen mit 301 und mehr Möglichkeiten hatte, ist natürlich direkt fasziniert von diesem Konzept, auch wenn meine Oma nie alle 301 Spiele mit mir ausprobieren wollte… aber lassen wir das.

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Auf den ersten Blick sieht 504 aus wie das typische Siedler-Layout und die Spieltafeln werden auch in jedem Spiel genutzt. Es gibt eine kleine Anleitung, die feste Regeln beschreibt, und danach noch ein Buch der Welten das man sehr clever in neun verschiedenen Seiten aufklappen kann. Von einer Übereinstimmung der Nummern wird abgeraten, sodass sich 9 x 8 x 7 verschiedene Spiele ergeben. Chris spricht dabei von 72 verschiedenen Spielen mit 7 Varianten.

Mehr zu dem Konzept kann ich noch nicht sagen, denn ich habe nur das Demospiel gespielt, dass einen 1 – 6 – 3 Aufbau nutzt. Es gibt verschiedene Module, wobei ein Modul immer etwas mit Ressourcen haben soll und ein anderen bestimmt, was gemacht wird, ob man die nun transportiert oder ob es ein Racing-Spiel wird (also etwas als erster zu schaffen) und dann gibt es noch irgendwas mit Einkommen. Je nachdem wie man die Module kombiniert verändert man also das Spiel grundlegender als bei anderen Spielen, sodass man also wirklich unterschiedliche Spiele spielen kann. Immer mit demselben Material zunächst.

In dem Aufbau, den wir ausprobiert haben, musste man von einer Haupstadt ausgehend mit Siedlern neue Felder besiedeln und dann Strassen bauen um einfacher mit dem Trolley Waren zwischen den Städten auszuliefern und den Bedarf zu decken (in diesem Fall sogar im Wortsinn mit Plättchen abzudecken). Wir spielten das Spiel mit zwei netten Finnen, die auch einen Stand auf der Spiel haben. Marion konnte den Startspielervorteil zum Sieg wandeln, während ich als letzter Spieler nicht genügend Züge hatte (das Demospiel war um mehr als die Hälfte gekürzt, wir haben quasi nur zwei Runden gespielt. Das laste ich dem Spiel aber nicht an, denn es ging nur um einen Eindruck und ich hätte bei einem längeren Spiel mit einer anderen Taktik eventuell nachziehen können.

Weil mich das modulare Konzept interessiert haben wir die 65 EUR für den schweren Karton ausgegeben.

Octo-Dice

BGG: Octodice
Ein Nachtrag noch vom ersten Tag, an dem wir Octo-Dice gespielt haben… es ist zwar keine Würfelspielumsetzung von Aquasphere, erinnert aber von der Aufmachung sehr daran und weckt den Oktopus in uns.
Nacheinander ist jeder Spieler dran, mit sechs Würfeln zu würfeln. Davon sind drei schwarz und tragen farbige Zahlen und drei sind weiss und tragen Aktionssymbole. Nach dem Wurf legt man exakt zwei Würfel beisete und würftelt den Rest so lange, bis alle Würfel beiseite gelegt sind. Daraus wählt man dann zwei Kombinationen aus Aktions- und Wertwürfel. Beim Rauslegen kann man sowohl schon darauf achten, dass man passende Aktionen und Zahlen hat, oder man mischt es etwas und hat schon mal passende Aktionen oder passende Zahlen – denn je nach Aktion braucht man entweder eine richtige Farbe oder eine richtige Zahl.

Die nicht-aktiven Mitspieler dürfen jeweils eine Kombination bilden (also nicht unbedingt eine des aktiven Spielers) und diese auch für sich nutzen (bei vier Spielern aber nur zwei mal bis sie wieder dran sind). Das „Klauen“ hatte zumindest in unserem Duell einen Einfluss darauf, was wir stehen lassen wollten. Eventuell hat man das mit vier Spielern nicht alles im Blick.

Nach vier Durchläufen gibt es eine Zwischenwertung und nach drei Zwischenwertungen noch eine Endwertung. Für diese Wertungen will man Oktopoden verjagen, wozu man das entsprechende Achtfüsslersymbol stehen lassen muss (mit dem man sonst nichts machen kann). Ansonsten kann man die eigene Forschung vorantreiben (mittels passender Farbe) oder Diamanten abbauen (möglichst hoher Wert) oder die Station ausbauen (man bekommt eine Sonderfunktion, die man hochleveln kann – aufsteigende Zahlen). Schliesslich gibt es noch U-Boote (die können nichts) und Roboter (die man aber nur in bereits vorhandene U-Boote setzen kann und die dann wiederkehrend Punkte geben).

Anfangs wirkt das thematisch noch etwas sperrig – zumindest, da ich keine Erfahrungen mit Forschungen in Unterwasserumgebungen habe – wenn ihr das täglich macht, können eure Erfahrungen abweichen. Nach einigen Runden versteht man aber schon was man da tut ohne dauernd auf den Spieleblock mit den Wertungszetteln zu gucken.

Am Samstag wurde der Preis auf Ansage von Pegasus hin von 12 auf 10 Euro gesenkt und damit ist das Spiel ein griffiger Absacker. Wir haben es gestern noch für den höheren Kurs mitgenommen.

Rausgetragenes

Auf den heutigen Einkäufen (124 Euro) findet sich auch ein Katalog der Finnen (Arctic Union 2D131) bei denen wir morgen mal vorbei schauen werden.

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Neben 504 haben wir bei 2F noch die Aktienerweiterung für Funkenschlag mitgenommen. Die Ystari Erweiterungen gab es noch für wenig Geld bei Huch, bevor es am Nachmittag ausverkauft war. Concordia Salsa ist die salzige Erweiterung zu Concordia und German Railroads die Erweiterung für Russian Railroads. Es sieht so aus, dass wir statt neuer Expertenspiele mehr Erweiterungen für die Spiele der letzten Jahre mitgenommen haben. Aber Mombasa ist in unserer Runde schon bestellt. 🙂

Für morgen steht noch auf dem Plan:

  • Kartenhüllen bei Swan Panasia für ein paar Brettspiele mitnehmen
  • Kartenboxen für Highlanderdecks besorgen, wenn möglich
  • bei den Finnen vorbei
  • 7 Ronin bei den Polen angucken
  • Werwölfe von Ravensburger mitnehmen
  • Favor of the Pharaoh (bezier games) als Um Krone und Kragen Klon angucken

Heute angeguckt habe ich mir auch noch Curse of the black dice bei den Polen, die 30 Euro für das Würfelspiel in Piratenthematisierung aufrufen. Wegen der vielen Spezialwürfel ist das nachvollziehbar, aber am Ende sind das auch nur sechsseitige Würfel mit Flaggen und Säbeln drauf, die ebensowenig spielrelevant sind wie normale Augen.
In dem Spiel versuchen die Spieler eine Vorgabe von schwarzen Würfeln mit ihren Würfeln nachzuwürfeln. Ich konnte leider nicht komplett die Regeln mithören, weil der Erklärer zu einer dringenden polnischen Konferenz vom Tisch abkommandiert wurde, während er gerade dabei war einer Spielgruppe das Spiel zu erklären. Daher warte ich auch mit etwas, das einem Kauf ähnlich sein könnte, ab.

Und da war noch…

Ich kann aber nicht aufhören ohne lustige Anekdote. Ok, das war auch schon lustig. Aber die Österreicher sind noch besser. Wir wollten uns das etwas gehypte Royal Goods ansehen. Boardgamegeek schweigt sich grösstenteils über die Neuheit aus. Aber ausser einer lustigen Jacke mit Würfeln und Karten drauf konnten die Österreicher nicht überzeugen. Das Spiel ist ausverkauft. Und nicht nur das, wenn Österreicher was machen, dann richtig. Es ist richtig ausverkauft.

Sie haben auch das Demospiel(!) schon verkauft.

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